Anciens Temps. Große Qualität zum kleinen Preis

Eine etwas intensivere Beschäftigung mit Wein und dem Weinbau hat immer das Zeug, sich zu einer interessanten Geschichtsstunde zu entwickeln. Das gilt auch und sogar ganz besonders für das größte Anbaugebiet Frankreich, für das Languedoc. Diese Region, die seit 2016 zur neuen Verwaltungsprovinz Okzitanien gehört, ist mit ihren rund 300.000 Hektar Anbaufläche fast dreimal so groß wie alle deutschen Weingebiete zusammengenommen. Auch ihre Tradition kann sich sehen lassen. In Languedoc wird seit mehr als 2000 Jahren Wein angebaut - mit allen wirtschaftlichen Höhen und Tiefen, die dazugehören.
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Anciens Temps. Große Qualität zum kleinen Preis
Eine etwas intensivere Beschäftigung mit Wein und dem Weinbau hat immer das Zeug, sich zu einer interessanten Geschichtsstunde zu entwickeln. Das gilt auch und sogar ganz besonders für das größte Anbaugebiet Frankreich, für das Languedoc. Diese Region, die seit 2016 zur neuen Verwaltungsprovinz Okzitanien gehört, ist mit ihren rund 300.000 Hektar Anbaufläche fast dreimal so groß wie alle deutschen Weingebiete zusammengenommen. Auch ihre Tradition kann sich sehen lassen. In Languedoc wird seit mehr als 2000 Jahren Wein angebaut - mit allen wirtschaftlichen Höhen und Tiefen, die dazugehören.
In der Mitte des letzten Jahrhunderts zum Beispiel lief es eher schlecht für die Winzer in der Nähe der französischen Riviera, deren Weingärten vom Vorgebirge „Montagne Noire“ vor den rauen Winden von See her geschützt werden. Die Rebsorten, die zum Anbau erlaubt waren, verkauften sich zunehmend schlechter. Jene Sorten aber, die international gefragt waren, ließen sich nicht mit den Vorschriften der AOC (Appellation d’Origine Controllé) vereinbaren. Ein Ausweg musste her und er wurde mit der Einführung einer neuen Kategorie tatsächlich gefunden. Seit 1987 gibt es deshalb den „Vin de Pays d’Oc“, für den dann endlich Sorten wie Cabernet-Sauvignon, Merlot und Syrah kultiviert werden durften. Einem erneuten Siegeszug von Languedoc Rotwein stand nun nichts mehr im Wege, auch, wenn er „nur“ als Landwein bezeichnet werden konnte.

Anciens Temps zeigt deutlich, dass ein guter Wein nicht teuer sein muss

Ein Weingut, das von dieser Entwicklung profitieren und schließlich ihren „Ancien Temps“ hervorbringen konnte, war die Winzergenossenschaft „Réunis de Cébazan“. Sie hat ihren Sitz in Cébazan, einem malerischen kleinen Ort nördlich von Béziers. Die Qualität, die diese Genossenschaft regelmäßig liefert und das Preis-Leistungs-Verhältnis ihrer Tropfen sorgen sowohl unter Fachleuten als auch bei den Endverbrauchern immer wieder für Erstaunen.

Nostalgische Kultautos zieren die Etiketten vom Anciens Temps

Das beste Beispiel für diesen hohen und dabei doch bezahlbaren Qualitätsstandard ist wohl die Linie „Anciens Temps“, die „Réunis de Cébazan“ in Rot, Weiß und Rosé anbietet. Den drei Varianten sind nicht nur die hochwertigen Flaschen gemein, sondern auch das Thema der Etiketten. Es greift eine schwarz-weiße Zeichnung eines alten Lieferwagens der Marke Renault auf; typisch für das Straßenbild im Frankreich des 20. Jahrhunderts. Ein Auto ist auch das Etikettenmotiv für den „Anciens Temps Grande Réserve“, der zu gleiche Teilen aus den Rebsorten Cabernet Sauvignon und Merlot produziert wird. Statt des Lieferwagens verbreitet hier aber ein alter Citroen DS eine nostalgische Stimmung. Das Auto genießt in Frankreich geradezu einen Kultstatus und ist somit natürlich einer Grande Réserve angemessen.

Der fabelhafte Tropfen entsteht zunächst durch eine klassische Maischegärung, der ein mehrmonatiger Reifeprozess im Holzfass folgt. Bereits in der Nase verbindet die Anciens Temps Grande Réserve fruchtige und würzige Aromen. Da tauchen Noten von Johannisbeeren, Kirschen und Pflaumen ebenso auf wie Minze, Lorbeer, Pfeffer und Rosmarin. Veilchen gesellt sich zu Vanille, Toffee zu Kakao. Alles zusammen verbindet sich zu einem samtigen, vielschichtigen und sehr eleganten Geschmackserlebnis, dessen Preis beinah sprachlos macht. Der Jahrgang 2017 ist derzeit (Februar 2019) für unter acht Euro pro Flasche zu haben.

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Anciens Temps, Reserve Royale, 2018
Anciens Temps, Reserve Royale, 2018
Inhalt 0.75 Liter (21,20 € * / 1 Liter)
15,90 € *
Anciens Temps, Sauvignon Chardonnay, 2018
Anciens Temps, Sauvignon Chardonnay, 2018
Inhalt 0.75 Liter (7,60 € * / 1 Liter)
5,70 € *
Anciens Temps, Rosé Syrah Cinsault, 2018
Anciens Temps, Rosé Syrah Cinsault, 2018
Inhalt 0.75 Liter (7,60 € * / 1 Liter)
5,70 € *
Anciens Temps, Grande Réserve Chardonnay, 2017
Anciens Temps, Grande Réserve Chardonnay, 2017
Inhalt 0.75 Liter (10,53 € * / 1 Liter)
7,90 € *
Anciens Temps, Grande Réserve (Merlot Cabernet), 2018
Anciens Temps, Grande Réserve (Merlot Cabernet), 2018
Inhalt 0.75 Liter (10,53 € * / 1 Liter)
7,90 € *
Anciens Temps, Cabernet Syrah, 2018
Anciens Temps, Cabernet Syrah, 2018
Inhalt 0.75 Liter (7,60 € * / 1 Liter)
5,70 € *
In der Mitte des letzten Jahrhunderts zum Beispiel lief es eher schlecht für die Winzer in der Nähe der französischen Riviera, deren Weingärten vom Vorgebirge „Montagne Noire“ vor den rauen Winden von See her geschützt werden. Die Rebsorten, die zum Anbau erlaubt waren, verkauften sich zunehmend schlechter. Jene Sorten aber, die international gefragt waren, ließen sich nicht mit den Vorschriften der AOC (Appellation d’Origine Controllé) vereinbaren. Ein Ausweg musste her und er wurde mit der Einführung einer neuen Kategorie tatsächlich gefunden. Seit 1987 gibt es deshalb den „Vin de Pays d’Oc“, für den dann endlich Sorten wie Cabernet-Sauvignon, Merlot und Syrah kultiviert werden durften. Einem erneuten Siegeszug von Languedoc Rotwein stand nun nichts mehr im Wege, auch, wenn er „nur“ als Landwein bezeichnet werden konnte.

Anciens Temps zeigt deutlich, dass ein guter Wein nicht teuer sein muss

Ein Weingut, das von dieser Entwicklung profitieren und schließlich ihren „Ancien Temps“ hervorbringen konnte, war die Winzergenossenschaft „Réunis de Cébazan“. Sie hat ihren Sitz in Cébazan, einem malerischen kleinen Ort nördlich von Béziers. Die Qualität, die diese Genossenschaft regelmäßig liefert und das Preis-Leistungs-Verhältnis ihrer Tropfen sorgen sowohl unter Fachleuten als auch bei den Endverbrauchern immer wieder für Erstaunen.

Nostalgische Kultautos zieren die Etiketten vom Anciens Temps

Das beste Beispiel für diesen hohen und dabei doch bezahlbaren Qualitätsstandard ist wohl die Linie „Anciens Temps“, die „Réunis de Cébazan“ in Rot, Weiß und Rosé anbietet. Den drei Varianten sind nicht nur die hochwertigen Flaschen gemein, sondern auch das Thema der Etiketten. Es greift eine schwarz-weiße Zeichnung eines alten Lieferwagens der Marke Renault auf; typisch für das Straßenbild im Frankreich des 20. Jahrhunderts. Ein Auto ist auch das Etikettenmotiv für den „Anciens Temps Grande Réserve“, der zu gleiche Teilen aus den Rebsorten Cabernet Sauvignon und Merlot produziert wird. Statt des Lieferwagens verbreitet hier aber ein alter Citroen DS eine nostalgische Stimmung. Das Auto genießt in Frankreich geradezu einen Kultstatus und ist somit natürlich einer Grande Réserve angemessen.

Der fabelhafte Tropfen entsteht zunächst durch eine klassische Maischegärung, der ein mehrmonatiger Reifeprozess im Holzfass folgt. Bereits in der Nase verbindet die Anciens Temps Grande Réserve fruchtige und würzige Aromen. Da tauchen Noten von Johannisbeeren, Kirschen und Pflaumen ebenso auf wie Minze, Lorbeer, Pfeffer und Rosmarin. Veilchen gesellt sich zu Vanille, Toffee zu Kakao. Alles zusammen verbindet sich zu einem samtigen, vielschichtigen und sehr eleganten Geschmackserlebnis, dessen Preis beinah sprachlos macht. Der Jahrgang 2017 ist derzeit (Februar 2019) für unter acht Euro pro Flasche zu haben.