Chilenischer Roséwein. Trinkgenuss, der richtig gut aussieht

Chile muss sich längst nicht mehr als ein Ursprungsland für hochwertige Weine beweisen. Vor allem die roten Tropfen von dort haben sich inzwischen weltweit einen guten Ruf erworben. Mit Weinanbaugebieten, die auf einer Länge von über 1200 Kilometern feine Höhenlagen ausweisen und darüber hinaus zuverlässig auf kühle Brisen vom Pazifik her vertrauen können, ist das natürlich auch kein Wunder. Und es ist ebenfalls kein Wunder, dass Weingüter, die guten Rotwein produzieren, auch guten Rosé können. Das alles gilt umso mehr, als sich etablierte internationale Weinhäuser längst in Chile ausgebreitet haben. Denn das Land weist eine Besonderheit auf, die für Winzer extrem wichtig ist: In Chile hat es bislang weder eine Reblausplage gegeben, noch kennt man hier den Mehltau. Es lohnt sich also für die Giganten der Weinindustrie, dort zu investieren und sich eine Scheibe des Kuchens zu sichern. Mit der ständig wachsenden Popularität von Roséweinen können Weinfreunde diese Tropfen deshalb zunehmend auch aus chilenischer Produktion erhalten – in erstklassiger Qualität.
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Chile muss sich längst nicht mehr als ein Ursprungsland für hochwertige Weine beweisen. Vor allem die roten Tropfen von dort haben sich inzwischen weltweit einen guten Ruf erworben. Mit... mehr erfahren »
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Chilenischer Roséwein. Trinkgenuss, der richtig gut aussieht
Chile muss sich längst nicht mehr als ein Ursprungsland für hochwertige Weine beweisen. Vor allem die roten Tropfen von dort haben sich inzwischen weltweit einen guten Ruf erworben. Mit Weinanbaugebieten, die auf einer Länge von über 1200 Kilometern feine Höhenlagen ausweisen und darüber hinaus zuverlässig auf kühle Brisen vom Pazifik her vertrauen können, ist das natürlich auch kein Wunder. Und es ist ebenfalls kein Wunder, dass Weingüter, die guten Rotwein produzieren, auch guten Rosé können. Das alles gilt umso mehr, als sich etablierte internationale Weinhäuser längst in Chile ausgebreitet haben. Denn das Land weist eine Besonderheit auf, die für Winzer extrem wichtig ist: In Chile hat es bislang weder eine Reblausplage gegeben, noch kennt man hier den Mehltau. Es lohnt sich also für die Giganten der Weinindustrie, dort zu investieren und sich eine Scheibe des Kuchens zu sichern. Mit der ständig wachsenden Popularität von Roséweinen können Weinfreunde diese Tropfen deshalb zunehmend auch aus chilenischer Produktion erhalten – in erstklassiger Qualität.
Ein Trio für den Fruchtgenuss Cabernet Sauvignon, Merlot, Shiraz. Dieses Trio an roten Rebsorten ist in Chile der Garant für internationalen Erfolg. Genau diese Rebsorten sind es dann auch, die chilenische Winzer fast immer für ihre Roséweine auswählen. Sie lassen sich dabei Zeit, denn die Trauben sollen langsam unter den hervorragenden Bedingungen heranwachsen und entsprechend gute Ergebnisse bringen. Das Gros der Exportware stammt aus dem „Valle Central“, einer der Herzregionen, wenn es um gute und beste Tropfen aus Chile geht. Natürlich werden die Weine trocken ausgebaut und natürlich sind sie, wie grundsätzlich alle Rosés, fruchtbetont. Sie duften nach den Früchten des Sommers, nach Erdbeeren, Johannisbeeren, nach Himbeeren und Kirschen. Bei den chilenischen Roséweinen gesellt sich freilich nicht selten noch eine andere Note dazu. Sie zeichnen sich durch die „Verstärkung“ von frischen Kräutern und mineralischen Anklängen aus, die ihnen manchmal sogar eine interessante Salzigkeit verleihen kann. Die zarten Blütenaromen, die so oft in europäischen Roséweine zu finden sind, kommen bei Rosés aus Chile dagegen kaum vor. Dafür brillieren sie dann mit einer lebendigen Säure, mit guter Struktur und insgesamt mit viel Frische. Die Farbe ist in aller Regel ein schönes, intensives Rosa, dem jede Kitschigkeit abgeht. Im Glas sieht das sehr schön aus.

Der Sommer liebt Rosé – und umgekehrt

So ein Tropfen kann natürlich super allein an einem Sommerabend getrunken werden, er ist aber auch ein perfekter Begleiter für Speisen. Für chilenische Rosés wird im Allgemeinen eine Serviertemperatur von acht bis zehn Grad Celsius empfohlen. Was kann dazu gereicht werden? Alles, was „Sommer“ schreit. Das wäre zum Beispiel Fisch oder weißes Fleisch vom Grill. Perfekt sind auch leichte Salate oder kleine vegetarische Gerichte. Wer zum chilenischen Rosé japanische Sushi auffährt, der trifft den Zeitgeist gleich im Doppelpack!

Übrigens, Rosé wird in Chile, aber auch sonst überall, in aller Regel aus Rotweintrauben hergestellt, deren Most nur sehr kurz mit den Kernen und der Schale der Trauben in Kontakt bleibt. Deshalb hat er später weniger Tannine und einen deutlich geringeren Gehalt an Alkohol. Beides zeichnet ihn als leicht zu trinkenden „Sommerwein“ aus, bedeutet aber keinerlei Einbuße an der Qualität.

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Montes, Cherub Rosé of Syrah  Limted Selection, 2019
Montes, Cherub Rosé of Syrah Limted Selection, 2019
Inhalt 0.75 Liter (13,20 € * / 1 Liter)
9,90 € *
La Causa, Cinsault Rosé, 2020
La Causa, Cinsault Rosé, 2020
Inhalt 0.75 Liter (15,87 € * / 1 Liter)
11,90 € *
Ein Trio für den Fruchtgenuss Cabernet Sauvignon, Merlot, Shiraz. Dieses Trio an roten Rebsorten ist in Chile der Garant für internationalen Erfolg. Genau diese Rebsorten sind es dann auch, die chilenische Winzer fast immer für ihre Roséweine auswählen. Sie lassen sich dabei Zeit, denn die Trauben sollen langsam unter den hervorragenden Bedingungen heranwachsen und entsprechend gute Ergebnisse bringen. Das Gros der Exportware stammt aus dem „Valle Central“, einer der Herzregionen, wenn es um gute und beste Tropfen aus Chile geht. Natürlich werden die Weine trocken ausgebaut und natürlich sind sie, wie grundsätzlich alle Rosés, fruchtbetont. Sie duften nach den Früchten des Sommers, nach Erdbeeren, Johannisbeeren, nach Himbeeren und Kirschen. Bei den chilenischen Roséweinen gesellt sich freilich nicht selten noch eine andere Note dazu. Sie zeichnen sich durch die „Verstärkung“ von frischen Kräutern und mineralischen Anklängen aus, die ihnen manchmal sogar eine interessante Salzigkeit verleihen kann. Die zarten Blütenaromen, die so oft in europäischen Roséweine zu finden sind, kommen bei Rosés aus Chile dagegen kaum vor. Dafür brillieren sie dann mit einer lebendigen Säure, mit guter Struktur und insgesamt mit viel Frische. Die Farbe ist in aller Regel ein schönes, intensives Rosa, dem jede Kitschigkeit abgeht. Im Glas sieht das sehr schön aus.

Der Sommer liebt Rosé – und umgekehrt

So ein Tropfen kann natürlich super allein an einem Sommerabend getrunken werden, er ist aber auch ein perfekter Begleiter für Speisen. Für chilenische Rosés wird im Allgemeinen eine Serviertemperatur von acht bis zehn Grad Celsius empfohlen. Was kann dazu gereicht werden? Alles, was „Sommer“ schreit. Das wäre zum Beispiel Fisch oder weißes Fleisch vom Grill. Perfekt sind auch leichte Salate oder kleine vegetarische Gerichte. Wer zum chilenischen Rosé japanische Sushi auffährt, der trifft den Zeitgeist gleich im Doppelpack!

Übrigens, Rosé wird in Chile, aber auch sonst überall, in aller Regel aus Rotweintrauben hergestellt, deren Most nur sehr kurz mit den Kernen und der Schale der Trauben in Kontakt bleibt. Deshalb hat er später weniger Tannine und einen deutlich geringeren Gehalt an Alkohol. Beides zeichnet ihn als leicht zu trinkenden „Sommerwein“ aus, bedeutet aber keinerlei Einbuße an der Qualität.