Neuseeland – kleines Land mit großen Weinen

Rein perspektivisch gesehen liegt Neuseeland am anderen Ende der Welt – auch hinsichtlich Weinbau liegt Neuseeland noch weit entfernt von den Traditionsländern. Erst Anfang des 19. Jahrhunderts begann Neuseeland sich mit und an Reben (ab 1970 aus Europa importiert) auszuprobieren: definitiv mit Erfolg. Aus den einstigen Versuchen wurde eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht. Somit ist Neuseeland ein junges Weinland, das Weinfreunde auf eine große Zukunft blicken lässt.
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Neuseeland – kleines Land mit großen Weinen
Rein perspektivisch gesehen liegt Neuseeland am anderen Ende der Welt – auch hinsichtlich Weinbau liegt Neuseeland noch weit entfernt von den Traditionsländern. Erst Anfang des 19. Jahrhunderts begann Neuseeland sich mit und an Reben (ab 1970 aus Europa importiert) auszuprobieren: definitiv mit Erfolg. Aus den einstigen Versuchen wurde eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht. Somit ist Neuseeland ein junges Weinland, das Weinfreunde auf eine große Zukunft blicken lässt.
Auf dem Eiland im Westpazifik passt einfach alles, um exzellente Weine hervorzubringen. Ideale Bodenbeschaffenheit, ein Klima, das die neuseeländischen Rebstöcke lieben. Viele Sonnenstunden, eine gebührende Feuchtigkeit mit relativ kühlen Nächten. Und Winzer, die um die guten Bedingungen wissen – damit sie mit innovativem Ehrgeiz im wahrsten Sinne des Wortes nach den (Wein-)Sternen greifen können. Das Sprichwort „Per aspera ad astra“ – was auf Lateinisch „Durch Schweres zu den Sternen“ bedeutet – steht stellvertretend für die Weingeschichte Neuseelands, denn der Weg bis zu den Auszeichnungen war steinig. Es brauchte Geduld, bis die vielen Voraussetzungen Früchte, Trauben trugen.

Über Hürden, Schädlinge und eine abstinente Regierung

Erst machten Rebläuse und Krankheiten den Rebstöcken auf Neuseeland zu schaffen, und als diese Probleme gemeistert waren, stellte sich die Regierung Neuseelands dem Weinbau beziehungsweise dem Weinverkauf als Bremsklotz in den Weg. Sie stellte Vorschriften und Sanktionen auf, die weder nachvollziehbar noch erfüllbar waren. Während der 50er Jahre durften beispielsweise nur in Hotels, auch nur in limitierter Stückzahl je Käufer, Weinflaschen verkauft werden. Erst 1960 wurde der Weinverkauf wieder Restaurants zugebilligt, weit später dann erst den Supermärkten.

Heute gehören die Rückschläge der Vergangenheit an und Wein aus Neuseeland hat die Weinwelt erobert. Den Erfolg vom Sauvignon Blanc (mit knapp 50 % absolut führende neuseeländische Rebsorte) hat Neuseeland übrigens den Briten zu verdanken. Sie haben Sauvignon-Blanc-Wein aus Marlborough als Erste eine Chance gegeben, importiert und das Fundament für eine weltweite Spitzenposition gelegt.

Neuseeland produziert über 70 Prozent Weißweine (neben Sauvignon Blanc u. a. auch Chardonnay, Grauburgunder, Semillon, Viognier), doch die Rotweine (Pinot Noir und Merlot) sind auf dem Vormarsch und wissen positiv zu überraschen.

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Über Hürden, Schädlinge und eine abstinente Regierung

Erst machten Rebläuse und Krankheiten den Rebstöcken auf Neuseeland zu schaffen, und als diese Probleme gemeistert waren, stellte sich die Regierung Neuseelands dem Weinbau beziehungsweise dem Weinverkauf als Bremsklotz in den Weg. Sie stellte Vorschriften und Sanktionen auf, die weder nachvollziehbar noch erfüllbar waren. Während der 50er Jahre durften beispielsweise nur in Hotels, auch nur in limitierter Stückzahl je Käufer, Weinflaschen verkauft werden. Erst 1960 wurde der Weinverkauf wieder Restaurants zugebilligt, weit später dann erst den Supermärkten.

Heute gehören die Rückschläge der Vergangenheit an und Wein aus Neuseeland hat die Weinwelt erobert. Den Erfolg vom Sauvignon Blanc (mit knapp 50 % absolut führende neuseeländische Rebsorte) hat Neuseeland übrigens den Briten zu verdanken. Sie haben Sauvignon-Blanc-Wein aus Marlborough als Erste eine Chance gegeben, importiert und das Fundament für eine weltweite Spitzenposition gelegt.

Neuseeland produziert über 70 Prozent Weißweine (neben Sauvignon Blanc u. a. auch Chardonnay, Grauburgunder, Semillon, Viognier), doch die Rotweine (Pinot Noir und Merlot) sind auf dem Vormarsch und wissen positiv zu überraschen.