Weißweinland Italien: Dolce Vita für den Gaumen

Wann genau in Italien der erste Wein angebaut wurde, ist nicht bekannt, die Gelehrten werden sich wohl auch weiterhin nicht einig werden können. Was jedoch unbestritten ist, ist die Tatsache, dass Italien in der Geschichte des Weinanbaus eine entscheidende Rolle spielt.
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Wann genau in Italien der erste Wein angebaut wurde, ist nicht bekannt, die Gelehrten werden sich wohl auch weiterhin nicht einig werden können. Was jedoch unbestritten ist, ist die Tatsache, dass... mehr erfahren »
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Weißweinland Italien: Dolce Vita für den Gaumen
Wann genau in Italien der erste Wein angebaut wurde, ist nicht bekannt, die Gelehrten werden sich wohl auch weiterhin nicht einig werden können. Was jedoch unbestritten ist, ist die Tatsache, dass Italien in der Geschichte des Weinanbaus eine entscheidende Rolle spielt.
Einige Hinweise auf die Ursprünge des italienischen Weins gibt es aber. So wurden Terrakottagefäße gefunden, die aus dem 4. Jahrtausend vor Chr. stammten und in denen Wein hergestellt wurde. Die Fässer befanden sich in einer Höhle auf Sizilien, wo sie offenbar damals aufbewahrt wurden.

Italienischer Wein hat übrigens auch den Anbau in anderen Ländern beeinflusst, etwa Deutschland, Spanien, Österreich, Portugal und Frankreich. Das hängt mit der Ära der Römer zusammen, die sich zu ihrer Hochzeit intensiv um Künste, Handel und Kultur kümmerten. Wein war für die Römer und ihr Römisches Reich quasi ein Kulturgut, das sie bis in die genannten Länder brachten.

Übrigens, ohne die Rolle des Römischen Imperiums verklären zu wollen, muss man doch sagen, dass es die Römer waren, die dazu beitrugen, dass Wein auch im Alltag und nahezu allen Bevölkerungsschichten zur Verfügung stand. Das hatte allerdings zur Folge, dass der italienische Wein irgendwann nicht mehr ausreichte, um alle Freunde des Weines zu erfreuen. Und so dehnte sich das Römische Reich immer weiter aus und sorgte so dafür, dass auch in zahlreichen anderen Ländern fortan Wein angebaut wurde.

Italienische Rebsorten für Weißwein

Wie in vielen anderen Ländern auch, macht der Rotwein in Italien einen größeren Anteil aus als der Weißwein. Doch in Sachen Qualität sind kaum Unterschiede zu finden. Die Anbaugebiete, die allgemein am bekanntesten sind, heißen Toskana, Südtirol und Gardasee. Aber auch Venetien und Piemont sind für ihre köstlichen Weißweine bekannt.

Für Italiens Wein gibt es einen Faktor, der sich besonders auf die Qualität auswirkt: das Klima. Die vielen Sonnenstunden (von denen wir in Deutschland in manchen Gegenden nur träumen können) begünstigen fruchtigen und erfrischenden Geschmack. In Italien sind Weißweine besonders im Zusammenhang mit Fisch, Pasta oder Krustentieren beliebt.

Wer kennt ihn nicht? Den italienischen Klassiker Pinot Grigio. Er gehört wohl international zu den am häufigsten getrunkenen Weißweinen, die es gibt. Sein Zauber besteht in der Kombination aus Mango- und Nussaromen, gepaart mit dem Fruchtaroma des Apfels und der Prägnanz der Zitrusfrucht. Pinot Grigio ist - das weiß man - ein trockener Weißwein, der in erster Linie in Norditalien angebaut wird. Ebenfalls ausgezeichnete Weine werden in Trentino und Friaul angebaut. Und neben Pino Grigio gibt es weitere Weine, die sich internationaler Beliebtheit erfreuen, zum Beispiel Sauvignon Blanc, Chardonnay und Pino Bianco.

Zusammengefasst sind die beliebtesten Weißweinsorten also diese hier:
  • Pinot Grigio: Zu fast allen Anlässen ist dieser trockene Weißwein mit Nuss- und Mangoaromen beliebt.
  • Pino Bianco: Dieser Weißwein besticht durch intensive Frucht- und Säurearomen,
  • Chardonnay: Schmeckt zart und fruchtig, mit Aromen der Birne und von Pfirsichen.
  • Sauvignon Blanc: Frisch und zart mit den Aromen von Aprikose und Pfirsichen.

Weißwein aus Norditalien: Geht es noch besser?

Kenner beurteilen die Qualität von Weißwein nicht nur nach „harten Fakten“, sondern natürlich auch nach persönlichem Geschmack. Und der geht zuweilen deutlich auseinander. Doch viele Weinliebhaber dürften sich einig sein, dass Weißwein aus Norditalien zu den besten gehört, die man trinken kann.

Anders als beim Rotwein, sind die Jahrgangstabellen bei Weißwein zwar nicht so entscheidend für die Qualität, aber große Jahrgänge, die 10 bis 15 Jahre warten müssen, bis sie getrunken werden, sind die reine Gaumenfreude. Und sie bedürfen nicht einmal eines hohen Säuregehalts, um ihre außergewöhnliche Qualität unter Beweis zu stellen.

Top Weine aus Italien

Die Qualitätskontrollen für italienischen Wein sind streng und zahlreich. So gibt es allein 74 DOCG-Weine, also Weine aus kontrolliertem Anbau und mit der Garantie einer Herkunftsbezeichnung. Hinzu kommen 334 DOC-Weine, also Weine mit garantierter Herkunftsbezeichnung. Und dann wären da noch die 118 IGT-Weine, also Landweine.

Und in Italien gibt es eine weitere Klassifizierung, die denen in Spanien ähnelt. Sie treffen Aussagen über die Lagerung und werden mit Prädikaten wie „Vecchio“ oder „Riserva“ versehen. Diese Titulierungen zeigen auf, dass es sich bei den betreffenden Weinen um solche mit langer Fasslagerung handelt. Wer sich für einen Wein mit der Aufschrift „Superiore“ entscheidet, weiß, dass es sich um Wein mit einem höheren Alkoholgehalt handelt, als es sonst bei DOC-Weinen üblich ist.

Fertig sind wir aber noch immer nicht mit den Qualitätsmerkmalen italienischer Weine. Ist etwa die Bezeichnung „Vino Nobili di …“ zu lesen, ist das ein Hinweis darauf, dass es sich im Folgenden um eine Ortsangabe handelt, nicht um die Bezeichnung der Traube.

In Sachen Zucker im Wein ist Italien übrigens sehr radikal. Wein in Zucker ist kategorisch verboten. Lediglich das Anreichern mit starkem Most ist bei schwachen Weinen erlaubt. Dies betrifft in der Hauptsache Weine aus Süditalien.

Der Weg zum Weinbaurecht in Italien war ein langer. Bis 2009 waren die Gesetze der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) bindend, die seit 1963 gültig waren. Schon im Jahr 1966 wurde durch den Vernaccia di San Gimignano das erste Mal DOC eingeführt.

All das reichte den Italienern letztlich aber nicht, so dass es 2009 zu einer neuen Reform kam. Diese hatte zur Grundlage, dass vor allem die Herkunftsbezeichnungen stärker in den Fokus gerückt werden sollten. Und damit sich jeder ein Bild über diese Herkunftsbezeichnungen machen konnte, hat das italienische Landwirtschaftsministerium einen Download zur Verfügung gestellt. Über diesen kann jeder in Erfahrung bringen, wie die Vorschriften und Beschreibungen genau formuliert sind.

Italienischen Weißwein online bestellen

Ob trocken oder süß, fruchtig oder samtig, wir haben die besten Weißweine aus Italien. Dabei sorgen wir immer dafür, auf dem neusten Stand zu sein, denn wenn neue Weine eine Empfehlung wert sind, wollen wir diese auch anbieten. Natürlich, nachdem wir sie zuvor ausgiebig und mit strengem Blick getestet haben.



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Sacchetto, Bianchetto Sauvignon delle Venezie IGT, 2019
Sacchetto, Bianchetto Sauvignon delle Venezie IGT, 2019
Inhalt 0.75 Liter (7,87 € * / 1 Liter)
5,90 € *
Antinori, Villa Antinori Bianco Toscana IGT, 2019
Antinori, Villa Antinori Bianco Toscana IGT, 2019
Inhalt 0.75 Liter (13,20 € * / 1 Liter)
9,90 € *
Sacchetto, Pinot Grigio del Veneto IGT L'Elfo, 2018/2019
Sacchetto, Pinot Grigio del Veneto IGT L'Elfo, 2018/2019
Inhalt 0.75 Liter (7,87 € * / 1 Liter)
5,90 € *
Cantine Lenotti, "Colle Dei Tigli" Veneto Bianco IGT, 2019
Cantine Lenotti, "Colle Dei Tigli" Veneto Bianco IGT, 2019
Inhalt 0.75 Liter (7,20 € * / 1 Liter)
5,40 € *
Feudi di San Marzano, Tratturi Bianco Salento IGT, 2019
Feudi di San Marzano, Tratturi Bianco Salento IGT, 2019
Inhalt 0.75 Liter (6,53 € * / 1 Liter)
4,90 € *
Argiolas, Vermentino Costamolino, 2017
Argiolas, Vermentino Costamolino, 2017
Inhalt 0.75 Liter (10,53 € * / 1 Liter)
7,90 € *
Casal Busol, Pinot Grigio Garganega delle Venezie IGT, 2019
Casal Busol, Pinot Grigio Garganega delle Venezie IGT, 2019
Inhalt 0.75 Liter (7,87 € * / 1 Liter)
5,90 € *
Paiara, Paiara Bianco Puglia IGT, 2019
Paiara, Paiara Bianco Puglia IGT, 2019
Inhalt 0.75 Liter (6,40 € * / 1 Liter)
4,80 € *
Argiolas, Nuragus S'Elegas, 2017
Argiolas, Nuragus S'Elegas, 2017
Inhalt 0.75 Liter (9,27 € * / 1 Liter)
6,95 € *
Teruzzi und Puthod, Terre di tufi Toscana IGT, 2017
Teruzzi und Puthod, Terre di tufi Toscana IGT, 2017
Inhalt 0.75 Liter (23,87 € * / 1 Liter)
17,90 € *
Teruzzi und Puthod, Vernaccia di San Gimignano DOCG, 2019
Teruzzi und Puthod, Vernaccia di San Gimignano DOCG, 2019
Inhalt 0.75 Liter (11,87 € * / 1 Liter)
8,90 € *
Tommasi, Lugana Vigneto Le Fornaci, 2019
Tommasi, Lugana Vigneto Le Fornaci, 2019
Inhalt 0.75 Liter (12,67 € * / 1 Liter)
9,50 € *
Tormaresca, Chardonnay Puglia IGT, 2018
Tormaresca, Chardonnay Puglia IGT, 2018
Inhalt 0.75 Liter (11,07 € * / 1 Liter)
8,30 € *
Tormaresca, Pietra Bianca Castel del Monte DOC, 2018
Tormaresca, Pietra Bianca Castel del Monte DOC, 2018
Inhalt 0.75 Liter (30,53 € * / 1 Liter)
22,90 € *
Sella & Mosca, Vermentino di Sardegna La Cala, 2019
Sella & Mosca, Vermentino di Sardegna La Cala, 2019
Inhalt 0.75 Liter (10,00 € * / 1 Liter)
7,50 € *
Sacchetto, Chardonnay del Veneto IGT La Fiera, 2018
Sacchetto, Chardonnay del Veneto IGT La Fiera, 2018
Inhalt 0.75 Liter (6,67 € * / 1 Liter)
5,00 € *
Roccaperciata, Grillo Sicilia IGT, 2019
Roccaperciata, Grillo Sicilia IGT, 2019
Inhalt 0.75 Liter (7,87 € * / 1 Liter)
5,90 € *
Roccaperciata, Inzolia Chardonnay Sicilia IGT, 2018
Roccaperciata, Inzolia Chardonnay Sicilia IGT, 2018
Inhalt 0.75 Liter (7,33 € * / 1 Liter)
5,50 € *
Mesa, Opale Bianco Vermentino di Sardegna DOC, 2018
Mesa, Opale Bianco Vermentino di Sardegna DOC, 2018
Inhalt 0.75 Liter (26,53 € * / 1 Liter)
19,90 € *
Mesa, Giunco Vermentino di Sardegna DOC, 2019
Mesa, Giunco Vermentino di Sardegna DOC, 2019
Inhalt 0.75 Liter (19,87 € * / 1 Liter)
14,90 € *
Mesa, Primo Bianco Vino da Tavola, 2019
Mesa, Primo Bianco Vino da Tavola, 2019
Inhalt 0.75 Liter (11,87 € * / 1 Liter)
8,90 € *
Feudi di San Gregorio, Fiano di Avellino DOCG, 2018/2019
Feudi di San Gregorio, Fiano di Avellino DOCG, 2018/2019
Inhalt 0.75 Liter (16,67 € * / 1 Liter)
12,50 € *
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Einige Hinweise auf die Ursprünge des italienischen Weins gibt es aber. So wurden Terrakottagefäße gefunden, die aus dem 4. Jahrtausend vor Chr. stammten und in denen Wein hergestellt wurde. Die Fässer befanden sich in einer Höhle auf Sizilien, wo sie offenbar damals aufbewahrt wurden.

Italienischer Wein hat übrigens auch den Anbau in anderen Ländern beeinflusst, etwa Deutschland, Spanien, Österreich, Portugal und Frankreich. Das hängt mit der Ära der Römer zusammen, die sich zu ihrer Hochzeit intensiv um Künste, Handel und Kultur kümmerten. Wein war für die Römer und ihr Römisches Reich quasi ein Kulturgut, das sie bis in die genannten Länder brachten.

Übrigens, ohne die Rolle des Römischen Imperiums verklären zu wollen, muss man doch sagen, dass es die Römer waren, die dazu beitrugen, dass Wein auch im Alltag und nahezu allen Bevölkerungsschichten zur Verfügung stand. Das hatte allerdings zur Folge, dass der italienische Wein irgendwann nicht mehr ausreichte, um alle Freunde des Weines zu erfreuen. Und so dehnte sich das Römische Reich immer weiter aus und sorgte so dafür, dass auch in zahlreichen anderen Ländern fortan Wein angebaut wurde.

Italienische Rebsorten für Weißwein

Wie in vielen anderen Ländern auch, macht der Rotwein in Italien einen größeren Anteil aus als der Weißwein. Doch in Sachen Qualität sind kaum Unterschiede zu finden. Die Anbaugebiete, die allgemein am bekanntesten sind, heißen Toskana, Südtirol und Gardasee. Aber auch Venetien und Piemont sind für ihre köstlichen Weißweine bekannt.

Für Italiens Wein gibt es einen Faktor, der sich besonders auf die Qualität auswirkt: das Klima. Die vielen Sonnenstunden (von denen wir in Deutschland in manchen Gegenden nur träumen können) begünstigen fruchtigen und erfrischenden Geschmack. In Italien sind Weißweine besonders im Zusammenhang mit Fisch, Pasta oder Krustentieren beliebt.

Wer kennt ihn nicht? Den italienischen Klassiker Pinot Grigio. Er gehört wohl international zu den am häufigsten getrunkenen Weißweinen, die es gibt. Sein Zauber besteht in der Kombination aus Mango- und Nussaromen, gepaart mit dem Fruchtaroma des Apfels und der Prägnanz der Zitrusfrucht. Pinot Grigio ist - das weiß man - ein trockener Weißwein, der in erster Linie in Norditalien angebaut wird. Ebenfalls ausgezeichnete Weine werden in Trentino und Friaul angebaut. Und neben Pino Grigio gibt es weitere Weine, die sich internationaler Beliebtheit erfreuen, zum Beispiel Sauvignon Blanc, Chardonnay und Pino Bianco.

Zusammengefasst sind die beliebtesten Weißweinsorten also diese hier:
  • Pinot Grigio: Zu fast allen Anlässen ist dieser trockene Weißwein mit Nuss- und Mangoaromen beliebt.
  • Pino Bianco: Dieser Weißwein besticht durch intensive Frucht- und Säurearomen,
  • Chardonnay: Schmeckt zart und fruchtig, mit Aromen der Birne und von Pfirsichen.
  • Sauvignon Blanc: Frisch und zart mit den Aromen von Aprikose und Pfirsichen.

Weißwein aus Norditalien: Geht es noch besser?

Kenner beurteilen die Qualität von Weißwein nicht nur nach „harten Fakten“, sondern natürlich auch nach persönlichem Geschmack. Und der geht zuweilen deutlich auseinander. Doch viele Weinliebhaber dürften sich einig sein, dass Weißwein aus Norditalien zu den besten gehört, die man trinken kann.

Anders als beim Rotwein, sind die Jahrgangstabellen bei Weißwein zwar nicht so entscheidend für die Qualität, aber große Jahrgänge, die 10 bis 15 Jahre warten müssen, bis sie getrunken werden, sind die reine Gaumenfreude. Und sie bedürfen nicht einmal eines hohen Säuregehalts, um ihre außergewöhnliche Qualität unter Beweis zu stellen.

Top Weine aus Italien

Die Qualitätskontrollen für italienischen Wein sind streng und zahlreich. So gibt es allein 74 DOCG-Weine, also Weine aus kontrolliertem Anbau und mit der Garantie einer Herkunftsbezeichnung. Hinzu kommen 334 DOC-Weine, also Weine mit garantierter Herkunftsbezeichnung. Und dann wären da noch die 118 IGT-Weine, also Landweine.

Und in Italien gibt es eine weitere Klassifizierung, die denen in Spanien ähnelt. Sie treffen Aussagen über die Lagerung und werden mit Prädikaten wie „Vecchio“ oder „Riserva“ versehen. Diese Titulierungen zeigen auf, dass es sich bei den betreffenden Weinen um solche mit langer Fasslagerung handelt. Wer sich für einen Wein mit der Aufschrift „Superiore“ entscheidet, weiß, dass es sich um Wein mit einem höheren Alkoholgehalt handelt, als es sonst bei DOC-Weinen üblich ist.

Fertig sind wir aber noch immer nicht mit den Qualitätsmerkmalen italienischer Weine. Ist etwa die Bezeichnung „Vino Nobili di …“ zu lesen, ist das ein Hinweis darauf, dass es sich im Folgenden um eine Ortsangabe handelt, nicht um die Bezeichnung der Traube.

In Sachen Zucker im Wein ist Italien übrigens sehr radikal. Wein in Zucker ist kategorisch verboten. Lediglich das Anreichern mit starkem Most ist bei schwachen Weinen erlaubt. Dies betrifft in der Hauptsache Weine aus Süditalien.

Der Weg zum Weinbaurecht in Italien war ein langer. Bis 2009 waren die Gesetze der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) bindend, die seit 1963 gültig waren. Schon im Jahr 1966 wurde durch den Vernaccia di San Gimignano das erste Mal DOC eingeführt.

All das reichte den Italienern letztlich aber nicht, so dass es 2009 zu einer neuen Reform kam. Diese hatte zur Grundlage, dass vor allem die Herkunftsbezeichnungen stärker in den Fokus gerückt werden sollten. Und damit sich jeder ein Bild über diese Herkunftsbezeichnungen machen konnte, hat das italienische Landwirtschaftsministerium einen Download zur Verfügung gestellt. Über diesen kann jeder in Erfahrung bringen, wie die Vorschriften und Beschreibungen genau formuliert sind.

Italienischen Weißwein online bestellen

Ob trocken oder süß, fruchtig oder samtig, wir haben die besten Weißweine aus Italien. Dabei sorgen wir immer dafür, auf dem neusten Stand zu sein, denn wenn neue Weine eine Empfehlung wert sind, wollen wir diese auch anbieten. Natürlich, nachdem wir sie zuvor ausgiebig und mit strengem Blick getestet haben.