<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">
    <link href="https://www.vinehouse.de/blog/?sAtom=1" rel="self" type="application/atom+xml" />
    <author>
        <name>Wein online kaufen beim Weinversand Vinehouse.de</name>
    </author>
    <title>Blog / Atom Feed</title>
    <id>https://www.vinehouse.de/blog/?sRss=1</id>
    <updated>2026-05-02T21:44:52+02:00</updated>
    
        <entry>
            <title type="text">Orecchiette und Wein: Eine exquisite kulinarische Verbindung aus Apulien</title>
            <id>https://www.vinehouse.de/blog/orecchiette-und-wein-eine-exquisite-kulinarische-verbindung-aus-apulien</id>
            <link href="https://www.vinehouse.de/blog/orecchiette-und-wein-eine-exquisite-kulinarische-verbindung-aus-apulien"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Entdecken Sie die kulinarischen Geheimnisse Apuliens! In unserem neuesten Blogbeitrag nehmen wir Sie mit auf eine exquisite Reise in die Welt der Orecchiette und präsentieren Ihnen das perfekte Zusammenspiel mit den edlen Rotweinen Primitivo, Negroamaro und Susumaniello. Erleb...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Die italienische Küche ist bekannt für ihre unvergleichlichen Aromen und ihre tiefe Verwurzelung in Traditionen. In diesem Kontext sind Orecchiette – die charakteristischen, taillierten Pasta-Formen – ein wahres Symbol der apulischen Gastronomie. Ihre geschmackliche Vielschichtigkeit wird harmonisch ergänzt durch die erlesenen Weine der Region, die mit ihren feinen Eigenschaften und unverwechselbaren Charakteristika bestechen. Besonders die Rebsorten  Primitivo  ,  Negroamaro  und  Susumaniello  stehen exemplarisch für die Eleganz und die Fülle der apulischen Weinkultur. 
 Orecchiette: Die noble Tradition Apuliens 
 Ursprünglich aus der Region Apulien stammend, gelten Orecchiette als ein Rezept, das von Generation zu Generation weitergegeben wird. Ihre Form, die an kleine Ohren erinnert, ist nicht nur charakteristisch, sondern auch funktional: Sie fangen die Saucen perfekt ein und machen jeden Bissen zu einem Fest der Aromen. Häufig werden sie traditionell mit einer Sauce aus Brokkoli, Rübenblättern oder der berühmten „Sugo di Pomodoro“ serviert – stets das Geheimnis der apulischen Küchenkultur bewahrend. Besonders beliebt ist das Gericht  Orecchiette con Cime di Rape , welches die erdigen Noten der Rübenblätter perfekt zur Geltung bringt und mit einem Spritzer hochwertigem Olivenöl abgerundet wird. 
 Wenn Sie Ihren Urlaub in Apulien verbringen, sollten Sie unbedingt in der Altstadt von Bari vorbeischauen. Hier können Sie beobachten, wie meist ältere Damen ihre Fingerfertigkeit zeigen und Orecchiette auf traditionelle Weise herstellen. Diese Handwerkskunst, die von Jahr zu Jahr weitergegeben wird, zeugt von einer tief verwurzelten Leidenschaft für die Küche und die ehrfurchtgebietende Kultur der Region. 
 Die Weine der Region: Primitivo, Negroamaro und Susumaniello 
 Um das Geschmackserlebnis von Orecchiette zu vervollständigen, sind die Weine aus Apulien eine unverzichtbare Ergänzung. Die Region ist bekannt für ihre Rotweine, die oft durch intensive fruchtige Aromen und komplexe Strukturen beeindrucken. 
 
  Primitivo : Diese edle Rebsorte liefert Weine, die durch ihre vollmundige Fruchtigkeit und sanften Tannine bestechen. Aromen von dunklen Beeren, Kirschen und einer feinen Würze machen den Primitivo zu einem idealen Begleiter für kräftige Pastagerichte. Sein reicher Körper und die angenehme Persistenz harmonieren perfekt mit den rustikalen Aromen der Orecchiette. 
 
 
  Negroamaro : Eine der ältesten Traubensorten Apuliens, bietet der Negroamaro-Wein eine faszinierende Tiefe und eine wunderbare Balance zwischen Fruchtigkeit und Säure. Noten von Pflaumen, Kräutern und einem Hauch von Schokolade entwickelt dieser Wein eine bemerkenswerte Komplexität, die das herzliche Aroma der Orecchiette-Saucen wunderbar ergänzt. 
 
 
  Susumaniello : Diese weniger bekannte, aber außergewöhnliche Rebsorte hat in den letzten Jahren zunehmende Popularität erlangt. Susumaniello-Weine sind bekannt für ihre fruchtigen und blumigen Aromen sowie ihre lebendige Säure. Diese Lebhaftigkeit bietet einen erfrischenden Kontrast zu den reichhaltigen Saucen der Orecchiette und verleiht dem Gericht eine brillante Leichtigkeit. 
 
 Ein Zusammenspiel aus Tradition und Genuss 
 Die Kombination aus Orecchiette und den edlen  Rotweinen Apuliens  – Primitivo, Negroamaro und Susumaniello – symbolisiert nicht nur die kulturelle Identität dieser Region, sondern auch die Verbindung der apulischen Küche zur Weinkultur. Die Auswahl des richtigen Weins zu einem Gericht kann den Genuss erheblich steigern und jeden Bissen in ein luxuriöses Erlebnis verwandeln. 
 Rezept für Orecchiette con Cime di Rape 
  Zutaten:  
 
 400 g Orecchiette 
 
 
 500 g Cime di Rape (oder Brokkoli) 
 
 
 3-4 Knoblauchzehen, fein gehackt 
 
 
 4 EL Olivenöl 
 
 
 Chili (optional) 
 
 
 Salz und Pfeffer nach Geschmack 
 
  Zubereitung:  
 
  Die Cime di Rape vorbereiten : Wenn Sie keine Cime di Rape finden, können Sie gerne Brokkoli verwenden. In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen. Die Cime di Rape (oder den Brokkoli) hinzufügen und für etwa 3-4 Minuten blanchieren. Herausnehmen und abtropfen lassen, dabei das Kochwasser aufbewahren. 
  
  Orecchiette kochen : Im gleichen Wasser die Orecchiette nach Packungsanweisung al dente kochen. 
  
  Die Sauce zubereiten : Während die Orecchiette kochen, in einer großen Pfanne das Olivenöl erhitzen. Den gehackten Knoblauch und, wenn gewünscht, Chili-Flocken hinzufügen. Bei schwacher Hitze anbraten, bis der Knoblauch goldgelb ist (achten Sie darauf, dass er nicht verbrennt). 
  
  Alles vereinen : Die abgetropften Cime di Rape in die Pfanne geben und mit dem Olivenöl und Knoblauch vermengen. Anschließend die Orecchiette hinzufügen und alles gut vermischen. Bei Bedarf etwas vom Nudelwasser hinzufügen, um die Sauce zu lockern. 
  
  Servieren : Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebenem Parmesan oder Pecorino bestreuen. Sofort servieren und sich auf ein authentisches Stück Apulien freuen! 
 
 &amp;nbsp; 
 Genießen Sie also Ihre Orecchiette con Cime di Rape zu einem exquisiten Rotwein aus Apulien und lassen Sie sich von der Raffinesse und dem Reichtum der Tradition verzaubern. Entdecken Sie die Geschichten und das Erbe, die in jedem Tropfen und jedem Bissen verborgen sind – denn in der Welt der italienischen Gastronomie sind es die Details, die die wahre Eleganz ausmachen. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2024-10-03T00:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Wein zu Spargel: Was passt am besten?</title>
            <id>https://www.vinehouse.de/blog/wein-zu-spargel-was-passt-am-besten</id>
            <link href="https://www.vinehouse.de/blog/wein-zu-spargel-was-passt-am-besten"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Welcher Wein passt zu Spargel? Wir klären auf und haben direkt ein paar exzellente Weine zum Spargel parat. 
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                  Der Beginn des Frühlings bedeutet in der Natur Neuanfang: Die Weinrebe beginnt Ende April mit ihrer Vegetationsperiode und die neuen Triebe bilden sich. Zugleich startet im vierten Monat des Jahres auch die Spargelzeit. Traditionell wird der letzte Spargel dann am 24. Juni gestochen und die Saison endet. Das macht den Spargel zu einem ganz besonderen Genusserlebnis: Er ist zeitlich limitiert und nur in den wenigen Wochen zwischen Frühling und Sommer zu genießen. Um ihn kulinarisch gebührend zu servieren, kommt immer wieder die Frage auf, welcher Wein zu Spargel am besten passt.   
  &amp;nbsp;  
    Welcher Wein passt zu Spargel?  
  Die Frage nach dem passenden Wein zu Spargel lässt sich kaum in Kürze beantworten. Eine viel zu große Rolle spielt die Einbettung des Spargels in begleitende Speisen, denn in aller Regel wird er nicht als eigenständiges Gericht serviert, sondern kommt etwa als Beilage oder mit verschiedenen Saucen. Im Allgemeinen gibt es jedoch einige Faustregeln, die bei der Wahl vom Wein zum Spargel eine solide Orientierung bieten.   
  &amp;nbsp;  
  Wer Wein und Spargel kombinieren möchte, greift im Optimalfall nicht ins Rotwein-Regal. Der Grund hierfür sind die Tannine, die in den dunklen Tropfen enthalten sind. Tannine sind Gerbstoffe, die dem Wein eine bittere Note verleihen. Insbesondere der weiße Spargel, der sich vielerorts großer Beliebtheit erfreut, kommt jedoch selbst mit einer bitterlichen Geschmacksnote. Das kann in Kombination schnell zu viel werden. Der bittere Rotwein überdeckt dann den zarten Spargelgeschmack und das Gericht verliert an seiner geschmacklichen Vielfalt. Rotwein ist daher kein passender Wein zu Spargel.  
  &amp;nbsp;  
  Unter den Weißweinen, die sich als elegantes Getränk für Spargel anbieten, erscheinen jedoch auch nicht alle Flaschen als ebenbürtig geeignet. Die bittere Note des Spargels verträgt sich nicht gut mit Weinen mit besonders viel Säure. Geschmacklich ist diese gegensätzliche Kombination stark überladen, unharmonisch und regelrecht gewöhnungsbedürftig. Zudem unterstreicht ein hoher Säuregehalt die im Spargel enthaltene Asparaginsäure und das gesamte Gericht erhält eine beinahe zitronische Dominanz. Daher sollte der Griff nicht auf sehr säurehaltige Weißweine und Rebsorten fallen, wie Riesling, Scheurebe oder Gewürztraminer.  
  &amp;nbsp;  
  Zuletzt sollte nicht vergessen werden, dass der Wein zu Spargel nur im Hintergrund zu stehen hat. Die große Bühne und die Hauptrolle gebührt dem dezenten Feinschmecker-Gemüse. Damit der Spargel mit seinen zarten Aromen nicht untergeht, darf ein Wein nicht zu mächtig und dominant schmecken. Vielmehr ist der Wein als ein Begleiter des Spargels als Feinschliff zur Vollendung des Gerichts zu betrachten. Am besten eignet sich ein Wein mit sanften Fruchtaromen und mittlerem Körper.   
    Wein zum Spargel: Unsere Empfehlungen  
  Ein passender Wein zu Spargel ist entsprechend kein Rotwein, mit wenig Säure und nicht zu kräftig im Geschmack. Doch was eignet sich nun konkret? In Rebsorten gesprochen ist es angemessen, eine Empfehlung für den   Silvaner   mit seiner milden Säure sowie für die leichten, aber frischen Burgundersorten   Weißburgunder  ,   Grauburgunder   und den leicht nussigen   Chardonnay   abzugeben.   
  &amp;nbsp;  
  Im Vinehouse-Sortiment finden sich als geeignete Exemplare von passendem Wein zu Spargel etwa der&amp;nbsp;      Grauburgunder des Weingut Bischel &amp;nbsp;  aus Rheinhessen. Auch empfehlenswert ist der&amp;nbsp;   Willems-Willems Blanc de Noir   , ein filigraner Weißwein, welcher an der Mosel angebautem Spätburgunder entstammt. Als Wein zu Spargel eignet sich außerdem der frische und fruchtige&amp;nbsp;     Grüne Silvaner des Weinguts Knewitz    .  
  &amp;nbsp;  
    Wein zu Spargel in kulinarischen Kontexten  
  Auf der Suche nach dem perfekten Wein zum Spargel ist nicht außer Acht zu lassen, dass die gesamte kulinarische Aufmachung des Spargels eine entscheidende Rolle übernimmt. So verzerrt man das Frühlingsgemüse im Normalfall nicht ohne etwaige Begleitung und schon gar nicht “roh”. Für die Wahl des passenden Wein zu Spargel ist es daher entscheidend, das saisonale Gemüse im vollkommenen kulinarischen Kontext zu betrachten.   
    Wein zu Spargel mit Sauce  
  Wer über Spargel spricht, kommt kaum daran vorbei, zumindest ein paar Worte über Sauce Hollandaise zu verlieren. Dieser wahre Saucen-Klassiker ist wie gemacht für den Verzehr mit Spargel. Die cremig buttrige Sauce genießt man am besten mit einem Wein zu Spargel, der aromatisch nicht völlig untergeht. Ein Chardonnay mit filigraner Holznote und ausreichend Fülle eignet sich beispielsweise hervorragend. Insgesamt empfiehlt sich: Umso üppiger und mächtiger die Sauce, umso kräftiger darf auch der dazugehörige Wein sein.   
  &amp;nbsp;  
    Wein zu Spargel mit Fleisch  
  Bei der Kombination von Wein zu Spargel mit Fleisch sollte die Wahl des edlen Tropfens vorwiegend von der Zubereitungsweise und dem Tier ausgemacht werden, welches Wurst, Schnitzel oder Steak liefert.   
  &amp;nbsp;  
  Wird Spargel etwa mit Schinken umwickelt, eignet sich ein etwas säuerlicher Weißwein gut als Kontrast zur salzigen Note. In solchen Fällen kann ein eleganter Riesling durchaus passend sein. Zu Kalb oder Schwein empfiehlt sich ein fruchtiger Weißwein mit Körper, etwa ein Grauburgunder oder Weißburgunder. Bei kräftigem Rind- oder Lammfleisch darf nicht nur der Spargel etwas mehr Aroma bieten, sondern auch der Wein. Mit etwas Vorsicht kann hier sogar zu einem Rotwein gegriffen werden, allerdings am besten ein Exemplar mit wenig Tanninen.   
    Wein zu grünem Spargel  
  Die Spargelsorte mit den meisten Anhängern ist üblicherweise der weiße Spargel. Doch wie sieht es mit grünem Spargel aus? Dieser erweist sich als würziger und nussiger als das weiße Gemüse. Dementsprechend kann auch der Wein kräftiger gewählt werden. Von Rotwein ist jedoch auch in diesem Falle abzuraten, ausgenommen der Spargel präsentiert sich in Kombination mit intensiven Fleischaromen. Fruchtige und säurehaltige Weißweine passen hervorragend zu grünem Spargel. Ein Riesling ist hier durchaus eine gute Empfehlung, andernfalls auch ein Sauvignon Blanc oder kräftiger Grauburgunder.  
  &amp;nbsp;  
  Letztendlich ist die Frage nach einem passenden Wein zu Spargel jedoch vor allem eins: Geschmackssache.   
  &amp;nbsp;  
                ]]>
            </content>

                            <updated>2023-05-08T14:30:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Welcher Wein passt zum Skrei?</title>
            <id>https://www.vinehouse.de/blog/welcher-wein-passt-zum-skrei</id>
            <link href="https://www.vinehouse.de/blog/welcher-wein-passt-zum-skrei"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Er ist ein delikater Fisch, welcher auch als der norwegische Kabeljau bekannt ist. Die Rede ist natürlich vom Skrei, einer Fischart mit außergewöhnlichen Hintergründen. Was den Skrei so besonders macht, wie man ihn am besten zubereitet und mit welchem Wein er ein harmonisches ...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 &amp;nbsp; 
  Ein erstaunlicher Ausdauerkünstler  
 Das Leben des Skrei beginnt in der frostigen Bartensee, welche sich nördlich von Norwegen befindet. Dort wächst der quirlige Meeresbewohner heran, bis er das fünfte bis siebte Lebensjahr und somit auch die Geschlechtsreife erreicht hat. Von dort an zieht es ihn in eher wärmere Gebiete, weshalb er sich im Winter auf die Reise in die etwas angenehmeren Gewässer Norwegens macht. Sein Ziel sind die Lofoten. Dort kann man einmal im Jahr ein erstaunliches Naturschauspiel bewundern, wenn sich im Januar gigantische Skrei-Schwärme in Richtung der Inselgruppe bewegen, um dort bis in den April hinein zu verweilen. Dabei beweist sich diese Fischart als erstaunliche Langstreckenschwimmer, denn ihre Wanderung zieht sich über eine Strecke von gut 800 Kilometern. Ihr Name lässt sich von dem Norwegischen Wort „å skride“ ableiten, was so viel wie „Wandern“ bedeutet und nicht besser zu ihr passen könnte. Doch was hat es denn nun mit seiner Beziehung zu dem Kabeljau auf sich? Diese Frage lässt sich beantworten, wenn man einmal einen Blick auf die Zugehörigkeit des Skrei wirft, denn der norwegische Ausdauerkünstler stellt eine Unterart des uns allseits bekannten Kabeljaus dar. Die Sommerresidenz des Skrei ist gleichzeitig auch das Fanggebiet für jenen Fisch. Hierbei wird er traditionell mit der Langleine oder Handangel gefangen, um im Anschluss direkt an Bord ausgeblutet und mit Meerwasser gereinigt zu werden. Die weitere Verarbeitung findet dann in Skrei-zertifizierten Betrieben statt, welche umfangreiche Kriterien in Bezug auf die Qualität einhalten, sodass nur die edelsten Fische als Skrei verkauft werden. 
  Die Zubereitungsmöglichkeiten des Skrei  
 Wer den Skrei einmal zubereitet, dem werden sofort starke optische Unterschiede zu seinem Kollegen, dem Kabeljau, auffallen. Er weist eine längere und spitzer zulaufende Form, einen kleiner geratenen Kopf, sowie ein hervorstechend fettarmes und festes Filet auf. Das Fleisch des Skreis stellt sich einerseits als besonders delikat und festfleischig heraus, ebenso aber auch als mager, zart und intensiv in seinem Aroma. Die Anwendungsmöglichkeiten bei der Zubereitung sind unglaublich vielfältig, so eignet sich der norwegische Fisch zum Braten, Dämpfen, Schmoren, sowie auch zum Pochieren. Für ein besonders saftiges Geschmackserlebnis empfiehlt es sich das Rückenfilet zu wählen. Bei dem Braten bildet die Haut des Skrei einen natürlichen Schutz, welcher sein Fleisch schön saftig hält, während die Haut eine schmackhaft knusprige Konsistenz annimmt. In Norwegen, der Heimat dieser Fischart, werden ebenfalls seine Zunge, die Leber und die Bäckchen in gebratenem oder pochiertem Zustand mitgegessen. Aber auch als Stockfisch ist er im hohen Norden zu finden, wofür er an der kalten Luft für mehrere Wochen getrocknet wird. In der heimischen Küche hingegen stellt der Skrei eine gute Partie in Kombination mit eher kräftigen Aromen dar. Hierfür eignet sich beispielsweise gebratenes Wirsinggemüse und eine Weißweinsauce, ebenso wie Sesam-Kohlrabi und aus Japan stammende Misocreme. Wer den norwegischen Charakter des Skrei hingegen lieber mit der deutschen Küche verbinden möchte, für den bietet sich die Zubereitung mit Speck und Erbsenpüree ebenso an, wie mit Kartoffelpüree und roten Zwiebeln. 
  Der passende Wein  
 Nun haben wir die Hintergründe des Skrei also geklärt, genauso wie seine Zubereitungsmöglichkeiten. Es fehlt also nur noch das harmonische Zusammenspiel mit dem passenden Wein. Bei der Wahl des besagten Tropfens sollten einige Kriterien beachtet werden, um den idealen Kandidaten auswählen zu können. Wichtig ist, dass Sie einen recht kräftigen Wein auswählen, welcher allerdings nicht zu viel Säure beinhalten sollte. Auch sollte sich sein Alkoholgehalt in einem moderaten Rahmen bewegen, weshalb sich Exemplare empfehlen, die nicht allzu lange gelagert wurden. Sollten Sie hingegen eine Sahnesoße für den norwegischen Kabeljau planen, passt ein mittelkräftiger Alkoholgehalt besser. Allgemein ergänzt sich eine dezente Restsüße von maximal 15 bis 20 Gramm hervorragend zu dem Geschmack des Skrei und auch mit einem fruchtig eleganten Körper, welcher sanfte Zitrusaromen aufweist, können Sie nichts falsch machen. Passend zu der salzwasserhaltigen Heimat des norwegischen Langstreckenschwimmers passt ebenso ein salzig-mineralisches Aroma bei der Auswahl des Weines. Probieren Sie als Begleiter für Ihren Skrei doch beispielsweise einmal den&amp;nbsp; Carl Loewen Riesling Quant , welcher sich mit seiner dezenten Säure und den zarten Anklängen von Mineralien großartig mit diesem außergewöhnlichen Fisch kombinieren lässt. Aber auch der  Sella &amp;amp; Mosca Vermentino di Sardegna  stellt mit seinen feinen, eleganten und leicht salzigen Geschmacksnoten, sowie seiner kurzen Lagerungszeit, eine gute Partie dar, ebenso wie der  Rüdesheimer Kirchenpfad Riesling Kabinett feinherb &amp;nbsp;aus dem Hause Leitz. Dieser feinherbe Riesling verfügt über fruchtige Eigenschaften und eine leichte Säure, was zusammen mit seinem Hauch von Restsüße ein harmonisches Klangbild ergibt, welches gut zu Ihrem Skrei-Dinner passen wird. 
 Sie sehen also, der Skrei stellt eine vielseitige und einzigartige Variation des allseits bekannten Kabeljaus dar. Sei es nun in Bezug auf seine beeindruckenden Wanderstrecken, die verschiedenartigen Einsatzmöglichkeiten bei der Zubereitung des norwegischen Ausnahmetalentes oder auch der Wahl eines passenden Weines – dieser außergewöhnliche Fisch hat einiges mehr zu bieten, als man ihm zunächst vielleicht zutraut! 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2022-02-19T00:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Weinempfehlungen zu Raclette: Viel Zeit und viel Genuss</title>
            <id>https://www.vinehouse.de/blog/weinempfehlungen-zu-raclette-viel-zeit-und-viel-genuss</id>
            <link href="https://www.vinehouse.de/blog/weinempfehlungen-zu-raclette-viel-zeit-und-viel-genuss"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Raclette ist gerade in der Winterzeit eine gern gesehene Art, sich in aller Ruhe und mit guten Freunden oder der Familie durch einen ganzen Abend zu bewegen. Der passende Wein darf dazu natürlich auch nicht fehlen.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Raclette ist gerade in der Winterzeit eine gern gesehene Art, sich in aller Ruhe und mit guten Freunden oder der Familie durch einen ganzen Abend zu bewegen. In der Ruhe liegt die Kraft, so könnte man sagen. Ähnlich wie beim Fondue nimmt man sich auch beim Raclette viel Zeit, um den Genuss voll auskosten zu können. 
 Der passende Wein darf dazu natürlich auch nicht fehlen. 
 Wo kommt Raclette eigentlich her? 
 Raclette ist ursprünglich ein französisches Dialektwort der Walliser, das eigentlich „Racler“ heißt und mit „Schaben“ übersetzt werden kann. Das ist stimmig, denn genaugenommen bedeutet Raclette, dass die obere Schicht eines halben Käselaibs mit einem Messer auf einem Teller oder Stück Brot abgeschabt wird. Vorher wird dieser halbe Käselaib an der Feuerglut geräuchert oder gegrillt.&amp;nbsp; 
 Offiziell hat Raclette im Jahr 1874 seinen Namen erhalten, der sich auf den Schweizer Kanton Wallis bezog. Es gab aber auch Vorläufer des Raclettes. Schon im vierten Jahrhundert lassen sich Spuren finden, die auf das spätere Raclette du Valais hindeuten. Historiker haben herausgefunden, dass es am Ende des Mittelalters Käsesorten gab, die als Vorformen des heutigen Raclettes betrachtet werden können. Es gibt sogar Dokumente aus vergangenen Zeiten, die die Existenz von Raclette belegen. Die ältesten davon reichen bis zum Jahr 1574 zurück. 
 Die Walliser haben übrigens kein Recht, Raclette für sich allein zu beanspruchen. Da der Begriff nicht geschützt ist (was vielleicht keine schlechte Idee gewesen wäre), wird er auch über die Grenzen der Walliser Kantons eifrig benutzt (was wiederum gut für all jene ist, die keine Walliser sind). Und so ist Raclette auch in Österreich, der Schweiz, Frankreich und natürlich Deutschland sehr beliebt. Sogar bis in die USA hat es das Gericht gebracht. In einem Teil dieser Länder wird es auch hergestellt.&amp;nbsp; 
 Leckere Raclette-Ideen mit Rotwein 
 Gern wird zum Raclette-Käse auch Lamm- oder Rinderfilet angeboten. Hier passen am besten tiefrote Rotweine. Schließlich ist die geschmackliche Dominanz aus dem kräftigen Geschmack des Fleisches und der eher fettigen Konsistenz des Käses etwas, dem der entsprechende Rotwein entgegengesetzt werden sollte. In Frage kommen etwa ein Merlot, ein  Syrah  und ein  Cabernet Sauvignon . Doch ein weiterer Rotwein darf nicht fehlen: der  Lagrein , am besten ein  Cantina Tramin Lagrein Rosso . 
 Welcher Rotwein es auch werden mag, er sollte eine dunkle Farbe haben, über satte Aromen verfügen und kräftige Holznoten erzeugen. Hervorragend zum Fleischgenuss passen zudem Noten von Schwarzen Johannisbeeren, Kirschen und Pflaumen, aber auch die Aromen von Zimt, Schokolade oder Nelke. Und wer es noch kräftiger liebt, der greift auf einen über mehrere Jahren im Barrique-Fass gereiften Rotwein zurück. 
 Der Raclette-Abend mit vegetarischen Gästen 
 Weiter oben war bereits von vegetarischem Raclette die Rede. Das wollen wir hier noch einmal aufgreifen. Und zwar aus zwei Gründen. Zum einen hat die Zahl der Vegetarier in den letzten Jahren erheblich zugenommen, es ist also nur fair, auch sie beim Raclette zu berücksichtigen. Zum anderen stellt man bei vegetarischen Raclette fest, was alles mit Rot- und Weißwein geht. 
 Denn – ob vegetarisch oder nicht – beim Raclette kann man sich nicht nur durch unterschiedliche Käsesorten und Fleisch oder Fisch „arbeiten“, man kann auch bei der Auswahl des Weines aus dem Vollen schöpfen. 
 Man könnte beinahe sagen, dass alles erlaubt ist, was gefällt. Gerade wenn neben Käse auch Gemüse in die Pfanne kommt (eine überaus knackige Angelegenheit, wie wir am Rande festhalten wollen), bieten sich leichte und frische Weißweine an. Doch auch kräftige Rotweine können die erste Wahl sein. Letztlich entscheidet der Geschmack der Gäste darüber, was man anbieten sollte. In jedem Fall aber gilt, dass Sie eine möglichst breit gefächerte Auswahl an Weiß- und Rotwein auf dem Tisch oder in der Nähe stehen haben sollten. 
 Fisch und helles Fleisch – und der passende Wein dazu 
 Es wäre natürlich beinahe schon skandalös, würde man Fisch mit Geflügel vergleichen. Dennoch haben die beiden etwas gemeinsam. Denn zu hellem Fleisch und zu Fisch passen nun einmal gleichermaßen weiße Weine. 
 Allerdings gibt es hier eine besondere Herausforderung, die es zu meistern gilt. Der Weißwein sollte natürlich den Geschmack des hellen Fleisches oder des Fisches unterstreichen und ergänzen. Andererseits sollte er keinen zu dominanten Kontrapunkt zum Raclette-Käse bilden. 
 Empfehlenswert sind zum Beispiel folgende Weine: 
 
 Der  Riesling : Als Wein, der reich an Säure ist, ist der Riesling die beste Wahl, um ein Gegenstück zum Käse zu bilden. Er schafft es dabei aber trotzdem, den Geschmack von hellem Fleisch und Fisch nicht zu unterdrücken. Man könnte ihn sozusagen als „Diplomat“ für Fisch und Fleisch-Raclette bezeichnen. 
 Der  Grauburgunder : Er bietet sich an, wenn der Riesling doch ein wenig zu viel Säure enthält. Der Grauburgunder drängt sich zwar ebenso wenig in den Mittelpunkt wie der Riesling, kommt aber dem Bedürfnis von Weintrinkern entgegen, die keine Fans von Weinen mit einem hohen Säuregehalt sind. Fakt am Rande: Der Grauburgunder heißt nicht etwa so, weil er in der Flasche oder im Glas eine graue Farbe aufweist. Vielmehr sind es die Trauben, die grau sind, daher also der Name. 
 Der  Silvaner : Auch er drängt sich nicht auf, ist aber auch nicht bereit, sich vor dem Raclette-Käse zu „verstecken“. Mit etwas mehr Säure ausgestattet, harmoniert der Silvaner ausgezeichnet mit Fisch und hellem Fleisch, ohne sich in den Vordergrund zu stellen. Auf der anderen Seite ist er ein angemessenes Gegenstück zum Käse. 
 
 Raclette und Wein als perfekte Mischung 
 Es klang in diesem Text ja bereits durch, soll hier aber noch einmal explizit herausgestellt werden. Wenn Sie sich für einen Raclette-Abend entscheiden, tun Sie gut daran, möglichst unterschiedliche Geschmacksrichtungen von rotem und weißem Wein im Hause zu haben. Denn so vielfältig die Möglichkeiten des Raclettes sind, so groß ist auch die Auswahl an Weinen, die dazu passen. 
 Viel falsch machen können Sie nicht, zumindest dann nicht, wenn Sie eine breite Geschmackspalette anbieten können. Am Ende entscheiden die Gäste ohnehin, welcher Wein ihnen am ehesten zusagt und ob es ein roter oder weißer ist. 
 Wie bereits weiter oben angemerkt: Erlaubt ist, was gefällt beim Raclette und dem Wein. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2020-12-11T00:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Welcher Wein passt zu Gans?</title>
            <id>https://www.vinehouse.de/blog/welcher-wein-passt-zu-gans</id>
            <link href="https://www.vinehouse.de/blog/welcher-wein-passt-zu-gans"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Welcher Wein passt zur Gans? Das kommt auf die Gesamtkomposition an. Ob Rotwein oder Weißwein, wir sagen Ihnen, wie Sie stilvoll speisen.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Die Gans, der Wein, der Genuss: Dreiklang vom Feinsten 
 Es beginnt mit dem Martinstag am 11. November und endet oft erst im Januar des folgenden Jahres: Festmahle, die einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen. Dazu der passende Wein. Wohl kaum eine Zeit des Jahres ist so sehr geprägt von kulinarischen Genüssen mit Gans und Wein.&amp;nbsp; 
 Doch welche Kombination ist angemessen?&amp;nbsp; 
 Die fruchtige Gans 
 Wer sich für ein Gericht mit Gans entscheidet, verdrängt etwaige Gedanken an die schlanke Linie oder das Diätprogramm (das ohnehin noch als guter Vorsatz bis zum Jahreswechsel warten kann) ganz weit nach hinten in der Wahrnehmungsskala. Daher geben wir hier Tipps, die sich ausschließlich auf den Genuss beziehen. Wer will, kann natürlich als kleines Alibi trotzdem noch einen Salat essen. 
 Gans ist also ein eher fettiges Gericht, um es einmal unverblümter zu formulieren. Daher passen dazu am besten rote Weine, die fruchtbetont und gerbstoffarm sind. Auch beim Alkoholgehalt des Weines sollte man nicht sparen, er kompensiert den Fettgehalt der Gans.&amp;nbsp; 
 Der Rotwein zur Gans 
 Um eines vorwegzunehmen: Es muss nicht immer  Rotwein  sein, wenn man ein Gansgericht wählt. Auch weiße Weine eignen sich durchaus, wenn man die richtigen aussucht. Doch roter Wein passt in vielen Fällen einfach besser, etwa ein guter  Primitivo . Um den wurde zwar lange Zeit zwischen Kalifornien und Europa gestritten. Denn der kalifornische Zinfandel sollte, wenn es nach dem Willen amerikanischer Winzer ging, niemals mit europäischem Primitivo in Verbindung gebracht werden. Ein ziemlich unsinniger Streit übrigens, weil längst bekannt ist, dass beide Weine eng miteinander verwandt sind. Aber das nur am Rande.&amp;nbsp; 
 Sehr gut zu Gans passen auch  Merlot  Weine. Ob sie aus Frankreich, Deutschland oder Italien kommen, spielt keine so große Rolle, denn Merlot und Gans vertragen sich einfach prächtig.&amp;nbsp; 
 Welcher Wein passt am besten zur Gans? Primitivo di Manduria oder Merlot 
 Weiter oben war bereits von der Primitivo-Traube die Rede. Zahlreiche Weinkenner würden alles stehen und liegen lassen, um zur Gans einen  Tenute Emera Since 1974 Primituvo di Manduria  zu trinken. Der Genuss beginnt bereits bei der Optik, denn dieser Wein ist rubinrot und sticht schon durch diese intensive Farbgebung sofort ins Auge. 
  &amp;nbsp;   
 Dann folgt der Duft, der sich aus Aromen von Blaubeeren, Kirschen, Dörrpflaumen und Waldfrüchten zusammensetzt. Wenn diese Gerüche bis zum Riechorgan vortreten, ist es um jeden Weinkenner geschehen, und wenn dann ein köstliches Gericht mit Gansfleisch hinzukommt, dreht sich die Welt faktisch nur noch um diese unwiderstehliche Kombination.&amp;nbsp; 
 Kirschrot dagegen kommt der  Columbia Crest H3 Horse Heaven Hills Merlot  ins Glas. Kurz darauf steigt einem das Aroma von Brombeere und zahlreichen frischen Gewürzen in die Nase. Damit ist der Appetit bereits auf einem Niveau, das keine weitere Wartezeit zulässt. Der Charme dieses Weines ist die ausgiebige Beerenfrucht, die mit einer rauchigen Note einhergeht. Die Krönung allerdings ist der feine Anklang eines dunklen Kakaoaromas. Damit wird jedes Essen mit Gans und anderen Köstlichkeiten zu einem unvergesslichen Erlebnis.&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp;    
 &amp;nbsp; 
 Aromen, die sich gut verstehen 
 Man kann Gans auf unzählige Weisen zubereiten, aber als einen der Klassiker muss man ganz sicher Gerichte mit Rotkohl nennen. Dabei kann auch ein günstiger Rotwein zum Ablöschen verwendet werden, er kann aber auch in der Sauce mitgegart werden. Ein wenig Pfeffer, Nelken und als Ergänzung die Note des Weines werden zu einem würzigen und beerigen oder auch zimtigen Gesamterlebnis.&amp;nbsp; 
 Als Letztes kommt die Sauce ins Spiel. Sie ist neben dem passenden Wein eine weitere wichtige Zutat. Auch hier sind die Variationsmöglichkeiten groß, und entsprechend der Sauce sollte auch der Wein gewählt werden. Ist die Sauce ein wenig deftiger geplant, darf der Wein entsprechend mehr Würze haben. Sind Sauce und Zutaten eher mild und fein gedacht, empfiehlt sich ein leichter und eleganter Wein, der gern rot oder auch weiß sein darf.&amp;nbsp; 
 Ein paar Informationen zu Wein und Gans 
 Wie schon angedeutet, darf der Hauptgang ein bisschen opulenter sein, sprich: ein Alkoholgehalt von 14 Prozent und mehr steht einem köstlichen Festtagsessen nicht im Wege. Auch die Dosis von Tanninen und Säure sollte nicht zu gering sein. 
 Den Appetit fördernd wirken zudem Bitterstoffe. Ein Schluck davon, und man kann den nächsten Bissen gar nicht mehr erwarten. Die Kunst ist das Ausbalancieren der Wein- und Gansaromen. Sie müssen regelrecht miteinander „spielen“, ohne sich gegenseitig Konkurrenz zu machen. Dazu passen Weine wie ein Spätburgunder (gern auch Pinot Noir), ein Chianti, der aus der Toskana stammt, oder ein französischer Corbières, bei dem es sich um einen Cuvée aus Syrah, Carignan, Grenache oder Mouvedre handelt. 
 Auch weiße Weine können im Zusammenspiel mit einer Gans ihre Stärken entwickeln, etwa verschiedene Burgunder-Sorten. Letztlich aber kommt es auf die Harmonie zwischen Tier und Traube an. Wenn Sie es schaffen, hier ein Gleichgewicht zu erzeugen, können Sie nicht so viel falsch machen. 
 Nur mit Nuancen wird es perfekt: Wein, Gans und Beilagen 
 Beim Essen dreht sich alles um die Gans, das ist sozusagen „nicht vom Tisch zu wischen“. Doch ohne den Wein und die Beilagen wäre der Genussfaktor in jedem Fall eingeschränkt. Wir haben ja bereits über die Sauce gesprochen, die eine enger Abstimmung nicht nur mit der Gans, sondern auch mit den Beilagen bedarf. 
 Ist das Essen schwer, das wissen wir, darf es auch der Rotwein sein. Starke Gewürze, kräftige Saucen und schwere Beilagen werden mit entsprechendem Wein hervorragend ergänzt. Ein sanftes Essen braucht einen dezenten Wein, um sich geschmacklich nicht zu stören. 
 Optimal ist es natürlich, wenn die Aromen schon im Vorfeld aufeinander abgestimmt werden. So kann der Braten beispielsweise schon im Ofen in regelmäßigen Abständen mit dem ausgewählten Wein beträufelt werden. So entsteht ein Fond, der schon im Ofen seine Wirkung aufbauen und später am Tisch entfalten kann. 
 Rotwein oder Weißwein zur Gans – eine Frage der passenden Situation 
 Ein paar grundsätzliche Anmerkungen zum Schluss sollen zusätzliche Klarheit verschaffen. Ein Gericht, das mit einer Gans zubereitet wird, ist ein Festessen, also nichts, was man im Stehen zu sich nimmt. Vielmehr ist das Essen ein Akt, der dem feierlichen Anlass entsprechen sollte. 
 Wie oben angemerkt, handelt es sich bei der Gans um ein fettreiches Essen. Daraus ergeben sich folgende Weine, die dazu eine harmonische Ergänzung bilden: 
 ·&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;fruchtige und frische Weine 
 ·&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;weiche und reife Weine 
 ·&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;opulente und körperreiche Weine 
 Wir haben ja bereits einige konkrete Weine benannt, die Sie sehr gut zur Gans trinken können. Letztlich aber ist das immer eine Frage der Gesamtkomposition, also dem Wirken von Gans, Beilagen, Saucen und eben dem entsprechenden Wein. 
 Und man darf eines nicht vergessen: Ein Festessen besteht häufig nicht nur aus dem Hauptgericht, sondern aus mehreren Gängen. Wer das Ritual des Festessens mit ganzem Herzen vollzieht, serviert auch einen Aperitif, damit der Gaumen auf das, was danach kommt, vorbereitet wird. Hier bietet sich tatsächlich eher Weißwein als Rotwein an. 
 Nach dem Hauptgang folgt meist das Dessert, und auch zu diesem kann man extra Wein reichen, der zuvor noch keine Rolle gespielt hat. Es muss also nicht nur eine Weinsorte auf den Tisch kommen, je nach Aufbau des Essens können unterschiedliche Varianten zum Einsatz kommen. 
 Eines aber ist sicher: Weine und Gans im Zusammenspiel sind ein unschlagbares Duo. Und zum in der Überschrift genannten Dreiklang trägt niemand Geringerer als Sie selbst bei. Durch Ihre Fähigkeit, das Festessen in vollen Zügen zu genießen. 
 In diesem Sinne: Guten Appetit! 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2020-11-20T00:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Welcher Wein zu Kürbis?</title>
            <id>https://www.vinehouse.de/blog/welcher-wein-zu-kuerbis</id>
            <link href="https://www.vinehouse.de/blog/welcher-wein-zu-kuerbis"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Kürbisse und Wein gehören zum Herbst wie buntes Laub. Lesen Sie jetzt hier, wie man Wein und Kürbis kombinieren kann 
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                  Vom Herbst, köstlichem Wein und leckeren Kürbissen  
  Es hat eine Weile gedauert, bis der Kürbis seinen Weg in die deutsche Küche fand. Und es liegt sicher nicht zuletzt am Fest Halloween, dass Kürbisse bei uns inzwischen sehr beliebt sind. Es wäre aber die reine Verschwendung, würde man Kürbisse nur als Dekoration betrachten. Insbesondere Rezepte und dazu passende Weine versüßen die Stimmung des zuweilen dunklen Herbstes erheblich.  
  Der Kürbis: Beliebt bei Speis’ und Trank  
  Ursprünglich stammt der Kürbis aus Amerika, genauer: Südamerika. Quasi als Nebenprodukt der Entdeckung Amerikas gelangte er dann nach Europa. Mittlerweile gibt es sage und schreibe mehr als 800 Sorten unterschiedlicher Kürbisse. Und da diese Vielfalt sich auch in bunten Farben und Formen widerspiegelt, liegt es nahe, dass der Kürbis nicht nur als Speise, sondern eben auch als Dekoration für den Herbst im Allgemeinen oder Halloween im Besonderen eine gute Figur macht.  
  Aber der Kürbis sieht nicht nur verdammt gut aus, er hat auch innere Werte zu bieten. Zum Beispiel die Vitamine A, C und E, aber auch Magnesium und Ballaststoffe. Die essbaren Kürbisse (nicht alle kann man essen) sind also gesund und machen fit. Für Kürbisgerichte bieten sich etwa die Sorten Hokkaido und Butternut an. Und der passende Wein darf dazu natürlich auch nicht fehlen.  
 &amp;nbsp; 
  Wenn man sich für ein Kürbisrisotto entscheidet, der aus dem nussig schmeckenden Hokkaido gemacht wird, passt dazu ein  grauer Burgunder . Die leicht gerösteten Hokkaidospalten schmecken gleich noch eine Spur cremiger, wenn man dazu einen  Chardonnay  trinkt. Und wärmstens zu empfehlen ist die asiatische Kürbissuppe, die aus dem Butternutkürbis gewonnen wird. Ingwer, Orange und Kokosmilch ergänzen sich hervorragend mit der halbtrockenen  Scheurebe .  
  Kürbisse und Wein: Eine unschlagbare Mischung  
  Da es eine Vielzahl an Rezepten gibt, die die Kombination Kürbis und Wein beinhalten, beschreiben wir hier heute zunächst eines davon: die Kürbis-Wein-Creme-Suppe. Das Rezept kommt auch gleich, aber um einen Überblick zu verschaffen, wollen wir einmal aufzeigen, wie groß die Vielfalt von Kürbissen tatsächlich ist.   
    · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Kürbisse sind äußerst flexibel. Sie können gekocht, gebraten oder als gebackenes Gemüse verwendet werden.   
    · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Wir sollten übrigens bei den vorkolumbischen und indigenen Bevölkerungen abgucken, denn die wussten schon vor langer, langer Zeit, dass man Kürbisse in Streifen schneiden und dann das Fruchtfleisch trocknen kann. Auf diese Weise war es sogar damals schon möglich, Kürbisse längere Zeit haltbar zu machen. Wozu also einen Kühlschrank, wenn man auf die Künste und die Kreativität alter indigener Völker zurückgreifen kann?   
    · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Natürlich darf der Kürbiskuchen nicht fehlen, der nach wie vor in den USA zu den Lieblingsgerichten gehört. Unter anderem zum Fest Thanksgiving steht ein solcher Kuchen eigentlich immer auf dem Tisch. Bekannter ist der Kürbiskuchen unter dem Namen Pumpkin Pie.   
    · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Auf die Kürbissuppe, die es in unzähligen köstlichen Variationen gibt, gehen wir gleich näher ein.   
    · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Auch für die Gurkenveredelung können Kürbisse helfen, die Kürbisunterlagen werden dazu benötigt.   
    · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Wer aus dem Kürbis etwas leicht Exotisches machen will, das es sonst eher selten gibt, nutzt die Blätter, Sprossen, Blüten und Sprossspitzen, um Gemüsegerichte zu kreieren.   
    · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Auch die Kürbissamen lassen sich nutzen, zum Beispiel wenn man sie röstet. So lassen sich knackige kleine Snacks zaubern, die man mal eben zwischendurch essen kann.   
    · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Beliebt ist zudem Kürbiskernöl, für das sogar spezielle Züchtungen von Kürbissen realisiert wurden. Der Steierische Ölkürbis beispielsweise ist so besonders, weil bei ihm die Verholzung der Samenschale unterbleibt.   
    · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    In der sogenannten Volksmedizin findet der Kürbis Anwendung, um zu heilen. Unter Volksmedizin versteht man das Wissen, das sich über lange Zeiträume angesammelt hat. Es umfasst das sämtliche Wissen von nichtärztlichen Menschen, die dieses wiederum weitergeben. Die Volksmedizin wird auch Volksheilkunde oder traditionelle Medizin genannt. Der Kürbis spielt dabei eine wichtige Rolle    
  Über Halloween hatten wir ja bereits weiter oben geschrieben. Bei diesem Fest wird der Kürbis ausgehöhlt und dann mit Laternen bestückt. Auch in Deutschland ist Halloween zu einem beliebten Fest geworden, und in den USA gibt es sogar die Jack-O’-Lantern, also eine spezielle Sorte des Kürbis. Der Name mag eher unbekannt sein, aber die Eigenschaften dieser Maske kennt sicher jeder. Der Kürbis wird in diesem Falle aufgeschnitten und mit viel Fingerspitzengefühl (zuweilen auch mit weniger davon) in eine Fratze verwandelt.  
 &amp;nbsp; 
  Fehlen noch zwei sehr spezielle Verwendungsmöglichkeiten von Kürbissen. Es gibt Weltrekorde für den größten Kürbis der Welt, der letzte lag bei 1.190,5  &amp;nbsp; Kilogramm, es handelte sich um einen Kürbis aus Ludwigsburg. Und dann wäre da noch der Kürbisweitwurf, über dessen Sinn man sich ebenso streiten kann wie über den Teebeutelweitwurf. Man kann den Streit aber auch einfach lassen und den Brauch tolerant belächeln.  
  Die Kürbis-Wein-Creme-Suppe: Eine unwiderstehliche Kombination  
  Diese Suppe schmeckt so, wie sie klingt: Cremig, nach Kürbis und nach einer feinen Note Weißwein. Beginnen wir mit den Zutaten:  
    · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;      ein wenig geschlagene Sahne  
    · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;      ein paar Kürbiskerne  
    · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;      ein bisschen Kürbiskernöl  
    · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;      eine feingehackte Zwiebel   
    · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;      400 Gram Kürbisfleisch, am besten in Würfel geschnitten   
    · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;      eine kleine geschnittene Karotte   
    · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;      zwei Esslöffel Butter   
    · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;      100 Gramm würfelig geschnittene Knollensellerie  
    · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;      750 ml Gemüsebrühe  
    · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;      zwei gehackte Knoblauchzehen  
    · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;      125 ml Sahne   
    · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;      250 ml trockenen Weißwein   
 &amp;nbsp; 
  Selbstverständlich gibt es hier zahlreiche Variationsmöglichkeiten, und die Mengenangaben sind flexibel gestaltbar. Wer beim Kochen Erfahrungen hat, weiß, wo er ein bisschen mehr oder ein bisschen weniger verwendet. Daher ist diese Rezeptvariante natürlich nicht in Stein gemeißelt.   
  Kommen wir zur Zubereitung:   
    1. &amp;nbsp;&amp;nbsp;      Zunächst ist es nötig, die Zwiebeln in der Butter glasig werden zu lassen.   
    2. &amp;nbsp;&amp;nbsp;      Dann werden Sellerie, Karotte und Kürbis dazugegeben, sie werden geröstet.  
    3. &amp;nbsp;&amp;nbsp;      Im nächsten Schritt wird das Gemüse mit dem Wein abgelöscht und im Wein gedünstet.   
    4. &amp;nbsp;&amp;nbsp;      Danach wird alles mit der Brühe aufgegossen.   
    5. &amp;nbsp;&amp;nbsp;      Nun folgt die Hinzugabe des Knoblauchs, ein wenig Pfeffer kommt hinzu.   
    6. &amp;nbsp;&amp;nbsp;      Es folgt das Weichkochen des Gemüses, das danach püriert wird.   
    7. &amp;nbsp;&amp;nbsp;      Final wird die Suppe kurz aufgekocht und mit der Sahne verfeinert.   
 &amp;nbsp; 
  Und da das Auge mitisst, gehört zum guten Stil auch das angemessene Anrichten dazu. Die Suppe wird also am besten im Teller angerichtet, danach werden die Kürbiskerne darüber gestreut. Als Krönung folgt die Zugabe von etwas Kernöl und das Servieren mit der Sahne.   
  Um die Optik zu perfektionieren, kann man das Kürbiskernöl mit einer Gabel ein kleines bisschen auseinanderziehen.   
  Besonders geeignet sind folgende Kürbissorten:   
    · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;      Muskat  
    · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;      Butternuss  
    · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;      Hokkaido  
  Mehr Kürbisgerichte und den passenden Wein dazu  
  Wir haben hier ein Rezept aufgeschrieben, doch der Vielfalt an Gerichten, die sich mit Kürbissen und Wein kochen lassen, sind faktisch keine Grenzen gesetzt. Daher werden wir über die Herbst- und Wintermonate immer wieder Neues, Interessantes, Kurioses und Witziges schreiben. Und Sie mit weiteren leckeren Rezepten versorgen, die sich um den Kürbis und den Wein drehen.   
  Manchmal ist es so, dass zu einem bestimmten Gericht ein spezieller Wein besonders gut passt. Das lassen wir Sie natürlich wissen. Und wenn Sie Rezeptideen haben, die Sie besonders empfehlenswert finden, schreiben Sie uns doch einfach. Wir freuen uns über jede Anregung. Und außerdem sind wir nicht nur Weinliebhaber, wir essen auch für unser Leben gern!   
                ]]>
            </content>

                            <updated>2020-11-03T00:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Wein dekantieren: Warum und wie?</title>
            <id>https://www.vinehouse.de/blog/wein-dekantieren-warum-und-wie</id>
            <link href="https://www.vinehouse.de/blog/wein-dekantieren-warum-und-wie"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Über das Dekantieren von Wein kann man sich trefflich streiten. Ist es wirklich nötig oder verdirbt es den guten Wein? Wilde Diskussionen toben in den einschlägigen Foren. Neuerdings ist sogar das brutale Wein dekantieren im Mixer in aller Munde – und es wird keineswegs nur ve...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Der Sinn des Wein Dekantierens 
 Wozu eigentlich das Ganze? Warum macht man sich die Mühe, einen Rotwein erst langsam und vorsichtig zu dekantieren, bevor man ihn ins Glas einschenkt? Das hat zwei einfache Gründe: Bei alten, edlen Weinen befindet sich am Boden der Flasche das so genannte Depot. Das soll tunlichst in der Flasche bleiben und nicht im Glas landen. Das vorsichtige Abgießen des Weins in die Karaffe sorgt für das nötige Trennen vom Depot. 
 Der andere Sinn des Dekantierens ist es, Luft in den Wein zu bekommen. Bei jungen Weinen kann das Karaffieren dazu beitragen, den etwas kantigen Geschmack weicher und intensiver werden zu lassen. Das geschieht durch den Kontakt des Weins mit Sauerstoff, durch den der Wein seine Aromen voll entfalten kann. Daher profitieren junge Weine von einer bauchigen, großvolumigen Karaffe, in der der Kontakt der Weinoberfläche mit der Luft möglichst groß ist. 
 Alte Weine sollten eher in eine Karaffe mit kleinem Volumen gegeben werden: Weine, die an der Grenze ihrer Lagerfähigkeit angelangt sind, neigen dazu, bei zu viel Luftzufuhr umzukippen. Im Zweifel solche Weine besser nicht dekantieren, sondern gleich aus der Flasche ins Glas geben – und dabei das Depot gut im Auge behalten. Für echte Weinfreunde lohnt sich aber die Anschaffung von zwei verschiedenen Karaffen. Eine für junge Weine, eine für alte. Auch der ein oder andere Weißwein kann durch das Dekantieren besser werden. 
 &amp;nbsp; 
 Rotwein dekantieren: eine Anleitung 
  Um einen alten Wein richtig zu dekantieren, muss die Flasche vorher mindestens 24 Stunden aufrecht stehen, damit sich Ablagerungen auch wirklich am Boden abgesetzt haben und nicht mehr im Wein herumwirbeln. Die Flasche sollte möglichst ohne Erschütterung geöffnet werden. Dann kippt man den Wein langsam und vorsichtig durch den Dekantiertrichter in die Karaffe. Ein Dekantiertrichter sorgt dafür, dass Krümel vom Korken oder Teile des Depots nicht mit in der Karaffe landen. Auf dieses Accessoire sollte man beim Dekantieren nicht verzichten. Langsam und vorsichtig weiter gießen und dabei unbedingt das Depot im Auge behalten. Am besten geht das, indem man eine Lichtquelle oder eine Kerze unter die Flasche stellt. Sobald sich das Depot Richtung Flaschenhals bewegt, absetzen. Jetzt kann man den Wein sofort servieren.  
 Weißwein dekantieren? 
 Auch ein guter Weißwein kann profitieren, wenn er eine Weile atmen kann. Gerade sehr gehaltvolle Weißweine oder sehr junge Vertreter kann man gut karaffieren. Sie sollten etwa eine Stunde vor dem Genuss aus der Flasche in die Karaffe gefüllt werden. Nehmen Sie dazu keine großvolumige Karaffe, da hier durch die große Oberfläche zu viel Luft an den Wein gerät. Oft reicht es übrigens auch, den Wein erst eine Weile im Glas stehen zu lassen statt ihn zu karaffieren. Auch im Glas kann er atmen und der Effekt kann ähnlich sein. 
 Bei einigen Weißweinen bildet sich Weinstein, der, ebenso wie das Depot beim Rotwein, nicht im Glas landen sollte. Solche Weißweine sollten dekantiert werden. Lagern Sie dazu die Flasche mindestens 24 Stunden vor dem Genuss aufrecht stehend im Kühlschrank, damit sich der Weinstein am Boden der Flasche sammelt. Dann dekantieren Sie ihn ebenso wie einen Rotwein. 
 Ist das Dekantieren wirklich nötig? 
  Wein dekantieren oder nicht – letztlich ist es eine Frage des persönlichen Geschmacks. Einfache Rotweine und Weißweine müssen nicht dekantiert werden. Edle, alte Weine, bei denen sich am Flaschenboden Depot abgesetzt hat, sollten schon allein deswegen dekantiert werden, um das Depot beim Einschenken in der Flasche zu lassen. Gute, junge Weine profitieren auf jeden Fall von der Luftzufuhr und dem Dekanter . Sie werden deutlich weicher und vollmundiger im Geschmack.  
 &amp;nbsp; 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2019-08-30T00:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Die ideale Trinktemperatur von Wein</title>
            <id>https://www.vinehouse.de/blog/die-ideale-trinktemperatur-von-wein</id>
            <link href="https://www.vinehouse.de/blog/die-ideale-trinktemperatur-von-wein"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            „Rotwein trinkt man bei Zimmertemperatur!“ Diesen Satz werden Sie sicher auch bereits mindestens einmal gehört haben. Doch stimmt das auch? 
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Kaum etwas ist für eine gelungene Wein-Session derart von Bedeutung wie die richtige Trinktemperatur. Egal, wie hochwertig der ausgewählte Tropfen auch sein mag, wie gut man ihn mit dem passenden Dinner kombiniert oder welche Vorbereitungen man sonst getroffen hat – all diese Bemühungen sind vergeblich, wenn es dann ans probieren geht und der Wein zu kalt oder zu warm serviert wurde. Aus genau diesem Grund haben wir in diesem Artikel die wichtigsten Informationen rund um das Thema der perfekten Trinktemperatur von Wein auf einem Blick zusammengefasst. Somit kann dem nächsten gemütlichen Weinabend nichts mehr im Wege stehen! 
 Die Trinktemperatur von Wein richtig messen 
 Der erste Schritt zu einem gut temperierten Wein ist natürlich überhaupt erst einmal seine Temperatur feststellen zu können, damit man ihn am Ende nicht zu viel oder zu wenig kühlt. Dazu ist es aber nicht unbedingt nötig, sich einen teuren Weinkühlschrank ins Haus zu holen, es reichen bereits einige kleine Tricks. Rotwein wird beispielsweise rund 20 Minuten vor dem Servieren in den Kühlschrank gestellt, im Hochsommer auch gerne mal ein wenig länger, während Riesling über längere Zeit dort abgestellt wird und dann eine Viertelstunde vor dem Anrichten herausgenommen werden sollte. Wer dann noch ganz genau wissen möchte, welche Temperatur der Rebensaft angenommen hat, der kann dies mittels eines Weinthermometers tun, das man einfach in die geöffnete Flasche steckt. 
  Sollten Sie nur wenig Zeit haben, gibt es auch noch einige Möglichkeiten einen warmen Wein schnell zu kühlen oder einen kühlen schnell wärmer zu bekommen. Einen noch zu kühlen Rotwein aus dem Keller kann man beispielsweise mit einem lauwarmen Bad rasch ein paar Grad wärmer bekommen, während sich ein zu warmer Wein in kurzer Zeit durch ein Bad in einem Behälter mit kaltem Wasser, Eis und Salz herunterkühlt. Ebenso helfen auch Weinmanschetten, die man in der Kühltruhe lagern und bei Bedarf dann über die Flasche ziehen kann. 
 Kühler – jedoch nicht kalter – Weißwein, Schaumwein und Rosé 
 Oftmals wird sowohl bei Weißwein, als auch bei Rosé und Schaumwein der Fehler gemacht, sie zu kalt zu servieren. Dieses Vorgehen kann allerdings schnell fatal werden, denn bei sehr niedrigen Temperaturen büßt auch der beste Weißwein viel von seinem aromatischen Potential und der Säure ein. Daher ist es auch hier wichtig, die richtige Temperatur zu kennen. Allgemein werden diese Weinsorten schon kühler getrunken als die Rotweine. Je jünger, leichter und fruchtbetonter ein Tropfen ist, desto weniger Wärme sollte er ausgesetzt sein. Bei einem jungen, trockenen Weißwein eignen sich 9 bis 11 Grad Celsius am besten, während würzige und aromenreiche Sorten, wie etwa Sauvignon Blanc, ihr volles Potential bei 10 bis 12 Grad entfalten. Sollten Sie sich für einen Prosecco oder Champagner entschieden haben, so sollte dieser auf 6 bis 7 Grad gekühlt werden. Maximal sollten Weißwein, Schaumwein und Rosé bei 12 bis 14 Grad genossen werden, mehr würde ihnen nicht gut tun. 
 Rotwein bei Zimmertemperatur? 
 „Rotwein trinkt man bei Zimmertemperatur!“ Diesen Satz werden Sie sicher auch bereits mindestens einmal gehört haben. Doch stimmt das auch? Tatsächlich stammt diese Faustregel noch aus Zeiten, in denen es noch keine moderne Beheizung gab und die Räume dementsprechend im Schnitt eine Temperatur von 16 bis 18 Grad Celsius hatten. Daher lässt sie sich nicht mehr so ganz auf die heutige Zeit übertragen, denn bei uns beträgt die Zimmertemperatur etwa 20 bis 22 Grad Celsius – eine Temperatur bei der man keinen Wein jemals servieren sollte! Einen kraftvollen Tropfen kann man am besten bei 18 oder maximal 19 Grad Celsius genießen, die meisten anderen Rotweine entfalten ihr volles Potential allerdings eher bei 16 bis 18 Grad Celsius. Handelt es sich um einen eher leichten Rotwein, so kann dieser auch gerne mal bei 14 bis 16 Grad getrunken werden und junge, fruchtige Exemplare schmecken bei 12 bis 14 Grad am besten. 
 &amp;nbsp; 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2019-06-30T00:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Sind Weine von alten Reben besser?</title>
            <id>https://www.vinehouse.de/blog/sind-weine-von-alten-reben-besser</id>
            <link href="https://www.vinehouse.de/blog/sind-weine-von-alten-reben-besser"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Guter Wein wird mit dem Alter immer besser, aber gilt dieser Leitspruch auch für Reben? 
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Guter Wein wird mit dem Alter immer besser, aber gilt dieser Leitspruch auch für Reben? Wer gerne einmal einen edlen Tropfen trinkt, der wird immer wieder über den Begriff der „alten Reben“ stolpern, die von Weingütern als Qualitätsmerkmal angepriesen werden, wie man beispielsweise bei dem&amp;nbsp; Brazin Old Vine Zin &amp;nbsp;bereits am Namen erkennt. Doch was ist da dran, sind Weine von alten Reben besser oder handelt es sich hierbei um einen weit verbreiteten Mythos? 
 Ab wann sind Reben eigentlich „alt“? 
 Der Gedanke an alte Reben wird sofort mit einem klaren Bild in Verbindung gesetzt. Knorrige, ausgeprägte Exemplare mit Wurzeln, die tief in das Erdreich vordringen und sich dort durch die verschiedenen Schichten von Kalk, Lehm und diversen anderen Materialien bohren, um ihnen dann die Nährstoffe zu entziehen. Ab wann eine Rebe jedoch als alt definiert werden kann, ist nicht klar definiert und es existieren zu dieser Vorgabe auch keine gesetzlichen Regelungen. Für gewöhnlich endet der Zyklus eines Exemplars nach etwa 30 bis 40 Jahren, im besten Fall sogar 60. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, wie etwa einige Rebstöcke an der Mosel, bei denen ein erstaunliches Alter von 130 Jahren festgestellt werden konnte. Daraus lässt sich ableiten, dass eine Rebe ab etwa 30 Jahren als alt zu bezeichnen ist. 
 Alte Reben vs. Junge Reben – Was macht den Unterschied? 
 Der Wein von jungen Reben besitzt viel Frische und Charme, sie sind des Weiteren im Allgemeinen leichter zugänglich. Bei den Erträgen von älteren Pflanzen offenbart sich jedoch eine ganz andere Komplexität, was nicht zuletzt daran liegt, dass diese mit ihrem Wurzelwerk bereits tiefer in das Erdreich vorgedrungen sind und dort vermehrt Mineral- und Nährstoffe aufnehmen können. Durch diesen Umstand sind die heranreifenden Trauben reicher an einem ausgewogenen Zucker-Säure-Verhältnis und können auch mit einer größeren Aromenvielfalt aufwarten. Dazu kommt noch der Umstand, dass die Produktivität von Rebstöcken ab dem 20. Lebensjahr abnimmt und auch der Ertrag zurückgeht. Diese Entwicklung stellt die Ursache für hochwertige Weine&amp;nbsp;von alten Reben dar, denn je weniger Früchte an den Stöcken hängen, umso höher ist deren Qualität. 
 Unser Fazit 
 Die Behauptung, die Weine von alten Reben seien besser, ist keinesfalls nur ein weit verbreitetes Gerücht. Tatsächlich hat das Alter der Rebstöcke eine klare Auswirkung auf die Qualität der edlen Tropfen, die aus ihren Früchten gewonnen werden. Allerdings bedeutet das nicht automatisch, dass junge Reben keine guten Weine hervorbringen könnten. Sie bergen lediglich ein anderes Potential und lassen sich ebenso gut genießen, wie ihre älteren Kollegen. Zudem ist ein alter Rebstock auch keine Garantie für einen hervorragenden Tropfen, da bei der Weinherstellung eine Vielzahl an Komponenten zusammenkommt und nicht alles alleine an der Rebe hängt. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2018-08-30T00:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Wein richtig verkosten</title>
            <id>https://www.vinehouse.de/blog/wein-richtig-verkosten</id>
            <link href="https://www.vinehouse.de/blog/wein-richtig-verkosten"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Wer sich für Wein interessiert, der möchte früher oder später einmal eine Weinprobe beim Winzer machen. Damit man auch in der Lage ist, die angebotenen Weine zu würdigen und zu unterscheiden, hier eine kleine Anleitung zur Verkostung. Der Profi nennt es Degustieren.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Sehen 
 Fassen Sie das Glas am Stiel. Dann beginnt man damit, den Wein im Glas vorsichtig kreisen zu lassen. So kann er atmen, das heißt, der Wein wird mit Sauerstoff angereichert und kann die ganze Fülle seiner Geschmacksrichtungen entfalten. Die Schlieren, die innen am Glas bleiben, verraten bereits etwas über den Alkoholgehalt des Weins und ob er eher leicht oder extraktreich ist: Breite, lang haftende Schlieren werden „Kirchenfenster“ genannt und sprechen für einen schweren Wein. Auch die Farbe kann schon ersten Aufschluss geben. Ist der Wein bräunlich gefärbt, ist er zu alt, hat er einen bläulichen Schimmer oder ist er von leuchtendem Purpur, ist er noch sehr jung. Ein sehr gerbstoffreicher Wein erscheint schwarz-rot im Glas, wenn er noch liegen muss. 
 Riechen 
 &amp;nbsp; 
  Dann schnuppert man am Wein. Riecht er nach Korken oder ist er muffig? Riecht er sauer? Dann sollten Sie an dieser Stelle die Verkostung dieses Glases abbrechen. Es lohnt sich nicht. Riecht er aber ansprechend, treten Sie ein in die Welt der Aromen.  
  Wein-Aromen sind sehr vielfältig. Geübte Weintrinker riechen die unglaublichsten Dinge heraus. Keine Sorge, das kann man trainieren. Einige Weine haben sehr fruchtige Aromen zum Beispiel von Johannisbeeren, Himbeeren, Pfirsich oder Äpfeln. Andere erinnern eher an Vanille, Trüffel, Veilchen oder Nuss. Auch Rauch, Leder, Eichenholz und diverse Gewürze sind zu riechen. Hin und wieder ist sogar von einer Petroleumnote die Rede. Also riechen sie einfach drauf los. Wie ist der Geruch des Weins? Erdig? Blumig? Rauchig? Fruchtig? Was riechen sie genau? Ein guter Wein hat mehr als einen Geruch zu bieten. Er sollte ein komplexes Bukett bieten.  
 Schmecken 
 Danach darf man einen kleinen Schluck nehmen. Sie haben sicher schon einmal gesehen, wie man den Wein beim Degustieren im Mund hin und her spült. Aber bitte: Wein ist kein Mundwasser. Vorsichtig kosten. Den Wein langsam „kauen“, damit sich seine Geschmacksrichtungen voll entfalten können. Sie haben grüne Äpfel gerochen? Schmeckt der Wein auch danach? 
 Wie ist das Verhältnis von Süße und Säure? Ist es ausgeglichen, fühlt sich der Wein harmonisch an. Enthält der Wein zu wenig Säure, schmeckt er fad. Wie ist der Nachgeschmack, also der Abgang des Weins? Ein langer, nachhaltiger Abgang deutet auf einen Spitzenwein hin. Ist der Wein nach dem Schlucken sofort verschwunden, ist der Abgang also kurz oder „stumpf“, ist das eher schlecht. Und zu guter Letzt zählt dann Ihr persönlicher Geschmack. 
 Weine zu Hause verkosten 
 Sind Sie nach einer genussreichen Weinprobe beim Winzer auf den Geschmack gekommen und möchten jetzt zu Hause im kleinen Kreis Weine verkosten? Dann gilt es, einige Dinge zu beherzigen, damit auch die heimische Weinprobe zu einem vollen kulinarischen Erfolg wird. 
 Überlegen Sie sich zunächst eine Auswahl an Weinen – vier bis fünf Weine sind in der Regel ausreichend und die Reihenfolge des Servierens. Als Faustregel gilt, dass zunächst die leichteren Weine probiert werden, junge Weine vor alten und Weiß- vor Rotweinen. Bewahren Sie den besten Tropfen für einen krönenden Abschluss auf. 
 Am besten erkundigen Sie sich vorher bei Ihren Gästen, ob eventuell Unverträglichkeiten bestehen, etwa gegen Rotwein, damit Sie für solche Fälle eine Alternative bereithalten können. 
 Beim Thema Wein dekantieren gehen die Meinungen auseinander. Sicherlich ist es von Vorteil, einen reifen Wein mit Depot zu dekantieren, denn durch das vorsichtige Umgießen bleiben die festen Ablagerungen, das Depot, in der Flasche zurück. Bei jungen Weinen, die kein Depot haben, führt das Umfüllen in eine Karaffe dazu, dass der Wein mit Luftsauerstoff in Kontakt tritt. Dieses sogenannte Atmen wirkt sich positiv auf die Aromen junger Weine aus. Zwischen den verschiedenen Weinen empfiehlt es sich, Ihren Gästen Weißbrot und stilles Wasser zu reichen. So kann der Geschmack des jeweils vorangegangenen Weines neutralisiert werden. 
 Halten Sie sicherheitshalber zusätzlich zu Ihren eingeplanten Weinen Ersatzweine bereit. Denn auch wenn Sie Ihre Weine noch so liebevoll und vielleicht sogar unter fachkundiger Beratung ausgesucht haben, kann es manchmal passieren, dass ein Wein nach Kork oder sauer schmeckt und damit ungenießbar wird. 
 Grund dafür, dass ein Wein „korkt“, ist ein Stoff namens 2, 4, 6 -Trichloranisol (TCA). Dieser Stoff kann nicht nur unter bestimmten ungünstigen Bedingungen in Naturkorken entstehen, sondern auch in Weinkellern, sodass auch Weine mit anderen Verschlüssen betroffen sein können. 
 Haben frisch geöffnete Weine einen Essigstich, kann dies an verletzten Beeren liegen, in denen sich bereits Essigsäure gebildet hatte und die mit in die Presse gelangt sind. Auch Probleme bei der Gärung oder der Lagerung können dazu führen, dass der Wein sauer wird. 
 Saure Weine oder muffige Weine mit Korkton sind leider nicht mehr zu retten und Sie müssen im Falle eines Falles auf einen Ersatzwein zurückgreifen. Sprechen Sie während und nach der Weinverkostung mit Ihren Gästen über ihre geschmacklichen Eindrücke. Sie werden erstaunt sein, wie unterschiedlich die Geschmäcker und die Wahrnehmungen sind! 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2017-07-30T00:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
</feed>
