Weingut Feudo Croce. Weine als Hommage an eine süditalienische Region

Es hat gedauert, bis die Weinwelt das Potenzial Apuliens erkannt hat. Dem Endverbraucher kann das nicht angelastet werden; Weinfreunde wurden viel zu lange mit billiger Massenware in die Flucht geschlagen. Diese Phase ist heute allerdings Geschichte. Inzwischen werden in Apulien sehr gute Weine voller Charakter produziert. Zu den Winzern, die das Potenzial nicht nur erkannt, sondern auch genutzt haben, gehören die Tinazzis aus Norditalien. Kurz nach der Jahrtausendwende kaufte Gian Andrea Tinazzi im Salento 20 Hektar Land mit vielversprechenden Lagen. Nicht lange danach folgte der Bau des Weinguts, das heute unter dem Namen „Masseria Feudo Croce“ feine apulische Weine in alle Welt verkauft.
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Es hat gedauert, bis die Weinwelt das Potenzial Apuliens erkannt hat. Dem Endverbraucher kann das nicht angelastet werden; Weinfreunde wurden viel zu lange mit billiger Massenware in die Flucht... mehr erfahren »
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Weingut Feudo Croce. Weine als Hommage an eine süditalienische Region
Es hat gedauert, bis die Weinwelt das Potenzial Apuliens erkannt hat. Dem Endverbraucher kann das nicht angelastet werden; Weinfreunde wurden viel zu lange mit billiger Massenware in die Flucht geschlagen. Diese Phase ist heute allerdings Geschichte. Inzwischen werden in Apulien sehr gute Weine voller Charakter produziert. Zu den Winzern, die das Potenzial nicht nur erkannt, sondern auch genutzt haben, gehören die Tinazzis aus Norditalien. Kurz nach der Jahrtausendwende kaufte Gian Andrea Tinazzi im Salento 20 Hektar Land mit vielversprechenden Lagen. Nicht lange danach folgte der Bau des Weinguts, das heute unter dem Namen „Masseria Feudo Croce“ feine apulische Weine in alle Welt verkauft.
Zugegeben, Signor Tinazzi brachte bei seinem Kauf vor knapp einem Vierteljahrhundert bereits jede Menge Erfahrung mit. Das Familienunternehmen war 1968 gegründet worden und man besaß in der Nähe von Bardolino bereits ein erfolgreich produzierendes, renommiertes Gut. In Norditalien hatten sich die Tinazzis mit Weinen einen Namen gemacht, die den Charakter ihrer Rebsorten und ihrer Lagen eindrucksvoll repräsentierten. Genau das wurde ab dem Jahr 2001 auch in Apulien angestrebt und, wie man heute weiß, eindrucksvoll umgesetzt.

Typisch apulischer Wein - ehrlich!

Um es gleich vorwegzunehmen: Einen Montepulciano d’Abruzzo wird man bei Feudo Croce vergeblich suchen; egal, wie „typisch“ für Apulien dieser Wein auch immer gelten mag. Stattdessen liegt das Schwergewicht auf der Rebsorte Primitivo, die sortenrein gleich dreimal im Sortiment vertreten ist. Ob ein Weinfan dabei zum „Primitivo Salento“, zum „Byzantium“ oder zum „Imperio LXXIV“ greift, bleibt völlig dem individuellen Geschmack überlassen. Hoch dekoriert von Kritikern und mit wichtigen Preisen ausgezeichnet sind sie alle drei. Probieren geht hier einmal mehr über Studieren!

Vom Feinsten sind aber auch die sortenreinen Tropfen „Aglianico Salento“ und der „Negroamaro Salento“ aus den jeweils gleichnamigen Rebsorten. Diese Weine servieren wirklich Apulien im Glas und sind unbedingt eine Entdeckung wert. Natürlich gibt es auch Weinfreunde, die einen Verschnitt bevorzugen. Kein Problem, Feudo Croce wartet da unter der Bezeichnung „Malnera“ mit einer Cuvée aus Merlot und Malvasia Nera auf. Im „Rossofreddo“, einem kalt mazerierten Tropfen, werden Malvasia Nera, Negroamaro und Sangiovese exquisit miteinander verbunden.

Zeit für einen Farbwechsel. „Amarosé“ heißt ein Rosato, der aus Trauben der Sorte Negroamaro gekeltert wird und sanft zu den beiden Weißweinen von Feudo Croce überleitet. Dabei handelt es sich zum einen um einen Tropfen aus der apulischen Sorte Malvasia Bianca. Beim zweiten Weißen erlauben sich die Tinazzis einen Ausflug in die internationale Weinwelt: Ihr Chardonnay hat dafür auch den Respekt einer internationalen Kundschaft verdient. Ein im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichneter Weißwein.

Die jüngste Linie hat Bio-Qualität

Die Jahrtausendwende brachte für das Familienunternehmen der Tinazzis nicht nur der Zukauf von Feudo Croce. Sie läutete auch ein Umdenken im Umgang mit der Natur ein, das Schritt für Schritt und Zertifizierung für Zertifizierung zur Einführung einer Bio-Weinlinie geführt hat. Im Jahr 2021 war es so weit: Sowohl das Weingut Valleselle als auch Feudo Croce kamen mit ökologisch produzierten Tropfen in nachhaltiger Verpackung auf den Markt. Für die fünf Bioweine aus Apulien (sortenrein aus Primitivo, Negroamaro, Chardonnay, Malvasia Bianca sowie einem Rosso -Verschnitt) wurden traditionelle Namen zu Ehren apulischer Traditionen gewählt.

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Zugegeben, Signor Tinazzi brachte bei seinem Kauf vor knapp einem Vierteljahrhundert bereits jede Menge Erfahrung mit. Das Familienunternehmen war 1968 gegründet worden und man besaß in der Nähe von Bardolino bereits ein erfolgreich produzierendes, renommiertes Gut. In Norditalien hatten sich die Tinazzis mit Weinen einen Namen gemacht, die den Charakter ihrer Rebsorten und ihrer Lagen eindrucksvoll repräsentierten. Genau das wurde ab dem Jahr 2001 auch in Apulien angestrebt und, wie man heute weiß, eindrucksvoll umgesetzt.

Typisch apulischer Wein - ehrlich!

Um es gleich vorwegzunehmen: Einen Montepulciano d’Abruzzo wird man bei Feudo Croce vergeblich suchen; egal, wie „typisch“ für Apulien dieser Wein auch immer gelten mag. Stattdessen liegt das Schwergewicht auf der Rebsorte Primitivo, die sortenrein gleich dreimal im Sortiment vertreten ist. Ob ein Weinfan dabei zum „Primitivo Salento“, zum „Byzantium“ oder zum „Imperio LXXIV“ greift, bleibt völlig dem individuellen Geschmack überlassen. Hoch dekoriert von Kritikern und mit wichtigen Preisen ausgezeichnet sind sie alle drei. Probieren geht hier einmal mehr über Studieren!

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Zeit für einen Farbwechsel. „Amarosé“ heißt ein Rosato, der aus Trauben der Sorte Negroamaro gekeltert wird und sanft zu den beiden Weißweinen von Feudo Croce überleitet. Dabei handelt es sich zum einen um einen Tropfen aus der apulischen Sorte Malvasia Bianca. Beim zweiten Weißen erlauben sich die Tinazzis einen Ausflug in die internationale Weinwelt: Ihr Chardonnay hat dafür auch den Respekt einer internationalen Kundschaft verdient. Ein im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichneter Weißwein.

Die jüngste Linie hat Bio-Qualität

Die Jahrtausendwende brachte für das Familienunternehmen der Tinazzis nicht nur der Zukauf von Feudo Croce. Sie läutete auch ein Umdenken im Umgang mit der Natur ein, das Schritt für Schritt und Zertifizierung für Zertifizierung zur Einführung einer Bio-Weinlinie geführt hat. Im Jahr 2021 war es so weit: Sowohl das Weingut Valleselle als auch Feudo Croce kamen mit ökologisch produzierten Tropfen in nachhaltiger Verpackung auf den Markt. Für die fünf Bioweine aus Apulien (sortenrein aus Primitivo, Negroamaro, Chardonnay, Malvasia Bianca sowie einem Rosso -Verschnitt) wurden traditionelle Namen zu Ehren apulischer Traditionen gewählt.