Huerta de Albala. Hier wird der Wein noch von Hand gemacht

Weine, die in purer Handarbeit entstehen? Weine, für die konstant nur die besten Trauben verwendet werden, um die Qualität langfristig zu sichern? Ja, solche Weine gibt es. Dass sie ausgerechnet aus Spanien stammen, dem größten Wein produzierenden Land der Welt, ist dabei kein Widerspruch. Denn Spanien produziert in Sachen Wein schon lange nicht mehr nur Masse. Immer mehr Winzer haben sich stattdessen der Klasse verschrieben – darunter auch das Weingut Huerta de Albala. Das Familienunternehmen aus der Nähe von Cadiz hat einen extrem hohen Qualitätsanspruch; egal, ob es um seine teuersten oder seine preiswertesten Weine geht. „Billige“ Weine sind von Huerta de Albala ohnehin nicht zu erwarten.
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Huerta de Albala. Hier wird der Wein noch von Hand gemacht
Weine, die in purer Handarbeit entstehen? Weine, für die konstant nur die besten Trauben verwendet werden, um die Qualität langfristig zu sichern? Ja, solche Weine gibt es. Dass sie ausgerechnet aus Spanien stammen, dem größten Wein produzierenden Land der Welt, ist dabei kein Widerspruch. Denn Spanien produziert in Sachen Wein schon lange nicht mehr nur Masse. Immer mehr Winzer haben sich stattdessen der Klasse verschrieben – darunter auch das Weingut Huerta de Albala. Das Familienunternehmen aus der Nähe von Cadiz hat einen extrem hohen Qualitätsanspruch; egal, ob es um seine teuersten oder seine preiswertesten Weine geht. „Billige“ Weine sind von Huerta de Albala ohnehin nicht zu erwarten.
Erfahrene Weintrinker mit guten Geschmacksnerven können bei einem Tropfen von Huerta de Albala die Rebsorte auch ohne Blick aufs Etikett erkennen. Den sortentypischen Geschmack in großer Reinheit auszubauen, das ist nämlich eine der Säulen, auf denen die Philosophie des Weinguts aufgebaut ist. Eine elegante Struktur mit sanften Tanninen ist der Anspruch für die zweite Säule, eine exquisite, ausdrucksstarke Komplexität schließlich die dritte. Um all diesen Ansprüchen zu genügen, wird im Weinberg nur eine überschaubare Zahl von Rebsorten angebaut. Die aber dann auch richtig – mit großer Sachkenntnis, viel Sorgfalt und ohne auch nur den kleinsten Kompromiss.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Rotweine von Huerta de Albala

Rund 225.000 Rebstöcke gedeihen bei Huerta de Albala in Lagen von etwa 100 bis 250 Meter über Normalnull ihrer Reife entgegen. Die Verteilung der Rebsorten zeigt, dass sich das Weingut ganz auf exzellente Rotweine spezialisiert: Über die Hälfte, nämlich 60 Prozent der angebauten Reben gehören zur Sorte Syrah, 20 Prozent sind Merlot-Reben, zehn Prozent Cabernet Sauvignon und weitere zehn Prozent Tintilla de Rota. Keine einzige Traube wird mit Maschinen geerntet, die Lese erfolgt ausschließlich per Hand. So können von vornherein bereits ungeeignete oder beschädigte Trauben aussortiert werden.

Im Weinkeller paart sich dann traditionelle Handwerkskunst mit modernster Vinifikationstechnik. Die Bodega unterteilt sich dabei in zwei Bereiche. Ein Bereich ist dem Ausbau von Taberner und Barbazúl bestimmt, der zweite für die Produktion von Taberner No 1 und Barbarosa. Während erstere in Gärtanks aus Edelstahl ausgebaut werden, werden letztere in Eichenfässern mit 5000 Liter Fassungsvermögen gekeltert. Alle Fässer sind aus der französischen Allier-Eiche gefertigt, stammen aber von insgesamt sieben unterschiedlichen Küfern. Warum das, mag sich der eine oder andere fragen. Tatsächlich dokumentieren die 1.600 Barriques unterschiedlicher Herkunft einmal mehr den Qualitätsanspruch dieses spanischen Weinguts. Denn bevor Huerta de Albala 2005 den ersten Jahrgang überhaupt auf den Markt brachte, hatte man drei Jahre lang mit den Jahrgängen 2002 bis 2004 erforscht, wie der Wein auf die unterschiedlichen Fässer reagierte. Auf diesem Weingut bleibt eben absolut nichts dem Zufall überlassen.

Eine überschaubare Produktion exzellenter Spitzenweine

Das gilt auch für die Mengen, die Huerta de Albala jedes Jahr produziert. Mit rund 200.000 Flaschen ist der Barbazúl mengenmäßig der Spitzenreiter. Dieser Wein ist eine Cuvée aus 50 Prozent Tintilla de Rota, 35 Prozent Syrah, 10 Prozent Merlot und fünf Prozent Cabernet Sauvignon.

Mit 130.000 avisierten Flaschen pro Jahr fällt die Produktion des Taberner bereits deutlich geringer aus. Für ihn werden ausschließlich Syrahtrauben verwendet, die man elf Monate ausbaut. Vom Barbarosa werden bei einer guten Ernte 30.000 Flaschen pro Jahr erwartet. Der Star des Weinsortiments aber ist der Taberner No 1, der ebenfalls aus 100 Prozent Syrahtrauben besteht. Die Trauben werden für diesen Spitzenwein sogar 14 Monate lang ausgebaut. Der Weltmarkt kann von dieser Rarität allerdings nur rund 10.000 Flaschen pro Jahrgang erwarten. Die Weine von Huerta de Albala werden derzeit in rund 20 Ländern vertreiben. Wer das Weingut in der Nähe von Cadiz besuchen und dort Weine verkosten möchte, kann sich über die Website anmelden.

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Huerta de Albala, Taberner, 2014
Huerta de Albala, Taberner, 2014
Inhalt 0.75 Liter (30,53 € * / 1 Liter)
22,90 € *
Huerta de Albala, Barbazúl, 2017
Huerta de Albala, Barbazúl, 2017
Inhalt 0.75 Liter (11,32 € * / 1 Liter)
8,49 € *
Huerta de Albalá, Barbazul Blanco Tierra de Cadiz, 2016/2017
Huerta de Albalá, Barbazul Blanco Tierra de Cadiz, 2016/2017
Inhalt 0.75 Liter (11,32 € * / 1 Liter)
8,49 € *
Huerta de Albala, Barbazul Rosado, 2018
Huerta de Albala, Barbazul Rosado, 2018
Inhalt 0.75 Liter (11,32 € * / 1 Liter)
8,49 € *
Erfahrene Weintrinker mit guten Geschmacksnerven können bei einem Tropfen von Huerta de Albala die Rebsorte auch ohne Blick aufs Etikett erkennen. Den sortentypischen Geschmack in großer Reinheit auszubauen, das ist nämlich eine der Säulen, auf denen die Philosophie des Weinguts aufgebaut ist. Eine elegante Struktur mit sanften Tanninen ist der Anspruch für die zweite Säule, eine exquisite, ausdrucksstarke Komplexität schließlich die dritte. Um all diesen Ansprüchen zu genügen, wird im Weinberg nur eine überschaubare Zahl von Rebsorten angebaut. Die aber dann auch richtig – mit großer Sachkenntnis, viel Sorgfalt und ohne auch nur den kleinsten Kompromiss.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Rotweine von Huerta de Albala

Rund 225.000 Rebstöcke gedeihen bei Huerta de Albala in Lagen von etwa 100 bis 250 Meter über Normalnull ihrer Reife entgegen. Die Verteilung der Rebsorten zeigt, dass sich das Weingut ganz auf exzellente Rotweine spezialisiert: Über die Hälfte, nämlich 60 Prozent der angebauten Reben gehören zur Sorte Syrah, 20 Prozent sind Merlot-Reben, zehn Prozent Cabernet Sauvignon und weitere zehn Prozent Tintilla de Rota. Keine einzige Traube wird mit Maschinen geerntet, die Lese erfolgt ausschließlich per Hand. So können von vornherein bereits ungeeignete oder beschädigte Trauben aussortiert werden.

Im Weinkeller paart sich dann traditionelle Handwerkskunst mit modernster Vinifikationstechnik. Die Bodega unterteilt sich dabei in zwei Bereiche. Ein Bereich ist dem Ausbau von Taberner und Barbazúl bestimmt, der zweite für die Produktion von Taberner No 1 und Barbarosa. Während erstere in Gärtanks aus Edelstahl ausgebaut werden, werden letztere in Eichenfässern mit 5000 Liter Fassungsvermögen gekeltert. Alle Fässer sind aus der französischen Allier-Eiche gefertigt, stammen aber von insgesamt sieben unterschiedlichen Küfern. Warum das, mag sich der eine oder andere fragen. Tatsächlich dokumentieren die 1.600 Barriques unterschiedlicher Herkunft einmal mehr den Qualitätsanspruch dieses spanischen Weinguts. Denn bevor Huerta de Albala 2005 den ersten Jahrgang überhaupt auf den Markt brachte, hatte man drei Jahre lang mit den Jahrgängen 2002 bis 2004 erforscht, wie der Wein auf die unterschiedlichen Fässer reagierte. Auf diesem Weingut bleibt eben absolut nichts dem Zufall überlassen.

Eine überschaubare Produktion exzellenter Spitzenweine

Das gilt auch für die Mengen, die Huerta de Albala jedes Jahr produziert. Mit rund 200.000 Flaschen ist der Barbazúl mengenmäßig der Spitzenreiter. Dieser Wein ist eine Cuvée aus 50 Prozent Tintilla de Rota, 35 Prozent Syrah, 10 Prozent Merlot und fünf Prozent Cabernet Sauvignon.

Mit 130.000 avisierten Flaschen pro Jahr fällt die Produktion des Taberner bereits deutlich geringer aus. Für ihn werden ausschließlich Syrahtrauben verwendet, die man elf Monate ausbaut. Vom Barbarosa werden bei einer guten Ernte 30.000 Flaschen pro Jahr erwartet. Der Star des Weinsortiments aber ist der Taberner No 1, der ebenfalls aus 100 Prozent Syrahtrauben besteht. Die Trauben werden für diesen Spitzenwein sogar 14 Monate lang ausgebaut. Der Weltmarkt kann von dieser Rarität allerdings nur rund 10.000 Flaschen pro Jahrgang erwarten. Die Weine von Huerta de Albala werden derzeit in rund 20 Ländern vertreiben. Wer das Weingut in der Nähe von Cadiz besuchen und dort Weine verkosten möchte, kann sich über die Website anmelden.