Wolf Blass

Wolfgang Franz Otto Blass wurde 1934 in Deutschland geboren und ist heute eine lebende Legende im australischen Weinbau. Nachdem Wolf in jungen Jahren die Schule abbrach, stellten ihm seine Eltern ein Ultimatum. Er hatte die Wahl - entweder eine dreijährige Ausbildung im Weinbau zu absolvieren oder wieder die Schulbank zu drücken. Die Wahl war für den jungen Wolf klar und so begann eine beachtliche Karriere, welche den weltweiten Weinbau auf den Kopf stellen sollte.
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Wolfgang Franz Otto Blass wurde 1934 in Deutschland geboren und ist heute eine lebende Legende im australischen Weinbau. Nachdem Wolf in jungen Jahren die Schule abbrach, stellten ihm seine Eltern... mehr erfahren »
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Wolf Blass
Wolfgang Franz Otto Blass wurde 1934 in Deutschland geboren und ist heute eine lebende Legende im australischen Weinbau. Nachdem Wolf in jungen Jahren die Schule abbrach, stellten ihm seine Eltern ein Ultimatum. Er hatte die Wahl - entweder eine dreijährige Ausbildung im Weinbau zu absolvieren oder wieder die Schulbank zu drücken. Die Wahl war für den jungen Wolf klar und so begann eine beachtliche Karriere, welche den weltweiten Weinbau auf den Kopf stellen sollte.
Nachdem Wolf 1957 Techniken zur Champagnerherstellung in Frankreich studierte, wurde er zum jüngsten Absolvent der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau aller Zeiten. 1959 zog es ihn nach England, wo der die Kunst der Cuvées studierte, bevor er schließlich den Sprung über den großen Teich wagte. 1961 hätte es ihn fast nach Venezuela verschlagen, aber die dort wütende Revolution bewog ihn dazu, sein Glück dann doch lieber im australischen Barossa Valley zu suchen. Gerade mal fünf Jahre später, im Jahr 1966, gründete er sein eigenes Weingut Wolf Blass Wines.

Pionierarbeit in der Neuen Welt

Zu diesem Zeitpunkt war der junge Winzer noch hauptberuflich für andere Weingüter aktiv und produzierte seine eigenen Weinen nur nebenbei. Wolf Blass war wohl einer der ersten, der so vorging - auch wenn das "Moonlighting", also die Produktion eigener Weine nach Feierabend heute für viele Winzer ganz normal ist. Doch zur damaligen Zeit war die Arbeit in eigener Sache Tabu und von seinen Arbeitgebern gar nicht gern gesehen. Diese stellten ihn daher 1973 vor ein Ultimatum. Wenn er seinen Job behalten wollte, müsste er aufhören seine eigenen Weine zu produzieren.

Blass bat um eine Stunde Bedenkzeit und begann damit, sämtliche seiner Freunde anzurufen. Er erzählte ihnen, dass er unter großem Druck stehe und ob er ihre Höfe nutzen könnte, um sein Rebgut zu pressen und zu vinifizieren. "Aber selbstverständlich" kam die Antwort zurück und so kündigte Wolf noch am selben Tag seinen Job. Ein kühner Schachzug, der sich für den Winzer allerdings auszahlen sollte. Sein erster Jahrgang, der 1973er "Black Label" Cabernet Shiraz, gewann auf Anhieb die Jimmy Watson Trophäe der Melbourne Wine Show, damals der wichtigste Preis für Winzer im ganzen Land.

Beachtlicherweise konnte der Winzer seinen Erfolg wiederholen und die nächsten zwei Jahre in Folge ebenfalls wieder den "Jimmy" einheimsen. Damit wurde der Name Wolf Blass zu einem echten Markenbegriff, der aus der australischen Weinszene nicht mehr weg zu denken ist. 1999 konnte er den Preis sogar noch einmal gewinnen und ist damit der einzige Winzer überhaupt, der vier mal mit der Jimmy Watson Trophäe ausgezeichnet wurde.

Eine einzigartige Erfolgsgeschichte

Seitdem ging es mit dem Unternehmen steil bergauf und Wolf Blass Weine konnten mehr als 3000 verschiedene nationale und internationale Preise gewinnen. Das Weingut wurde allein 15 Mail bei der San Francisco International Wine Competition als "Weingut des Jahres" ausgezeichnet und Wolf Blass erhielt mehr mal die Auszeichnung als "Winzer des Jahres". Dazu kommen noch unzählige Trophäen, Medaillen und Awards für die verschiedenen Wolf Blass Weine.

Die Weine von Wolf Blass haben schon immer einen einzigartigen und unnachahmlichen Stil, der sie von anderen Erzeugnissen deutlich abhebt. Durch die sorgsame Auswahl des Rebguts und die schonende Verarbeitung entstehen Weine mit fruchtigen Aromen, einem angenehm rundem Abgang am Gaumen und feinen Tanninen, die unter Kritikern und Fans regelmäßig für Verzückung sorgen. Die Weine werden heute in mehr als 50 Länder weltweit exportiert und Wolf Blass gilt als einer der besten Hersteller von Premium-Weinen in Australien.

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Wolf Blass, Bilyara Shiraz, 2016
Wolf Blass, Bilyara Shiraz, 2016
Inhalt 0.75 Liter (9,00 € * / 1 Liter)
6,75 € *
Wolf Blass, Gold Label Shiraz, 2013
Wolf Blass, Gold Label Shiraz, 2013
Inhalt 0.75 Liter (23,73 € * / 1 Liter)
17,80 € *
Wolf Blass, President's Selection Cabernet Sauvignon, 2012
Wolf Blass, President's Selection Cabernet Sauvignon, 2012
Inhalt 0.75 Liter (21,20 € * / 1 Liter)
15,90 € *
Wolf Blass, Bilyara Chardonnay, 2015
Wolf Blass, Bilyara Chardonnay, 2015
Inhalt 0.75 Liter (9,00 € * / 1 Liter)
6,75 € *
Nachdem Wolf 1957 Techniken zur Champagnerherstellung in Frankreich studierte, wurde er zum jüngsten Absolvent der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau aller Zeiten. 1959 zog es ihn nach England, wo der die Kunst der Cuvées studierte, bevor er schließlich den Sprung über den großen Teich wagte. 1961 hätte es ihn fast nach Venezuela verschlagen, aber die dort wütende Revolution bewog ihn dazu, sein Glück dann doch lieber im australischen Barossa Valley zu suchen. Gerade mal fünf Jahre später, im Jahr 1966, gründete er sein eigenes Weingut Wolf Blass Wines.

Pionierarbeit in der Neuen Welt

Zu diesem Zeitpunkt war der junge Winzer noch hauptberuflich für andere Weingüter aktiv und produzierte seine eigenen Weinen nur nebenbei. Wolf Blass war wohl einer der ersten, der so vorging - auch wenn das "Moonlighting", also die Produktion eigener Weine nach Feierabend heute für viele Winzer ganz normal ist. Doch zur damaligen Zeit war die Arbeit in eigener Sache Tabu und von seinen Arbeitgebern gar nicht gern gesehen. Diese stellten ihn daher 1973 vor ein Ultimatum. Wenn er seinen Job behalten wollte, müsste er aufhören seine eigenen Weine zu produzieren.

Blass bat um eine Stunde Bedenkzeit und begann damit, sämtliche seiner Freunde anzurufen. Er erzählte ihnen, dass er unter großem Druck stehe und ob er ihre Höfe nutzen könnte, um sein Rebgut zu pressen und zu vinifizieren. "Aber selbstverständlich" kam die Antwort zurück und so kündigte Wolf noch am selben Tag seinen Job. Ein kühner Schachzug, der sich für den Winzer allerdings auszahlen sollte. Sein erster Jahrgang, der 1973er "Black Label" Cabernet Shiraz, gewann auf Anhieb die Jimmy Watson Trophäe der Melbourne Wine Show, damals der wichtigste Preis für Winzer im ganzen Land.

Beachtlicherweise konnte der Winzer seinen Erfolg wiederholen und die nächsten zwei Jahre in Folge ebenfalls wieder den "Jimmy" einheimsen. Damit wurde der Name Wolf Blass zu einem echten Markenbegriff, der aus der australischen Weinszene nicht mehr weg zu denken ist. 1999 konnte er den Preis sogar noch einmal gewinnen und ist damit der einzige Winzer überhaupt, der vier mal mit der Jimmy Watson Trophäe ausgezeichnet wurde.

Eine einzigartige Erfolgsgeschichte

Seitdem ging es mit dem Unternehmen steil bergauf und Wolf Blass Weine konnten mehr als 3000 verschiedene nationale und internationale Preise gewinnen. Das Weingut wurde allein 15 Mail bei der San Francisco International Wine Competition als "Weingut des Jahres" ausgezeichnet und Wolf Blass erhielt mehr mal die Auszeichnung als "Winzer des Jahres". Dazu kommen noch unzählige Trophäen, Medaillen und Awards für die verschiedenen Wolf Blass Weine.

Die Weine von Wolf Blass haben schon immer einen einzigartigen und unnachahmlichen Stil, der sie von anderen Erzeugnissen deutlich abhebt. Durch die sorgsame Auswahl des Rebguts und die schonende Verarbeitung entstehen Weine mit fruchtigen Aromen, einem angenehm rundem Abgang am Gaumen und feinen Tanninen, die unter Kritikern und Fans regelmäßig für Verzückung sorgen. Die Weine werden heute in mehr als 50 Länder weltweit exportiert und Wolf Blass gilt als einer der besten Hersteller von Premium-Weinen in Australien.