Weingut CVNE. Ein Stück Geschichte der Rioja und viele große Weine

Vier Großbuchstaben, das mutet irgendwie wie eine hochmoderne Abkürzung für einen Unternehmensnamen an, oder? Eine Abkürzung ist es tatsächlich, hochmodern eher nicht. Denn CVNE steht für „Compania Vinicola del Norte de Espana“ und dahinter verbirgt sich eines der traditionsreichsten und wichtigsten Weingüter in Spanien. Gegründet wurde das Gut im Jahre 1879 von zwei Brüdern der Familie Real de Asúa, die von Anfang an eine Kooperation mit Weinhändlern aus der Rioja sowie aus dem französischen Bordelais eingingen. Diese weitsichtige Zusammenarbeit zeigt schon, worauf es den Gründern damals ankam: Sie wollten bestmögliche Qualität produzieren. In der Rioja verfügten die Winzer zwar über hervorragende Terroirs und ein sehr weinfreundliches Klima, doch die Franzosen waren ihnen damals trotzdem einige Nasenlängen voraus. Die geografischen Voraussetzungen der Rioja Alta gepaart mit dem Wissen der Bordeaux-Winzer führte tatsächlich zu absoluten Spitzenweinen. Das anspruchsvolle Sortiment von „CVNE“ findet sich bis heute ebenso in den Weinkellern internationaler Genießer wie auf den Weinkarten vieler Spitzenrestaurants. Doch nicht nur die Qualität der Weine ist ein durchgängiger Faktor bei „CVNE“. Das Unternehmen, zu dem inzwischen vier Weingüter zählen, gehört immer noch direkten Nachfahren der Gründerfamilie.
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Vier Großbuchstaben, das mutet irgendwie wie eine hochmoderne Abkürzung für einen Unternehmensnamen an, oder? Eine Abkürzung ist es tatsächlich, hochmodern eher nicht. Denn CVNE steht für „Compania... mehr erfahren »
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Weingut CVNE. Ein Stück Geschichte der Rioja und viele große Weine
Vier Großbuchstaben, das mutet irgendwie wie eine hochmoderne Abkürzung für einen Unternehmensnamen an, oder? Eine Abkürzung ist es tatsächlich, hochmodern eher nicht. Denn CVNE steht für „Compania Vinicola del Norte de Espana“ und dahinter verbirgt sich eines der traditionsreichsten und wichtigsten Weingüter in Spanien. Gegründet wurde das Gut im Jahre 1879 von zwei Brüdern der Familie Real de Asúa, die von Anfang an eine Kooperation mit Weinhändlern aus der Rioja sowie aus dem französischen Bordelais eingingen. Diese weitsichtige Zusammenarbeit zeigt schon, worauf es den Gründern damals ankam: Sie wollten bestmögliche Qualität produzieren. In der Rioja verfügten die Winzer zwar über hervorragende Terroirs und ein sehr weinfreundliches Klima, doch die Franzosen waren ihnen damals trotzdem einige Nasenlängen voraus. Die geografischen Voraussetzungen der Rioja Alta gepaart mit dem Wissen der Bordeaux-Winzer führte tatsächlich zu absoluten Spitzenweinen. Das anspruchsvolle Sortiment von „CVNE“ findet sich bis heute ebenso in den Weinkellern internationaler Genießer wie auf den Weinkarten vieler Spitzenrestaurants. Doch nicht nur die Qualität der Weine ist ein durchgängiger Faktor bei „CVNE“. Das Unternehmen, zu dem inzwischen vier Weingüter zählen, gehört immer noch direkten Nachfahren der Gründerfamilie.

Qualität geht hier über alles

Die Rioja Alta. In diesem Gebiet der Rioja ist es tagsüber heiß, nachts aber weht kühlere Luft vom nahen Atlantik heran. Hier befindet sich ein großer Teil der 545 Hektar umfassenden Rebflächen von „CVNE“; weitere Lagen finden sich im Untergebiet Rioja Alavesa, das von einem eher mediterranen Klima beeinflusst wird. Unabhängig von den etwas unterschiedlichen klimatischen Bedingungen und den Bodenbeschaffenheiten sind die Rebsorten typisch für die gesamte Rioja: Die Tempranillo spielt selbstverständlich die erste Geige, flankiert von den Sorten Graciano und Mazelo. Bei den weißen Sorten sind es Verdejo und Viura, die den Ton angeben – allerdings in einem mengenmäßig kleineren Rahmen.

Dass es bei „CVNE“ von Anfang an um Qualität gegangen ist, das beweisen nicht nur die Weine, die einst wie heute mit exzellenten Bewertungen, Preisen und Auszeichnungen glänzen. Auch Details wie etwa die Architektur des Weinkellers sprechen für die Weitsicht und die Großzügigkeit der Gutsbesitzer. Den Keller hat nämlich Anfang des 20. Jahrhunderts kein Geringerer als Gustave Eiffel geplant; jener Ingenieur, der in Paris einen nicht ganz unbedeutenden Turm konstruiert hat. Für CVNE baute er einen riesigen Keller ohne jegliche Säulen. Er bot er nicht nur viel mehr Platz, sondern war auch deutlich übersichtlicher als herkömmliche Keller und konnte leichter instandgehalten werden. Nicht lange nach der Fertigstellung gelang bei CVNE der nächste Meilenstein: Die Marke „Monopole“ wurde ins Leben gerufen. Sie ist heute die älteste Weißweinmarke Spaniens und die Weine mit diesem Namen sind der absolute Inbegriff für klassische weiße Riojaweine. Wer Spaß an Geschichte allgemein und an der Geschichte des Weins im Besonderen hat, der sollte sich in die Historie von CVNE vertiefen. Ob Baumaterialien oder Architektur, ob Vinifikationsmethoden, herausragende Auszeichnungen oder königliche Besuche – dieses Gut ist hoch spannend und liefert neben exzellenten Weinen eben auch Eckpfeiler der Zeitgeschichte.

Tolle Weine für jede Gelegenheit

Doch Wein ist nun einmal nicht (nur) Geschichte, sondern vor allem Genuss. Wer mag, kann sein Leben mit Weinen von CVNE begleiten lassen. „Buenos Dias“ etwa wäre ein Tropfen, der auch schon mal zu einem sommerlichen Mittagessen geköpft werden könnte. Sortenrein aus der Verdejo gekeltert, ist er frisch und leicht genug dafür. Der Klassiker „Monopole“ ist ein sortenreiner Wein aus der Viura und kommt vielleicht an einem Sonntag auf den Tisch, wo er sich bestens mit Fisch und Meeresfrüchten verträgt.

Wenn es dann in Richtung „rot“ geht, wird die Auswahl deutlich größer. In vielen Abstufungen serviert CVNE seinen Kunden immer sehr gute, oft großartige und in der Spitzenklasse eben wirklich auch herausragende Weine für den ganz besonderen Anlass.

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CVNE, Vina Real Crianza, 2017
CVNE, Vina Real Crianza, 2017
Inhalt 0.75 Liter (11,33 € * / 1 Liter)
8,50 € *
CVNE, Vina Real Reserva, 2014
CVNE, Vina Real Reserva, 2014
Inhalt 0.75 Liter (18,53 € * / 1 Liter)
13,90 € *

Qualität geht hier über alles

Die Rioja Alta. In diesem Gebiet der Rioja ist es tagsüber heiß, nachts aber weht kühlere Luft vom nahen Atlantik heran. Hier befindet sich ein großer Teil der 545 Hektar umfassenden Rebflächen von „CVNE“; weitere Lagen finden sich im Untergebiet Rioja Alavesa, das von einem eher mediterranen Klima beeinflusst wird. Unabhängig von den etwas unterschiedlichen klimatischen Bedingungen und den Bodenbeschaffenheiten sind die Rebsorten typisch für die gesamte Rioja: Die Tempranillo spielt selbstverständlich die erste Geige, flankiert von den Sorten Graciano und Mazelo. Bei den weißen Sorten sind es Verdejo und Viura, die den Ton angeben – allerdings in einem mengenmäßig kleineren Rahmen.

Dass es bei „CVNE“ von Anfang an um Qualität gegangen ist, das beweisen nicht nur die Weine, die einst wie heute mit exzellenten Bewertungen, Preisen und Auszeichnungen glänzen. Auch Details wie etwa die Architektur des Weinkellers sprechen für die Weitsicht und die Großzügigkeit der Gutsbesitzer. Den Keller hat nämlich Anfang des 20. Jahrhunderts kein Geringerer als Gustave Eiffel geplant; jener Ingenieur, der in Paris einen nicht ganz unbedeutenden Turm konstruiert hat. Für CVNE baute er einen riesigen Keller ohne jegliche Säulen. Er bot er nicht nur viel mehr Platz, sondern war auch deutlich übersichtlicher als herkömmliche Keller und konnte leichter instandgehalten werden. Nicht lange nach der Fertigstellung gelang bei CVNE der nächste Meilenstein: Die Marke „Monopole“ wurde ins Leben gerufen. Sie ist heute die älteste Weißweinmarke Spaniens und die Weine mit diesem Namen sind der absolute Inbegriff für klassische weiße Riojaweine. Wer Spaß an Geschichte allgemein und an der Geschichte des Weins im Besonderen hat, der sollte sich in die Historie von CVNE vertiefen. Ob Baumaterialien oder Architektur, ob Vinifikationsmethoden, herausragende Auszeichnungen oder königliche Besuche – dieses Gut ist hoch spannend und liefert neben exzellenten Weinen eben auch Eckpfeiler der Zeitgeschichte.

Tolle Weine für jede Gelegenheit

Doch Wein ist nun einmal nicht (nur) Geschichte, sondern vor allem Genuss. Wer mag, kann sein Leben mit Weinen von CVNE begleiten lassen. „Buenos Dias“ etwa wäre ein Tropfen, der auch schon mal zu einem sommerlichen Mittagessen geköpft werden könnte. Sortenrein aus der Verdejo gekeltert, ist er frisch und leicht genug dafür. Der Klassiker „Monopole“ ist ein sortenreiner Wein aus der Viura und kommt vielleicht an einem Sonntag auf den Tisch, wo er sich bestens mit Fisch und Meeresfrüchten verträgt.

Wenn es dann in Richtung „rot“ geht, wird die Auswahl deutlich größer. In vielen Abstufungen serviert CVNE seinen Kunden immer sehr gute, oft großartige und in der Spitzenklasse eben wirklich auch herausragende Weine für den ganz besonderen Anlass.