Passerina Wein

In Italiens Weinbergen lassen sich allerlei spannende Rebsorten entdecken, die es wert sind einmal ganz genau unter die Lupe genommen zu werden. Eine davon ist die Sorte Passerina, die in vielen Anbaugebieten Mittelitaliens vertreten ist, insbesondere in den Abruzzen und in Marken.
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In Italiens Weinbergen lassen sich allerlei spannende Rebsorten entdecken, die es wert sind einmal ganz genau unter die Lupe genommen zu werden. Eine davon ist die Sorte Passerina, die in vielen... mehr erfahren »
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Passerina Wein
In Italiens Weinbergen lassen sich allerlei spannende Rebsorten entdecken, die es wert sind einmal ganz genau unter die Lupe genommen zu werden. Eine davon ist die Sorte Passerina, die in vielen Anbaugebieten Mittelitaliens vertreten ist, insbesondere in den Abruzzen und in Marken.

Eine geschichtsträchtige Rebsorte

Die weiße Rebsorte Passerina hat ihren Ursprung in Italien. Bei ihr handelt es sich um eine besonders alte Sorte, welche, wie man vermutet, von Wildreben abstammt. Ihr Name leitet sich von dem italienischen Wort „passera“ ab, was so viel wie Spatz bedeutet. Diese Bezeichnung hat die Rebe deshalb erhalten, weil ihre kleingeratenen und außergewöhnlich süßlichen Beeren sehr von eben dieser Vogelart geschätzt werden. Zudem besitzt sie einen Zwilling, nämlich die genetisch nahezu identische Sorte Korinthiaki Lefki, was bereits im Jahre 1844 seitens des deutschen Vinologen Lambert Joseph von Babo festgestellt wurde. Später wurde diese Annahme noch einmal von dem Rebsortenexperten Pierre Galet bestätigt. Der einzige Unterschied zwischen diesen beiden Exemplaren ist, dass sie sich leicht in der Form der Blätter und Trauben voneinander abgrenzen. Diese Verhältnisse zwischen diesen Sorten legen den Verdacht nahe, dass Passerina einen griechischen Ursprung hat, weshalb es Vermutungen gibt, die davon ausgehen, dass sie bereits im 6. Jahrhundert nach Italien gelangt sein könnte. Seine Trauben werden vorrangig für die Produktion von Weißwein verwendet, sind aber auch geeignet um Schaumwein herzustellen. Zudem wird die Sorte immer wieder als Tafeltraube verwendet. Heutzutage wird Passerina auf einer beeindruckenden Anbaufläche von 894 Hektar mit steigender Tendenz angebaut.

Der Charakter der Passerina

Die Rebsorte Passerina bringt sehr säurebetonte, alkoholreiche Weißweine hervor, welche mit Aromen nach Pfirsichen, Äpfeln und Birnen mit leichten Bitternoten versehen sind. Je nach Anbaubereich fällt der resultierende Wein natürlich etwas anders aus, da auch die Umweltbedingungen einen entscheidenden Einfluss auf das Aroma des Endergebnisses haben. Allgemein stellt die starke Säure allerdings ein typisches Erkennungsmerkmal der aus dieser Rebe resultierenden Weine dar.

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Barone di Valforte, Passerina Colli Aprutini I.G.P., 2015
Barone di Valforte, Passerina Colli Aprutini I.G.P., 2015
Inhalt 0.75 Liter (11,87 € * / 1 Liter)
8,90 € *
Tenuta Ulisse, ULISSE Passerina Terre di Chieti IGT, 2017
Tenuta Ulisse, ULISSE Passerina Terre di Chieti IGT, 2017
Inhalt 0.75 Liter (11,87 € * / 1 Liter)
8,90 € *

Eine geschichtsträchtige Rebsorte

Die weiße Rebsorte Passerina hat ihren Ursprung in Italien. Bei ihr handelt es sich um eine besonders alte Sorte, welche, wie man vermutet, von Wildreben abstammt. Ihr Name leitet sich von dem italienischen Wort „passera“ ab, was so viel wie Spatz bedeutet. Diese Bezeichnung hat die Rebe deshalb erhalten, weil ihre kleingeratenen und außergewöhnlich süßlichen Beeren sehr von eben dieser Vogelart geschätzt werden. Zudem besitzt sie einen Zwilling, nämlich die genetisch nahezu identische Sorte Korinthiaki Lefki, was bereits im Jahre 1844 seitens des deutschen Vinologen Lambert Joseph von Babo festgestellt wurde. Später wurde diese Annahme noch einmal von dem Rebsortenexperten Pierre Galet bestätigt. Der einzige Unterschied zwischen diesen beiden Exemplaren ist, dass sie sich leicht in der Form der Blätter und Trauben voneinander abgrenzen. Diese Verhältnisse zwischen diesen Sorten legen den Verdacht nahe, dass Passerina einen griechischen Ursprung hat, weshalb es Vermutungen gibt, die davon ausgehen, dass sie bereits im 6. Jahrhundert nach Italien gelangt sein könnte. Seine Trauben werden vorrangig für die Produktion von Weißwein verwendet, sind aber auch geeignet um Schaumwein herzustellen. Zudem wird die Sorte immer wieder als Tafeltraube verwendet. Heutzutage wird Passerina auf einer beeindruckenden Anbaufläche von 894 Hektar mit steigender Tendenz angebaut.

Der Charakter der Passerina

Die Rebsorte Passerina bringt sehr säurebetonte, alkoholreiche Weißweine hervor, welche mit Aromen nach Pfirsichen, Äpfeln und Birnen mit leichten Bitternoten versehen sind. Je nach Anbaubereich fällt der resultierende Wein natürlich etwas anders aus, da auch die Umweltbedingungen einen entscheidenden Einfluss auf das Aroma des Endergebnisses haben. Allgemein stellt die starke Säure allerdings ein typisches Erkennungsmerkmal der aus dieser Rebe resultierenden Weine dar.