Mulderbosch Wein aus Südafrika. Hier sollte sich die Konkurrenz nicht nur im Winter warm anziehen

Die Europäer haben es natürlich längst zu spüren bekommen. Südafrika produziert Weine, die der alten Weinwelt ernsthafte Konkurrenz machen. Das Land am Kap kann inzwischen nicht nur selbst auf eine längere Geschichte im Weinbau zurückblicken. Es liefert auch mehr und mehr Impulse und Inspirationen, die eine neue Generation von Weingenießern begeistern. Wachsende Selbstsicherheit und ein immer größer werdendes Gespür für Terroirs und Rebsorten bringen erstaunlichste Tropfen hervor, die bei aller Qualität dabei auch noch (fast) immer bezahlbar bleiben. Eines der besten Beispiele für den frischen Weinwind, der durch Südafrika weht, ist das Weingut Mulderbosch.
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Mulderbosch Wein aus Südafrika. Hier sollte sich die Konkurrenz nicht nur im Winter warm anziehen
Die Europäer haben es natürlich längst zu spüren bekommen. Südafrika produziert Weine, die der alten Weinwelt ernsthafte Konkurrenz machen. Das Land am Kap kann inzwischen nicht nur selbst auf eine längere Geschichte im Weinbau zurückblicken. Es liefert auch mehr und mehr Impulse und Inspirationen, die eine neue Generation von Weingenießern begeistern. Wachsende Selbstsicherheit und ein immer größer werdendes Gespür für Terroirs und Rebsorten bringen erstaunlichste Tropfen hervor, die bei aller Qualität dabei auch noch (fast) immer bezahlbar bleiben. Eines der besten Beispiele für den frischen Weinwind, der durch Südafrika weht, ist das Weingut Mulderbosch.

Von Null auf Hundert in weniger als 20 Jahren

Erst ganze zwei Jahrzehnte sind vergangen, seit Mulderbosch in der Nähe von Koelenhof in Stellenbosch gegründet worden ist. Oder sollte man sagen, dass schon zwei Jahrzehnte vergangen sind? Larry Jacobs kaufte damals das Land, auf dem sich mehrere kleine, völlig heruntergekommene Farmen befanden. Aber die Erde, die hatte es in sich! Zusammen mit Mike Dobrovic, dessen Spitzname „Mr. Sauvignon Blanc South Africa“ wohl alles über seine Qualifikation als Winzer sagt, räumte Jacobs auf dem Gelände kräftig auf und pflanzte die ersten Reben. Die Einrichtung eines Kellers folgte und bald hatte man auch die ersten Weine - Sauvignon Blanc, Blanc Fumé und Chardonnay. Und obwohl schon die ersten Jahrgänge vielversprechend waren, ahnte damals noch keiner, welche großartige internationale Erfolgsgeschichte dieses Weingut schreiben würde. Weltweit wurden Weinkenner spätestens dann auf Mulderbosch aufmerksam, als der einflussreichste Weinkritiker des Kontinents, John Platter, den Sauvignon Blanc des Weinguts enthusiastisch feierte.

Der Wachwechsel ist erfolgt

Inzwischen Mulderbosch zwar immer noch ein junges Weingut, aber gleichzeitig auch ein etabliertes. Nachdem das Gut den Besitzer gewechselt hat, ist nun auch eine neue Generation für die Herstellung und die Vermarktung der Weine verantwortlich. 25 Hektar sind mittlerweile bepflanzt - Tendenz steigend. Mulderbosch sucht kontinuierlich nach neuen, interessanten Terroirs und Winzern, von denen es langfristig Trauben beziehen kann. Gleich geblieben ist allerdings die Begeisterung von John Platter für die edlen Tropfen, die auf Gut Mulderbosch produziert werden. Für ihn ist der Sauvignon Blanc dieses Weinguts der Inbegriff von südafrikanischem Sauvignon Blanc schlechthin. Auch der Chenin Blanc und der Chardonnay werden weiterhin regelmäßig von dem Kritiker gepriesen. Die Einkäufer geben ihm recht. Für sie grenzt es beinah an ein kleines Wunder, dass Mulderbosch Topqualität immer noch zu einem super fairen Preis verkauft.

Konkurrenz aus den eigenen Reihen

Der einzige Wein, der den Weißweinen von Mulderbosch derzeit innerhalb der gleichen Preisklasse Konkurrenz machen könnte, kommt von, Kenner werden es unschwer erraten, Mulderbosch. Diesmal ist es allerdings ein Rotwein, der Genießer, Einkäufer und Kritiker gleichermaßen begeistert. „Faithful Hound“ ist eine Cuvee aus 46 Prozent Cabernet Sauvignon, 24 Prozent Merlot, 13 Prozent Petit Verdot, 11 Prozent Cabernet Franc und sechs Prozent Malbec, die 18 Monate in Fässern aus französischer Eiche reift. Die Fruchtnoten von dunklen Kirschen und schwarzen Johannisbeeren werden von einer Andeutung von Espresso begleitet, der Wein hat einen mittelschweren Körper und feine Tannine. Mit dieser Kombination hat Mulderbosch eine neue Ära eingeleitet.

Damit das Weingut in Zukunft weiter wachsen kann, braucht es vor allem mehr Trauben. Auf dem angestammten Gebiet wird das kaum zu machen sein. Deshalb wird die Zusammenarbeit mit Winzern angestrebt, die über hochwertige Lagen und interessante Terroirs verfügen. Dort bauen sie nach den Qualitätsvorgaben von Mulderbosch die jeweils optimalen Rebsorten an, die vom Weingut langfristig und zuverlässig abgenommen werden. Eine klassische win-win-Situation - nicht zuletzt und gerade auch für die Konsumenten.

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Mulderbosch, Cabernet Sauvignon Rosé, 2015/2016
Mulderbosch, Cabernet Sauvignon Rosé, 2015/2016
Inhalt 0.75 Liter (9,60 € * / 1 Liter)
7,20 € *
Mulderbosch, "Faithful Hound", 2013/2014
Mulderbosch, "Faithful Hound", 2013/2014
Inhalt 0.75 Liter (20,67 € * / 1 Liter)
15,50 € *
Mulderbosch, Sauvignon Blanc, 2016
Mulderbosch, Sauvignon Blanc, 2016
Inhalt 0.75 Liter (15,33 € * / 1 Liter)
11,50 € *

Von Null auf Hundert in weniger als 20 Jahren

Erst ganze zwei Jahrzehnte sind vergangen, seit Mulderbosch in der Nähe von Koelenhof in Stellenbosch gegründet worden ist. Oder sollte man sagen, dass schon zwei Jahrzehnte vergangen sind? Larry Jacobs kaufte damals das Land, auf dem sich mehrere kleine, völlig heruntergekommene Farmen befanden. Aber die Erde, die hatte es in sich! Zusammen mit Mike Dobrovic, dessen Spitzname „Mr. Sauvignon Blanc South Africa“ wohl alles über seine Qualifikation als Winzer sagt, räumte Jacobs auf dem Gelände kräftig auf und pflanzte die ersten Reben. Die Einrichtung eines Kellers folgte und bald hatte man auch die ersten Weine - Sauvignon Blanc, Blanc Fumé und Chardonnay. Und obwohl schon die ersten Jahrgänge vielversprechend waren, ahnte damals noch keiner, welche großartige internationale Erfolgsgeschichte dieses Weingut schreiben würde. Weltweit wurden Weinkenner spätestens dann auf Mulderbosch aufmerksam, als der einflussreichste Weinkritiker des Kontinents, John Platter, den Sauvignon Blanc des Weinguts enthusiastisch feierte.

Der Wachwechsel ist erfolgt

Inzwischen Mulderbosch zwar immer noch ein junges Weingut, aber gleichzeitig auch ein etabliertes. Nachdem das Gut den Besitzer gewechselt hat, ist nun auch eine neue Generation für die Herstellung und die Vermarktung der Weine verantwortlich. 25 Hektar sind mittlerweile bepflanzt - Tendenz steigend. Mulderbosch sucht kontinuierlich nach neuen, interessanten Terroirs und Winzern, von denen es langfristig Trauben beziehen kann. Gleich geblieben ist allerdings die Begeisterung von John Platter für die edlen Tropfen, die auf Gut Mulderbosch produziert werden. Für ihn ist der Sauvignon Blanc dieses Weinguts der Inbegriff von südafrikanischem Sauvignon Blanc schlechthin. Auch der Chenin Blanc und der Chardonnay werden weiterhin regelmäßig von dem Kritiker gepriesen. Die Einkäufer geben ihm recht. Für sie grenzt es beinah an ein kleines Wunder, dass Mulderbosch Topqualität immer noch zu einem super fairen Preis verkauft.

Konkurrenz aus den eigenen Reihen

Der einzige Wein, der den Weißweinen von Mulderbosch derzeit innerhalb der gleichen Preisklasse Konkurrenz machen könnte, kommt von, Kenner werden es unschwer erraten, Mulderbosch. Diesmal ist es allerdings ein Rotwein, der Genießer, Einkäufer und Kritiker gleichermaßen begeistert. „Faithful Hound“ ist eine Cuvee aus 46 Prozent Cabernet Sauvignon, 24 Prozent Merlot, 13 Prozent Petit Verdot, 11 Prozent Cabernet Franc und sechs Prozent Malbec, die 18 Monate in Fässern aus französischer Eiche reift. Die Fruchtnoten von dunklen Kirschen und schwarzen Johannisbeeren werden von einer Andeutung von Espresso begleitet, der Wein hat einen mittelschweren Körper und feine Tannine. Mit dieser Kombination hat Mulderbosch eine neue Ära eingeleitet.

Damit das Weingut in Zukunft weiter wachsen kann, braucht es vor allem mehr Trauben. Auf dem angestammten Gebiet wird das kaum zu machen sein. Deshalb wird die Zusammenarbeit mit Winzern angestrebt, die über hochwertige Lagen und interessante Terroirs verfügen. Dort bauen sie nach den Qualitätsvorgaben von Mulderbosch die jeweils optimalen Rebsorten an, die vom Weingut langfristig und zuverlässig abgenommen werden. Eine klassische win-win-Situation - nicht zuletzt und gerade auch für die Konsumenten.