The Cloud Factory. Neuseelands Teil eines weltumspannenden Wein-Puzzles

Die Engländer sind für ihre, nennen wir sie „fragwürdige“ Küche bekannt und für die Tatsache, dass sie gern trinken. Vor allem Bier. Doch die Welt ist in jeder Beziehung im Wandel und so wird inzwischen entgegen aller Vorurteile auch auf der Insel etwas gesünder und frischer gekocht und zunehmend Wein statt Lager konsumiert. Die Veränderungen im Klima haben sogar dazu geführt, dass Südengland jetzt über eigene Weingärten verfügt. Es ist also letztlich vielleicht doch kein Wunder, wenn ein Weinhändler englischer Herkunft ein weltumspannendes Handelsnetz für Weine aus allen möglichen Herkunftsländern aufgebaut hat. Der Name dieses erfolgreichen Mannes ist Paul Boutinot und was er in Sachen Wein aus Neuseeland auf Lager hat, erregt bereits seit Längerem die Aufmerksamkeit der Fachwelt und durchaus auch die der Endverbraucher.
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The Cloud Factory. Neuseelands Teil eines weltumspannenden Wein-Puzzles
Die Engländer sind für ihre, nennen wir sie „fragwürdige“ Küche bekannt und für die Tatsache, dass sie gern trinken. Vor allem Bier. Doch die Welt ist in jeder Beziehung im Wandel und so wird inzwischen entgegen aller Vorurteile auch auf der Insel etwas gesünder und frischer gekocht und zunehmend Wein statt Lager konsumiert. Die Veränderungen im Klima haben sogar dazu geführt, dass Südengland jetzt über eigene Weingärten verfügt. Es ist also letztlich vielleicht doch kein Wunder, wenn ein Weinhändler englischer Herkunft ein weltumspannendes Handelsnetz für Weine aus allen möglichen Herkunftsländern aufgebaut hat. Der Name dieses erfolgreichen Mannes ist Paul Boutinot und was er in Sachen Wein aus Neuseeland auf Lager hat, erregt bereits seit Längerem die Aufmerksamkeit der Fachwelt und durchaus auch die der Endverbraucher.

Ganz Neuseeland in einem Glas

„The Cloud Factory” heißt das Label, unter dem Paul Boutinot zwei Weine aus Neuseeland produziert und vertreibt, wie sie typischer für ihr Herkunftsland nicht sein könnten. Das geht schon bei den Rebsorten los. Der Weißwein von „The Cloud Factory“ wird sortenrein aus Sauvignon Blanc-Trauben gekeltert, die im renommierten Anbaugebiet Marlborough herangereift sind. Von dort stammt auch das Lesegut für das rote Pendant von „The Cloud Factory“, einem sortenrein gekelterten Wein aus der Pinot Noir. Marlborough allein garantiert eigentlich schon einen hohen Qualitätsanspruch, doch bei „The Cloud Factory“ geht man noch einen Schritt weiter. Alle verwendeten Rebstöcke stehen in ausgewiesenen Einzellagen wie Awatere, Waihopai, Waipara und den Wairai Tälern. Alle diese Lagen verfügen über ein eigenes Mikroklima und Terroirs, die den Tropfen eine unverwechselbare Persönlichkeit verleihen. Mit anderen Worten: Nur das Feinste vom Feinsten ist hier gut genug. Freilich muss dieses wunderbare Rohmaterial dann auch gekonnt weiterverarbeitet werden. Dafür konnte Paul Boutinot Sarah Bailey gewinnen. Die Weinmacherin mit hervorragendem Ruf ist für „The Cloud Factory“ durchgehend in Neuseeland vor Ort, um die Produktion zu leiten und zu überwachen. Möglicherweise geht auch die Namensgebung auf Sarah zurück. Denn sie kann die langen weißen Föhnwolken, die so typisch für Neuseeland sind, sicher am häufigsten beobachten.

Fruchtig, zitrisch, mineralisch und würzig

Der Sauvignon Blanc von „The Cloud Factory“ mit seinen stolzen 13,5 Prozent Alkoholgehalt duftet herrlich nach tropischen Früchten, schmeckt zart mineralisch und unglaublich lecker. Serviert werden sollte der edle Tropfen bei einer Temperatur zwischen acht und zehn Grad Celsius.

Vom frischen und knackigen Sauvignon Blanc nun zum fruchtigen und würzigen Pinot Noir von „The Cloud Factory“. Auch hier zitieren wir gern wieder eine Beschreibung von einem Weinhändler: „In der Nase mit großzügiger Frucht nach Cranberry, Waldfrüchten und Kirsche. Am Gaumen mit gutem Biss und Textur. Die Tannine sind präsent weichen jedoch einem saftigen Abgang.“ Dieser wunderbare rote Tropfen hat einen Alkoholgehalt von 13 Prozent und sollte bei einer Temperatur von 16 bis 18 Grad Celsius ins Glas kommen.

Zum Schluss noch ein Wort zum Imperium von Paul Boutinot

Eine internationale Firma wie die von Paul Boutinot wird natürlich nicht von einer Person allein geführt. Boutinot beschäftigt rund 70 Mitarbeiter, viele von ihnen ausgewiesene Experten und studierte Önologen. Ihr Anspruch lautet, sehr gute Qualität zu erschwinglichen Preisen zu produzieren. Das Lesegut für die Weine stammt entweder aus eigenen Weingütern oder von Winzern, mit denen Boutinot bereits lange und zuverlässig zusammenarbeitet. Die Weine von „The Cloud Factory“ sind für Preise rund um die Marke von zehn Euro zu haben.

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The Cloud Factory, Sauvignon Blanc, 2018
The Cloud Factory, Sauvignon Blanc, 2018
Inhalt 0.75 Liter (14,53 € * / 1 Liter)
10,90 € *

Ganz Neuseeland in einem Glas

„The Cloud Factory” heißt das Label, unter dem Paul Boutinot zwei Weine aus Neuseeland produziert und vertreibt, wie sie typischer für ihr Herkunftsland nicht sein könnten. Das geht schon bei den Rebsorten los. Der Weißwein von „The Cloud Factory“ wird sortenrein aus Sauvignon Blanc-Trauben gekeltert, die im renommierten Anbaugebiet Marlborough herangereift sind. Von dort stammt auch das Lesegut für das rote Pendant von „The Cloud Factory“, einem sortenrein gekelterten Wein aus der Pinot Noir. Marlborough allein garantiert eigentlich schon einen hohen Qualitätsanspruch, doch bei „The Cloud Factory“ geht man noch einen Schritt weiter. Alle verwendeten Rebstöcke stehen in ausgewiesenen Einzellagen wie Awatere, Waihopai, Waipara und den Wairai Tälern. Alle diese Lagen verfügen über ein eigenes Mikroklima und Terroirs, die den Tropfen eine unverwechselbare Persönlichkeit verleihen. Mit anderen Worten: Nur das Feinste vom Feinsten ist hier gut genug. Freilich muss dieses wunderbare Rohmaterial dann auch gekonnt weiterverarbeitet werden. Dafür konnte Paul Boutinot Sarah Bailey gewinnen. Die Weinmacherin mit hervorragendem Ruf ist für „The Cloud Factory“ durchgehend in Neuseeland vor Ort, um die Produktion zu leiten und zu überwachen. Möglicherweise geht auch die Namensgebung auf Sarah zurück. Denn sie kann die langen weißen Föhnwolken, die so typisch für Neuseeland sind, sicher am häufigsten beobachten.

Fruchtig, zitrisch, mineralisch und würzig

Der Sauvignon Blanc von „The Cloud Factory“ mit seinen stolzen 13,5 Prozent Alkoholgehalt duftet herrlich nach tropischen Früchten, schmeckt zart mineralisch und unglaublich lecker. Serviert werden sollte der edle Tropfen bei einer Temperatur zwischen acht und zehn Grad Celsius.

Vom frischen und knackigen Sauvignon Blanc nun zum fruchtigen und würzigen Pinot Noir von „The Cloud Factory“. Auch hier zitieren wir gern wieder eine Beschreibung von einem Weinhändler: „In der Nase mit großzügiger Frucht nach Cranberry, Waldfrüchten und Kirsche. Am Gaumen mit gutem Biss und Textur. Die Tannine sind präsent weichen jedoch einem saftigen Abgang.“ Dieser wunderbare rote Tropfen hat einen Alkoholgehalt von 13 Prozent und sollte bei einer Temperatur von 16 bis 18 Grad Celsius ins Glas kommen.

Zum Schluss noch ein Wort zum Imperium von Paul Boutinot

Eine internationale Firma wie die von Paul Boutinot wird natürlich nicht von einer Person allein geführt. Boutinot beschäftigt rund 70 Mitarbeiter, viele von ihnen ausgewiesene Experten und studierte Önologen. Ihr Anspruch lautet, sehr gute Qualität zu erschwinglichen Preisen zu produzieren. Das Lesegut für die Weine stammt entweder aus eigenen Weingütern oder von Winzern, mit denen Boutinot bereits lange und zuverlässig zusammenarbeitet. Die Weine von „The Cloud Factory“ sind für Preise rund um die Marke von zehn Euro zu haben.