Redwood Creek Wein

Redwood Creek. Die Seele Kaliforniens auf Flaschen gezogen

Keine Frage, Amerikaner können manchmal einen Hang zur Dramatik aufweisen. Das gilt vor allem dann, wenn es um ihren Patriotismus geht – und ums Geschäft. Ein international agierendes Weingut aus Kalifornien verbindet beides sehr eindrucksvoll. „Redwood Creek“, das seinen Sitz in Modesto in Kalifornien hat, spielt extrem erfolgreich auf der kalifornischen Gefühlsklaviatur. Die Weine, so das Credo des Unternehmens, vereinen den Charakter der Landschaften Kaliforniens, sie spiegeln den Optimismus und den Wagemut der Menschen in Kalifornien wider und sie passen zum kalifornischen Lebensstil. Kurz: Die Weine von Redwood Creek sind „California in a bottle“. Ob man solche Aussagen nun zu hundert Prozent ernst nimmt oder nicht, das Motto kommt an. Kalifornien ist nicht nur in den USA selbst ein beliebtes Ferienziel. Auch Besucher aus dem Rest der Welt kommen gern dorthin und für viele gehören Ausflüge in die mittlerweile berühmten Weinanbaugebiete von Napa Valley und Sonoma Valley dazu. Redwood Creek ist eines jener Label, die davon stark profitieren.
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Redwood Creek Wein
Redwood Creek. Die Seele Kaliforniens auf Flaschen gezogen

Keine Frage, Amerikaner können manchmal einen Hang zur Dramatik aufweisen. Das gilt vor allem dann, wenn es um ihren Patriotismus geht – und ums Geschäft. Ein international agierendes Weingut aus Kalifornien verbindet beides sehr eindrucksvoll. „Redwood Creek“, das seinen Sitz in Modesto in Kalifornien hat, spielt extrem erfolgreich auf der kalifornischen Gefühlsklaviatur. Die Weine, so das Credo des Unternehmens, vereinen den Charakter der Landschaften Kaliforniens, sie spiegeln den Optimismus und den Wagemut der Menschen in Kalifornien wider und sie passen zum kalifornischen Lebensstil. Kurz: Die Weine von Redwood Creek sind „California in a bottle“. Ob man solche Aussagen nun zu hundert Prozent ernst nimmt oder nicht, das Motto kommt an. Kalifornien ist nicht nur in den USA selbst ein beliebtes Ferienziel. Auch Besucher aus dem Rest der Welt kommen gern dorthin und für viele gehören Ausflüge in die mittlerweile berühmten Weinanbaugebiete von Napa Valley und Sonoma Valley dazu. Redwood Creek ist eines jener Label, die davon stark profitieren.
Mut zur Süße

Ein Pfund, mit dem Redwood Creek wuchern kann, ist die zuverlässig strahlende Sonne von Kalifornien. Um Missernten muss man sich hier keine Sorgen machen. Die Böden sind fruchtbar und von großen Unterschieden geprägt. Cal Dennison, der Winzer von Redwood Creek, hat es sich zur Aufgabe gemacht, für jeden Jahrgang neu nach den typischsten und ausdrucksstärksten Trauben Kaliforniens zu suchen. Dabei kommt es Dennison weniger darauf an, wie Kritiker auf seine fruchtigen und samtigen Kompositionen reagieren. Sein Ziel ist der Endverbraucher. Menschen, die mitten im Leben stehen, sollen seine Tropfen genießen, zu gutem Essen kombinieren und schlicht und tief ergreifend Freude daran haben. Deshalb „traut“ er sich auch Weine, die man nicht überall bekommt. Einen halbtrockenen roten Moscato zum Beispiel, den Puristen vielleicht schon als „halbsüß“ bezeichnen würden. Die Aromen von roten Beeren, Granatapfel und roten Tafeläpfeln passen nicht nur gut zu Desserts, sondern auch zu würzigen Gerichten, etwa aus der indischen Küche. Der Red Moscato von Redwood Creek sollte gekühlt getrunken werden.

Es muss nicht immer sortenrein sein

Die Rebsorten, die in Kalifornien insgesamt und für Redwood Creek im Speziellen angebaut werden, sind allesamt klassischen europäischen Ursprungs. Doch die kalifornischen Winzer keltern sie in einem eigenen Stil, der den Europäern in den letzten Jahrzehnten zunehmend Konkurrenz gemacht hat. Cal Dennison ist Teil dieser Entwicklung. So präsentiert Redwood Creek zum Beispiel einen Pinot Noir, der betont fruchtig ist, sanfte Tannine aufweist und bei den Aromen mit einer Mischung aus reifen Kirschen, Gewürznelken und anderen warmen Gewürzen überrascht. In Kalifornien serviert man diesen Wein zu Ente, Lachs oder einem eleganten Filet mignon.

Bei Redwood Creek muss es aber nicht immer sortenrein sein. Um das Weingut und seine Rotweine kennenzulernen, empfiehlt sich etwa die Cuvée „Rich Red Blend“. Dafür gehen Merlot, Cabernet Sauvignon und Shiraz eine geschmacksintensive Verbindung ein. Speisen, die daneben bestehen wollen, sollten kräftig sein. Grillgut, Steaks und deftige Eintöpfe würden gut passen. Im Sommer kann der „Rich Red Blend“ gut leicht gekühlt serviert werden.

Auch der Malbec von Redwood Creek hat eine Erwähnung verdient. Das Weingut bietet damit einen weiteren intensiven Roten. Dieser Malbec überrascht mit seinem Hauch von Ahorn. In Kalifornien trinkt man ihn zu stark gewürzten Speisen aus der kreolischen und mexikanischen Küche; er passt auch gut zu indischen Gerichten.

Cal Dennison kann auch weiß

Klare Sache, ein Sonnenstaat wie Kalifornien kann unmöglich ohne frische, leichte Weißweine auskommen. Redwood Creek hat einen sehr fruchtigen Chardonnay im Programm, der neben Aromen von reifen Äpfeln, tropischem Obst und Zitrusfrucht auch einen Hauch von Eiche sowie eine Vanillenote offeriert. Das Weingut empfiehlt den Tropfen zu Pasta mit cremigen Soßen und zu Geflügel.



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Redwood Creek, Cabernet Sauvignon, 2015
Redwood Creek, Cabernet Sauvignon, 2015
Inhalt 0.75 Liter (9,27 € * / 1 Liter)
6,95 € *
Redwood Creek, Merlot, 2015
Redwood Creek, Merlot, 2015
Inhalt 0.75 Liter (9,27 € * / 1 Liter)
6,95 € *
Redwood Creek, Chardonnay, 2016
Redwood Creek, Chardonnay, 2016
Inhalt 0.75 Liter (9,00 € * / 1 Liter)
6,75 € *
Mut zur Süße

Ein Pfund, mit dem Redwood Creek wuchern kann, ist die zuverlässig strahlende Sonne von Kalifornien. Um Missernten muss man sich hier keine Sorgen machen. Die Böden sind fruchtbar und von großen Unterschieden geprägt. Cal Dennison, der Winzer von Redwood Creek, hat es sich zur Aufgabe gemacht, für jeden Jahrgang neu nach den typischsten und ausdrucksstärksten Trauben Kaliforniens zu suchen. Dabei kommt es Dennison weniger darauf an, wie Kritiker auf seine fruchtigen und samtigen Kompositionen reagieren. Sein Ziel ist der Endverbraucher. Menschen, die mitten im Leben stehen, sollen seine Tropfen genießen, zu gutem Essen kombinieren und schlicht und tief ergreifend Freude daran haben. Deshalb „traut“ er sich auch Weine, die man nicht überall bekommt. Einen halbtrockenen roten Moscato zum Beispiel, den Puristen vielleicht schon als „halbsüß“ bezeichnen würden. Die Aromen von roten Beeren, Granatapfel und roten Tafeläpfeln passen nicht nur gut zu Desserts, sondern auch zu würzigen Gerichten, etwa aus der indischen Küche. Der Red Moscato von Redwood Creek sollte gekühlt getrunken werden.

Es muss nicht immer sortenrein sein

Die Rebsorten, die in Kalifornien insgesamt und für Redwood Creek im Speziellen angebaut werden, sind allesamt klassischen europäischen Ursprungs. Doch die kalifornischen Winzer keltern sie in einem eigenen Stil, der den Europäern in den letzten Jahrzehnten zunehmend Konkurrenz gemacht hat. Cal Dennison ist Teil dieser Entwicklung. So präsentiert Redwood Creek zum Beispiel einen Pinot Noir, der betont fruchtig ist, sanfte Tannine aufweist und bei den Aromen mit einer Mischung aus reifen Kirschen, Gewürznelken und anderen warmen Gewürzen überrascht. In Kalifornien serviert man diesen Wein zu Ente, Lachs oder einem eleganten Filet mignon.

Bei Redwood Creek muss es aber nicht immer sortenrein sein. Um das Weingut und seine Rotweine kennenzulernen, empfiehlt sich etwa die Cuvée „Rich Red Blend“. Dafür gehen Merlot, Cabernet Sauvignon und Shiraz eine geschmacksintensive Verbindung ein. Speisen, die daneben bestehen wollen, sollten kräftig sein. Grillgut, Steaks und deftige Eintöpfe würden gut passen. Im Sommer kann der „Rich Red Blend“ gut leicht gekühlt serviert werden.

Auch der Malbec von Redwood Creek hat eine Erwähnung verdient. Das Weingut bietet damit einen weiteren intensiven Roten. Dieser Malbec überrascht mit seinem Hauch von Ahorn. In Kalifornien trinkt man ihn zu stark gewürzten Speisen aus der kreolischen und mexikanischen Küche; er passt auch gut zu indischen Gerichten.

Cal Dennison kann auch weiß

Klare Sache, ein Sonnenstaat wie Kalifornien kann unmöglich ohne frische, leichte Weißweine auskommen. Redwood Creek hat einen sehr fruchtigen Chardonnay im Programm, der neben Aromen von reifen Äpfeln, tropischem Obst und Zitrusfrucht auch einen Hauch von Eiche sowie eine Vanillenote offeriert. Das Weingut empfiehlt den Tropfen zu Pasta mit cremigen Soßen und zu Geflügel.