Villa Raiano. Eine Schatzkammer für Weine aus autochthonen Rebsorten

Die meisten Italienfans werden schon mal irgendwo rund um den Golf von Neapel Urlaub gemacht haben. Vielleicht auf Capri, vielleicht in Sorrento, vielleicht in Neapel direkt. Glücklich jene Reisenden, die auch Touren ins neapolitanische Hinterland gemacht haben. Denn dort, im noch relativ „unentdeckten“ Kampanien, entwickelt sich seit Jahren eine Weinkultur, die es in sich hat. Eine neue Winzergeneration hat sich dort auf die Stärken der Region zurückbesonnen und feiert damit internationale Erfolge. Zu den Hauptprotagonisten dieses neuen Selbstbewusstseins gehört das Weingut „Villa Raiano“. Das Pfund, mit dem hier gewuchert wird, sind die einheimischen Rebsorten. Ob Aglianico auf der roten Seite oder Fiano, Greco di Tufo und Falanghina auf der weißen: Es sind autochthone Rebsorten, die einerseits in Kampanien seit Jahrhunderten beste Wachstumsbedingungen vorfinden und andererseits entdeckungsfreudige Weinfreunde zu neuen, spannenden Genüssen einladen. Wer einer solchen „Einladung“ auf wirklich hohem Niveau folgen möchte, der ist bei der „Villa Raiano“ an der richtigen Adresse.
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Villa Raiano. Eine Schatzkammer für Weine aus autochthonen Rebsorten
Die meisten Italienfans werden schon mal irgendwo rund um den Golf von Neapel Urlaub gemacht haben. Vielleicht auf Capri, vielleicht in Sorrento, vielleicht in Neapel direkt. Glücklich jene Reisenden, die auch Touren ins neapolitanische Hinterland gemacht haben. Denn dort, im noch relativ „unentdeckten“ Kampanien, entwickelt sich seit Jahren eine Weinkultur, die es in sich hat. Eine neue Winzergeneration hat sich dort auf die Stärken der Region zurückbesonnen und feiert damit internationale Erfolge. Zu den Hauptprotagonisten dieses neuen Selbstbewusstseins gehört das Weingut „Villa Raiano“. Das Pfund, mit dem hier gewuchert wird, sind die einheimischen Rebsorten. Ob Aglianico auf der roten Seite oder Fiano, Greco di Tufo und Falanghina auf der weißen: Es sind autochthone Rebsorten, die einerseits in Kampanien seit Jahrhunderten beste Wachstumsbedingungen vorfinden und andererseits entdeckungsfreudige Weinfreunde zu neuen, spannenden Genüssen einladen. Wer einer solchen „Einladung“ auf wirklich hohem Niveau folgen möchte, der ist bei der „Villa Raiano“ an der richtigen Adresse.

Selbst die Basislinie weist eine hohe Qualität auf

Apropos Adresse. Das Weingut befindet sich in der Gebirgsregion Irpinia, die im Landesinneren östlich von Neapel liegt. Hier verfügt das Team der „Villa Raiano“ über 22 Hektar Rebfläche. Der roten Rebsorte Aglianico sind die tiefer gelegenen Parzellen vorbehalten, in denen es im Sommer sehr heiß und trocken werden kann. Die höheren Lagen, in denen die Luft schon kühler ist, „gehören“ dagegen den weißen Rebsorten. Hier können sich die Sorten Fiano, Greco di Tufo und Falanghina optimal entfalten. Kampanien ist eine Anbauregion, die traditionell auf Weißweine setzt; in der Vergangenheit aber allzu oft nach dem Motto „Masse statt Klasse“ produziert hat. Ganz anders auf dem Weingut „Villa Raiano“. Dort bietet schon die Basislinie eine Qualität, die so manchem Weinfreund die Schuhe ausziehen dürfte. Denn sowohl die drei Besitzer als auch Sebastiano Fortunato als verantwortlicher „Weinmacher“ legen größten Wert darauf, dass ihre Trauben ihren Charakter wahren können und ihnen ihre Eigenarten im Laufe des Produktionsprozesses nicht abhandenkommen.

Ab in den Keller!

Es lohnt sich also ein etwas genauerer Blick in den Keller des Weinguts, der übrigens 2009 mit hohem finanziellem Aufwand renoviert und modernisiert wurde. Das kommt jetzt den Trauben zugute, die äußerst schonen verarbeitet werden können. Doch was bedeutet das eigentlich? Im Fall der „Villa Raiano“ bedeutet es zum Beispiel, dass auf den Einsatz mechanischer Pumpen verzichtet wird. Schließlich gibt es doch so etwas wie Schwerkraft, oder? Man lässt also den Most einfach in tiefer gelegene Gärtanks fließen, nachdem die Trauben zerkleinert wurden. Nach geraumer Weile geht es dann nochmal ein Stockwerk tiefer, direkt in jene Behältnisse, in denen der Wein dann reifen soll. Fachleute sind sich einig, dass allein dieser Prozess viel mit der beachtlichen Qualität der Raiano-Weine zu tun hat.

In welchem Behältnis die Reifung stattfindet, das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Für den „Taurasi“ etwa, der das Aushängeschild des Weinguts ist, kommen natürlich nur die Eichenfässer infrage. Schließlich handelt es sich bei diesem Rotwein um einen sortenreinen Aglianico, der seinen Charakter durch das Holz immens intensivieren kann. Für den Reifeprozess stehen daneben im Keller aber selbstverständlich auch Stahltanks und Betoneier zur Verfügung, die in den letzten Jahren so viel von sich reden gemacht haben.

Das Sortiment ist sprichwörtlich klein, aber fein

In Kampanien gehört es seit jeher zur Tradition, dass die Trauben für Weißweine von verschiedenen Winzern und/oder von unterschiedlichen Lagen kommen können. Dieser Tradition folgt man in der „Villa Raiano“ durchaus, wenngleich auf einem deutlich höheren Niveau als früher. Die entsprechenden Weine werden im Basissortiment verkauft, das auf Italienisch zurecht den Namen „I Classici“, also „Die Klassiker“ trägt. Dazu gehört übrigens auch ein spannender Rosé, für den Trauben aus der Aglianico vinifiziert wurden. Weinfreunde können sich in diesem Sortimentssegment bereits auf eine deutlich überdurchschnittliche Qualität freuen.

Aber selbst Gutes kann bekanntlich immer noch getoppt werden. Die sortenreinen Lagenweine vom Weingut seien entdeckungsfreudige Weinfans deshalb unbedingt ans Herz gelegt; auch und gerade für besondere Gelegenheiten.

Wer im Onlineshop des Weinguts stöbert, der kann übrigens auch noch ein paar zusätzliche Köstlichkeiten aufspüren. Ganz nah am Thema Wein soll dabei zunächst der „Spumante“ erwähnt werden, dem ein Grappa zur Seite steht. Darüber hinaus bietet die „Villa Raiano“ auch noch delikate Spezialitäten aus Tomaten an, die im Glas konserviert wurden.

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Selbst die Basislinie weist eine hohe Qualität auf

Apropos Adresse. Das Weingut befindet sich in der Gebirgsregion Irpinia, die im Landesinneren östlich von Neapel liegt. Hier verfügt das Team der „Villa Raiano“ über 22 Hektar Rebfläche. Der roten Rebsorte Aglianico sind die tiefer gelegenen Parzellen vorbehalten, in denen es im Sommer sehr heiß und trocken werden kann. Die höheren Lagen, in denen die Luft schon kühler ist, „gehören“ dagegen den weißen Rebsorten. Hier können sich die Sorten Fiano, Greco di Tufo und Falanghina optimal entfalten. Kampanien ist eine Anbauregion, die traditionell auf Weißweine setzt; in der Vergangenheit aber allzu oft nach dem Motto „Masse statt Klasse“ produziert hat. Ganz anders auf dem Weingut „Villa Raiano“. Dort bietet schon die Basislinie eine Qualität, die so manchem Weinfreund die Schuhe ausziehen dürfte. Denn sowohl die drei Besitzer als auch Sebastiano Fortunato als verantwortlicher „Weinmacher“ legen größten Wert darauf, dass ihre Trauben ihren Charakter wahren können und ihnen ihre Eigenarten im Laufe des Produktionsprozesses nicht abhandenkommen.

Ab in den Keller!

Es lohnt sich also ein etwas genauerer Blick in den Keller des Weinguts, der übrigens 2009 mit hohem finanziellem Aufwand renoviert und modernisiert wurde. Das kommt jetzt den Trauben zugute, die äußerst schonen verarbeitet werden können. Doch was bedeutet das eigentlich? Im Fall der „Villa Raiano“ bedeutet es zum Beispiel, dass auf den Einsatz mechanischer Pumpen verzichtet wird. Schließlich gibt es doch so etwas wie Schwerkraft, oder? Man lässt also den Most einfach in tiefer gelegene Gärtanks fließen, nachdem die Trauben zerkleinert wurden. Nach geraumer Weile geht es dann nochmal ein Stockwerk tiefer, direkt in jene Behältnisse, in denen der Wein dann reifen soll. Fachleute sind sich einig, dass allein dieser Prozess viel mit der beachtlichen Qualität der Raiano-Weine zu tun hat.

In welchem Behältnis die Reifung stattfindet, das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Für den „Taurasi“ etwa, der das Aushängeschild des Weinguts ist, kommen natürlich nur die Eichenfässer infrage. Schließlich handelt es sich bei diesem Rotwein um einen sortenreinen Aglianico, der seinen Charakter durch das Holz immens intensivieren kann. Für den Reifeprozess stehen daneben im Keller aber selbstverständlich auch Stahltanks und Betoneier zur Verfügung, die in den letzten Jahren so viel von sich reden gemacht haben.

Das Sortiment ist sprichwörtlich klein, aber fein

In Kampanien gehört es seit jeher zur Tradition, dass die Trauben für Weißweine von verschiedenen Winzern und/oder von unterschiedlichen Lagen kommen können. Dieser Tradition folgt man in der „Villa Raiano“ durchaus, wenngleich auf einem deutlich höheren Niveau als früher. Die entsprechenden Weine werden im Basissortiment verkauft, das auf Italienisch zurecht den Namen „I Classici“, also „Die Klassiker“ trägt. Dazu gehört übrigens auch ein spannender Rosé, für den Trauben aus der Aglianico vinifiziert wurden. Weinfreunde können sich in diesem Sortimentssegment bereits auf eine deutlich überdurchschnittliche Qualität freuen.

Aber selbst Gutes kann bekanntlich immer noch getoppt werden. Die sortenreinen Lagenweine vom Weingut seien entdeckungsfreudige Weinfans deshalb unbedingt ans Herz gelegt; auch und gerade für besondere Gelegenheiten.

Wer im Onlineshop des Weinguts stöbert, der kann übrigens auch noch ein paar zusätzliche Köstlichkeiten aufspüren. Ganz nah am Thema Wein soll dabei zunächst der „Spumante“ erwähnt werden, dem ein Grappa zur Seite steht. Darüber hinaus bietet die „Villa Raiano“ auch noch delikate Spezialitäten aus Tomaten an, die im Glas konserviert wurden.