Weingut Versus. Aufs Maximum reduzierte Qualität aus Stellenbosch

Ein Weingut ist ein Weingut? In einem sich ständig wandelnden Markt ändern sich manchmal auch die Bedingungen, unter denen erfolgreich produziert wird. Ein äußerst schmackhaftes Beispiel dafür ist das „Weingut“ Versus aus dem südafrikanischen Stellenbosch. Eigentlich ist Versus „nur“ ein Label – aber was für eines! Die Muttergesellschaft dahinter sind die Stellenbosch Vineyards, ein Zusammenschluss von vier früheren Genossenschaften, die inzwischen lange privatisiert worden sind. Unter diesem Dach sind die Weine von „Versus“ entstanden und haben vom Kap der Guten Hoffnung aus, ihren Siegeszug in die internationale Weinwelt angetreten.
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Weingut Versus. Aufs Maximum reduzierte Qualität aus Stellenbosch
Ein Weingut ist ein Weingut? In einem sich ständig wandelnden Markt ändern sich manchmal auch die Bedingungen, unter denen erfolgreich produziert wird. Ein äußerst schmackhaftes Beispiel dafür ist das „Weingut“ Versus aus dem südafrikanischen Stellenbosch. Eigentlich ist Versus „nur“ ein Label – aber was für eines! Die Muttergesellschaft dahinter sind die Stellenbosch Vineyards, ein Zusammenschluss von vier früheren Genossenschaften, die inzwischen lange privatisiert worden sind. Unter diesem Dach sind die Weine von „Versus“ entstanden und haben vom Kap der Guten Hoffnung aus, ihren Siegeszug in die internationale Weinwelt angetreten.

Klare Vorgaben exakt umgesetzt

Das Sortiment von „Versus“ ist überschaubar, dabei aber nicht zu übersehen: Die Weine dieses Labels sind nämlich die ersten Tropfen aus Südafrika, die auch in einer Literflasche angeboten werden. Mehr zur Flasche später, jetzt zum Inhalt. „Versus“ gibt es als Weißwein, als Rotwein und als Roséwein. Der Anspruch der Winzer an dieses Trio ist einfach. Alle drei sollen bei gleichbleibend hoher Qualität in großen Mengen produziert und zu erschwinglichen Preisen vermarktet werden – und zwar Jahr für Jahr. Dieses Konzept ist aufgegangen, „Versus“ inzwischen international stark nachgefragt.

Unter dem Slogan „reduced to the max“ müssen die drei Weine exakt definierten Ansprüchen genügen. So soll der Weißwein von „Versus“ unkompliziert zu trinken sein und er soll zu allem passen, was dazu eventuell auf den Tisch kommen könnte. Die Leitung der Stellenbosch Vineyards hat für die Verwirklichung dieses Anspruchs den Weinexperten Chris Kelly aus Neuseeland verpflichtet. Kelly entwickelte eine Cuvée aus 80 Prozent Chenin Blanc und 20 Prozent Sauvignon Blanc, für die die Bezeichnung „Allroundwein“ ein absolut treffendes Kompliment ist. Wobei die Betonung auf „Kompliment“ liegt. Dieser Wein ist mit seiner gelbgrünen Farbe im Glas schon beim Hingucken verlockend. Der zarten Farbe steht eine volle, aromatische Fruchtigkeit gegenüber, die sowohl frisch, floral und auch würzig ist. Das Ganze kommt zu einem Preis, für den niemand das Sparschwein schlachten muss. Mit einem Alkoholgehalt von 12,5 Prozent kann der weiße „Versus“ solo selbst im Sommer leicht getrunken werden, er passt sich aber auch allen Speisen an.

Der charaktervolle Rote und die süße Roséfarbene

Auch für den Rotwein von „Versus“ gibt es selbstverständlich eine Vorgabe: Charaktervoll soll er sein und weich. Die Mischung aus überwiegend Merlot und etwas Shiraz, die dafür komponiert wurde, überzeugt den Markt auf ganzer Linie. Tiefrot liegt dieser Wein im Glas, in der Nase entfaltet er Noten von Früchten und Schokolade. Es ist ein weicher, runder, reicher Wein, der noch lange am Gaumen nachklingt. Seine milde Restsüße ist ein weiteres Attribut, das bestens in die Zeit passt und sich gut vermarkten lässt.

Auch mit einem Rosé kann „Versus“ aufwarten. Frisch und blumig soll er sein, so die Zielvorgabe der Leitung von Stellenbosch Vineyards. Treffer! Auch das ist gelungen. Der Rosé wird fast sortenrein aus Shiraz mit einem ganz kleinen Anteil Chenin Blanc gekeltert und zeigt im Glas ein strahlendes, funkelndes Himbeerrosa. „Sweet“ steht auf dem Etikett und ja, der Tropfen ist lieblich. Es lohnt sich aber auch für Freunde trockenerer Roséweine, ihn zu probieren. Zu den Aromen von Beeren gesellen sich noch etwas Lavendel, ein Hauch Vanille und weiße Blüten. Das Ganze eiskalt zu Antipasti oder zum Dessert serviert birgt eine echte geschmackliche Überraschung.

Weniger Flasche geht nicht

Zum guten Schluss wie versprochen zurück zur Flasche. Damit ist „Versus“ ein echter Coup gelungen, Die ganz auf das Wesentliche reduzierte Form der Flasche – manche nennen sie auch „neoklassizistisch“ - ist vom Design her wirklich minimalistisch und fällt schon deshalb im Händlerregal aus dem Rahmen. „Reduced to the max“ ist also auch hier die Devise, die durch das schlichte, aber effektvolle Etikett komplettiert wird. Man nehme ein Quadrat und stelle es auf die Spitze – fertig ist das Etikett für die Weine von „Versus“. Alles zusammen sieht als Literflasche ebenso gut aus wie als Flasche mit 750 ml und 500 ml. In diesen drei Größen sind die drei „Versus“-Weine erhältlich.

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Klare Vorgaben exakt umgesetzt

Das Sortiment von „Versus“ ist überschaubar, dabei aber nicht zu übersehen: Die Weine dieses Labels sind nämlich die ersten Tropfen aus Südafrika, die auch in einer Literflasche angeboten werden. Mehr zur Flasche später, jetzt zum Inhalt. „Versus“ gibt es als Weißwein, als Rotwein und als Roséwein. Der Anspruch der Winzer an dieses Trio ist einfach. Alle drei sollen bei gleichbleibend hoher Qualität in großen Mengen produziert und zu erschwinglichen Preisen vermarktet werden – und zwar Jahr für Jahr. Dieses Konzept ist aufgegangen, „Versus“ inzwischen international stark nachgefragt.

Unter dem Slogan „reduced to the max“ müssen die drei Weine exakt definierten Ansprüchen genügen. So soll der Weißwein von „Versus“ unkompliziert zu trinken sein und er soll zu allem passen, was dazu eventuell auf den Tisch kommen könnte. Die Leitung der Stellenbosch Vineyards hat für die Verwirklichung dieses Anspruchs den Weinexperten Chris Kelly aus Neuseeland verpflichtet. Kelly entwickelte eine Cuvée aus 80 Prozent Chenin Blanc und 20 Prozent Sauvignon Blanc, für die die Bezeichnung „Allroundwein“ ein absolut treffendes Kompliment ist. Wobei die Betonung auf „Kompliment“ liegt. Dieser Wein ist mit seiner gelbgrünen Farbe im Glas schon beim Hingucken verlockend. Der zarten Farbe steht eine volle, aromatische Fruchtigkeit gegenüber, die sowohl frisch, floral und auch würzig ist. Das Ganze kommt zu einem Preis, für den niemand das Sparschwein schlachten muss. Mit einem Alkoholgehalt von 12,5 Prozent kann der weiße „Versus“ solo selbst im Sommer leicht getrunken werden, er passt sich aber auch allen Speisen an.

Der charaktervolle Rote und die süße Roséfarbene

Auch für den Rotwein von „Versus“ gibt es selbstverständlich eine Vorgabe: Charaktervoll soll er sein und weich. Die Mischung aus überwiegend Merlot und etwas Shiraz, die dafür komponiert wurde, überzeugt den Markt auf ganzer Linie. Tiefrot liegt dieser Wein im Glas, in der Nase entfaltet er Noten von Früchten und Schokolade. Es ist ein weicher, runder, reicher Wein, der noch lange am Gaumen nachklingt. Seine milde Restsüße ist ein weiteres Attribut, das bestens in die Zeit passt und sich gut vermarkten lässt.

Auch mit einem Rosé kann „Versus“ aufwarten. Frisch und blumig soll er sein, so die Zielvorgabe der Leitung von Stellenbosch Vineyards. Treffer! Auch das ist gelungen. Der Rosé wird fast sortenrein aus Shiraz mit einem ganz kleinen Anteil Chenin Blanc gekeltert und zeigt im Glas ein strahlendes, funkelndes Himbeerrosa. „Sweet“ steht auf dem Etikett und ja, der Tropfen ist lieblich. Es lohnt sich aber auch für Freunde trockenerer Roséweine, ihn zu probieren. Zu den Aromen von Beeren gesellen sich noch etwas Lavendel, ein Hauch Vanille und weiße Blüten. Das Ganze eiskalt zu Antipasti oder zum Dessert serviert birgt eine echte geschmackliche Überraschung.

Weniger Flasche geht nicht

Zum guten Schluss wie versprochen zurück zur Flasche. Damit ist „Versus“ ein echter Coup gelungen, Die ganz auf das Wesentliche reduzierte Form der Flasche – manche nennen sie auch „neoklassizistisch“ - ist vom Design her wirklich minimalistisch und fällt schon deshalb im Händlerregal aus dem Rahmen. „Reduced to the max“ ist also auch hier die Devise, die durch das schlichte, aber effektvolle Etikett komplettiert wird. Man nehme ein Quadrat und stelle es auf die Spitze – fertig ist das Etikett für die Weine von „Versus“. Alles zusammen sieht als Literflasche ebenso gut aus wie als Flasche mit 750 ml und 500 ml. In diesen drei Größen sind die drei „Versus“-Weine erhältlich.