Weingut Diemersdal. Neue Ideen vom Kap

Weine produzieren, die das Terroir, auf dem die Reben gedeihen, geschmacklich widerspiegeln. Möglicherweise ist das der Traum eines jeden ambitionierten Winzers. Ganz sicher ist es der Anspruch der Besitzer und des Teams des Weinguts Diemersdal. Dieses Gut mit seinen rund 165 Hektar Anbaufläche liegt in der Weinregion Durbanville in Südafrika. Diemersdal, nördlich von Kapstadt am Fuße des Dorstberges gelegen, ist auch sonst nicht einfach irgendein Weingut am Kap. Es zählt zu den ältesten Weingütern dort überhaupt und wurde im Jahr 1698 von Simon van der Stel, dem damaligen Gouverneur, auf Hendrik Sneewind übertragen. Inzwischen haben die Besitzer gewechselt, aber eine gewisse Kontinuität ist dennoch geblieben. Die Familie Louw, deren Mitglieder jetzt die Herren auf Diemersdal sind, bewirtschaftet das Gut immerhin auch schon in der sechsten Generation und hat auch bereits für eine siebte Generation gesorgt. Der kleine Tinie Louw kam 2012 zur Welt und trägt stolz den Namen seines Großvaters.
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Weine produzieren, die das Terroir, auf dem die Reben gedeihen, geschmacklich widerspiegeln. Möglicherweise ist das der Traum eines jeden ambitionierten Winzers. Ganz sicher ist es der Anspruch... mehr erfahren »
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Weingut Diemersdal. Neue Ideen vom Kap
Weine produzieren, die das Terroir, auf dem die Reben gedeihen, geschmacklich widerspiegeln. Möglicherweise ist das der Traum eines jeden ambitionierten Winzers. Ganz sicher ist es der Anspruch der Besitzer und des Teams des Weinguts Diemersdal. Dieses Gut mit seinen rund 165 Hektar Anbaufläche liegt in der Weinregion Durbanville in Südafrika. Diemersdal, nördlich von Kapstadt am Fuße des Dorstberges gelegen, ist auch sonst nicht einfach irgendein Weingut am Kap. Es zählt zu den ältesten Weingütern dort überhaupt und wurde im Jahr 1698 von Simon van der Stel, dem damaligen Gouverneur, auf Hendrik Sneewind übertragen. Inzwischen haben die Besitzer gewechselt, aber eine gewisse Kontinuität ist dennoch geblieben. Die Familie Louw, deren Mitglieder jetzt die Herren auf Diemersdal sind, bewirtschaftet das Gut immerhin auch schon in der sechsten Generation und hat auch bereits für eine siebte Generation gesorgt. Der kleine Tinie Louw kam 2012 zur Welt und trägt stolz den Namen seines Großvaters.

2012 war für Diemersdal ein Schicksalsjahr

2012 war aber auch noch in anderer Hinsicht ein Schicksalsjahr für das Weingut Diemersdal. Beim Michelangelo Award, der wichtigsten Weinprämierung in Südafrika, räumte Diemersdal ab: Gleich vier Sauvignon Blancs des Gutes wurden mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. So etwas hatte es vorher noch nie gegeben! Die internationale Weinwelt horchte fasziniert auf und Tinie Louw traf eine Entscheidung. Er übertrug seinem Sohn Matthys, der maßgeb­­­lich an der Entwicklung der preisgekrönten Sauvignon Blancs beteiligt gewesen war, die alleinige und volle Verantwortung für Diemersdal. Generation sechs hatte übernommen.

Der neue Chef musste nicht nur in große Fußstapfen treten, er sollte und wollte das Gut auch innovativ weiterführen. Noch im Jahr der Übernahme eröffnete er die inzwischen äußerst renommierte „Eatery“ auf dem Gutsgelände. Das Restaurant in einem aufwendig restaurierten ehemaligen Stallgebäude verwöhnt mit einer Küche, in der frische Zutaten und Produkte aus der Region oberste Priorität besitzen. Küchenchef Martin de Kock zaubert daraus köstliche Gerichte, die auf der klassischen französischen Küche basieren, aber mit Einflüssen aus Spanien, Portugal und Asien fusioniert werden. Die „Eatery“ ist - natürlich mit unterschiedlichen Speisekarten - sowohl mittags als auch abends geöffnet, ein Besuch lohnt sich unbedingt.

Die Weißen von Diemersdal

Keine Frage, wenn es um weiße Rebsorten geht, dann ist Sauvignon Blanc die Lieblingssorte von Matthys Louw. Und ist es ein Wunder? Die Lagen im Tal von Durbanville bieten geradezu erstklassige Voraussetzungen für die Rebstöcke, die nach heißen Tagen nachts von den leichten Winden des nahen Atlantiks gekühlt werden. Auf dem soliden Fundament, das Matthys von seinem Vater gelernt hat, kann der neue Besitzer jetzt gemeinsam mit Mari Branders, den er sich an seine Seite geholt hat, zu neuen Höhen durchstarten. Zusammen produzieren sie heute Sauvignon Blancs, die an Frucht, Fülle und Frische kaum zu überbieten sind. Oft gehen dabei Noten von Zitrusfrüchten eine spannende Allianz mit Aromen von tropischen Früchten ein. Bei Diemersdal wird Sauvignon Blanc in diversen Ausprägungen produziert. Als junger Weißer mit Lagerpotenzial, als edler Riserva, als Spätlese (zum Dessert!) und als Sekt. So vielfältig dieses Sortiment auch ist, noch hat sich die Weißwein-Palette von Diemersdal damit nicht erschöpft. Auf dem Gut werden auch Chardonnay und Grüner Veltliner gekeltert.

Ohne Rotwein geht in Südafrika eigentlich nichts

Ein hervorragendes Weingut in Südafrika bringt in aller Regel jedoch nicht ausschließlich Weißweine auf den Markt. Auch in Diemersdal versteht man sich deshalb auf rote Rebsorten. Und wie! Der sortenreine Pinotage des Weinguts zum Beispiel begeistert Kritiker. Ein Jahr reift er in französischen Barriquefässern, bevor er Genießer mit seinem Duft nach schwarzen Johannisbeeren und getrockneten Früchten verlockt. Ungewöhnlich die Noten von Zedernholz, Gewürzen und Minze, die hier einen insgesamt sehr vollmundigen und eleganten Rotwein begleiten. Diemersdal hat darüber hinaus auch Weine aus den Rebsorten Malbec, Merlot, Shiraz und Cabernet Sauvignon im Sortiment.

Durch die rosa Brille geschaut

Für die wachsende Zahl der Roséliebhaber hat Diemersdal etwas Besonderes im Programm. Dieser Rosé wird trocken ausgebaut und besteht zum Schluss aus 93 Prozent Sauvignon Blanc und sieben Prozent frischem Cabernet Sauvignon. Der frische Rotwein wird dem Weißwein drei Wochen vor der Flaschenabfüllung zugegeben. Das Ergebnis ist nicht nur farblich perfekt, sondern auch sehr elegant am Gaumen.

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Diemersdal, Pinotage, 2018
Diemersdal, Pinotage, 2018
Inhalt 0.75 Liter (12,69 € * / 1 Liter)
9,52 € * 11,90 € *
Diemersdal, Sauvignon Blanc, 2019
Diemersdal, Sauvignon Blanc, 2019
Inhalt 0.75 Liter (11,87 € * / 1 Liter)
8,90 € *

2012 war für Diemersdal ein Schicksalsjahr

2012 war aber auch noch in anderer Hinsicht ein Schicksalsjahr für das Weingut Diemersdal. Beim Michelangelo Award, der wichtigsten Weinprämierung in Südafrika, räumte Diemersdal ab: Gleich vier Sauvignon Blancs des Gutes wurden mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. So etwas hatte es vorher noch nie gegeben! Die internationale Weinwelt horchte fasziniert auf und Tinie Louw traf eine Entscheidung. Er übertrug seinem Sohn Matthys, der maßgeb­­­lich an der Entwicklung der preisgekrönten Sauvignon Blancs beteiligt gewesen war, die alleinige und volle Verantwortung für Diemersdal. Generation sechs hatte übernommen.

Der neue Chef musste nicht nur in große Fußstapfen treten, er sollte und wollte das Gut auch innovativ weiterführen. Noch im Jahr der Übernahme eröffnete er die inzwischen äußerst renommierte „Eatery“ auf dem Gutsgelände. Das Restaurant in einem aufwendig restaurierten ehemaligen Stallgebäude verwöhnt mit einer Küche, in der frische Zutaten und Produkte aus der Region oberste Priorität besitzen. Küchenchef Martin de Kock zaubert daraus köstliche Gerichte, die auf der klassischen französischen Küche basieren, aber mit Einflüssen aus Spanien, Portugal und Asien fusioniert werden. Die „Eatery“ ist - natürlich mit unterschiedlichen Speisekarten - sowohl mittags als auch abends geöffnet, ein Besuch lohnt sich unbedingt.

Die Weißen von Diemersdal

Keine Frage, wenn es um weiße Rebsorten geht, dann ist Sauvignon Blanc die Lieblingssorte von Matthys Louw. Und ist es ein Wunder? Die Lagen im Tal von Durbanville bieten geradezu erstklassige Voraussetzungen für die Rebstöcke, die nach heißen Tagen nachts von den leichten Winden des nahen Atlantiks gekühlt werden. Auf dem soliden Fundament, das Matthys von seinem Vater gelernt hat, kann der neue Besitzer jetzt gemeinsam mit Mari Branders, den er sich an seine Seite geholt hat, zu neuen Höhen durchstarten. Zusammen produzieren sie heute Sauvignon Blancs, die an Frucht, Fülle und Frische kaum zu überbieten sind. Oft gehen dabei Noten von Zitrusfrüchten eine spannende Allianz mit Aromen von tropischen Früchten ein. Bei Diemersdal wird Sauvignon Blanc in diversen Ausprägungen produziert. Als junger Weißer mit Lagerpotenzial, als edler Riserva, als Spätlese (zum Dessert!) und als Sekt. So vielfältig dieses Sortiment auch ist, noch hat sich die Weißwein-Palette von Diemersdal damit nicht erschöpft. Auf dem Gut werden auch Chardonnay und Grüner Veltliner gekeltert.

Ohne Rotwein geht in Südafrika eigentlich nichts

Ein hervorragendes Weingut in Südafrika bringt in aller Regel jedoch nicht ausschließlich Weißweine auf den Markt. Auch in Diemersdal versteht man sich deshalb auf rote Rebsorten. Und wie! Der sortenreine Pinotage des Weinguts zum Beispiel begeistert Kritiker. Ein Jahr reift er in französischen Barriquefässern, bevor er Genießer mit seinem Duft nach schwarzen Johannisbeeren und getrockneten Früchten verlockt. Ungewöhnlich die Noten von Zedernholz, Gewürzen und Minze, die hier einen insgesamt sehr vollmundigen und eleganten Rotwein begleiten. Diemersdal hat darüber hinaus auch Weine aus den Rebsorten Malbec, Merlot, Shiraz und Cabernet Sauvignon im Sortiment.

Durch die rosa Brille geschaut

Für die wachsende Zahl der Roséliebhaber hat Diemersdal etwas Besonderes im Programm. Dieser Rosé wird trocken ausgebaut und besteht zum Schluss aus 93 Prozent Sauvignon Blanc und sieben Prozent frischem Cabernet Sauvignon. Der frische Rotwein wird dem Weißwein drei Wochen vor der Flaschenabfüllung zugegeben. Das Ergebnis ist nicht nur farblich perfekt, sondern auch sehr elegant am Gaumen.