Weingut Campagnola. Ehrliche, gute Qualität für den Massenmarkt

Müssen Masse und Klasse im Weinbau tatsächlich immer ein Widerspruch sein? Die Antwort lautet ganz klar: nein. Ein Produzent, der diese These mit Nachdruck immer wieder beweist, ist das Weingut Campagnola in Norditalien. Der Betrieb, der in vierter Generation von der Familie Campagnola geführt wird, bringt pro Jahr mehrere Millionen Flaschen Wein auf den Markt. Das ist selbst für ausgewiesene Großkellereien schon eine stolze Zahl! Noch stolzer aber können die Familie und mit ihr alle, die zu ihrem großen Team gehören, auf die Qualität der Weine sein. Denn vom einfachen Tischwein bis hin zu echten Prestigetropfen sind die Erzeugnisse aus dem Weingut Campagnola ein Paradebeispiel für ein wirklich überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis, von dem alle Beteiligten von den Inhabern bis zum Endverbraucher profitieren.
weiterlesen
Müssen Masse und Klasse im Weinbau tatsächlich immer ein Widerspruch sein? Die Antwort lautet ganz klar: nein. Ein Produzent, der diese These mit Nachdruck immer wieder beweist, ist das Weingut... mehr erfahren »
Fenster schließen
Weingut Campagnola. Ehrliche, gute Qualität für den Massenmarkt
Müssen Masse und Klasse im Weinbau tatsächlich immer ein Widerspruch sein? Die Antwort lautet ganz klar: nein. Ein Produzent, der diese These mit Nachdruck immer wieder beweist, ist das Weingut Campagnola in Norditalien. Der Betrieb, der in vierter Generation von der Familie Campagnola geführt wird, bringt pro Jahr mehrere Millionen Flaschen Wein auf den Markt. Das ist selbst für ausgewiesene Großkellereien schon eine stolze Zahl! Noch stolzer aber können die Familie und mit ihr alle, die zu ihrem großen Team gehören, auf die Qualität der Weine sein. Denn vom einfachen Tischwein bis hin zu echten Prestigetropfen sind die Erzeugnisse aus dem Weingut Campagnola ein Paradebeispiel für ein wirklich überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis, von dem alle Beteiligten von den Inhabern bis zum Endverbraucher profitieren.

Nicht nur die Rebstöcke sind in der Erde verwurzelt – auch die Winzer

Eine lange Tradition verbindet die Familie Campagnola mit dem Wein, mit Venetien und vor allem mit der Gegend, aus der sie stammen und heute noch ansässig sind. Carlo Campagnola ist der Stammvater dieser Winzerfamilie, die ihren Sitz in der Kleinstadt Marano di Valpolicella hat. Seine Passion für „Vino“ führte 1886 zur Gründung eines Weinkellers, in der er die Trauben befreundeter Weinbergsbesitzer verarbeitete. Alles wurde schon damals sorgfältig geprüft; von der Zuverlässigkeit der Zulieferer über die Qualität ihrer Trauben bis hin zu den eigenen Vinifizierungsmethoden. So erwarb man sich früh einen guten Ruf und wurzelte tiefer und tiefer in der heimischen Weinindustrie. Selbst als Carlo viel zu früh verstarb, konnte das den Aufstieg der Kellerei nicht behindern. Seine Witwe Catarina übernahm beherzt die Geschäfte und überzeugte auf ganzer Linie. 1907 erhielt sie bei einer Messe in Verona einen Preis für den besten „Recioto“, einen Süßwein, der Region.

Nach dem Krieg wurde aus dem Kellerbetrieb ein Weingut

Es war ihr Sohn Giuseppe, der 1946 nach den Wirren des Krieges aus der Kellerei ein Weingut mit eigenen Lagen gründete. Nach und nach erweiterte sich der Landbesitz der Familie und damit des Weinguts; die guten Beziehungen zu den lokalen Weinbauern störte das jedoch nicht. Bis heute bilden sie das Rückgrat für die hohen Flaschenzahlen, die Jahr für Jahr von „Campagnola“ produziert werden. Doch es blieb nicht „nur“ bei den Kooperationen mit den Weinbauern aus der Region Valpolicella. Nach und nach erweiterte sich der Radius. Heute kommen von Campagnola auch Weine der DOC Bardolino, aus Soave, aus Julisch Friaul und sogar aus Apulien. Es ist ein kleines Imperium geworden, das die Familie sich über die Jahrzehnte mit zäher Arbeit und einem hohen, aber bezahlbaren Qualitätsanspruch geschaffen hat.

Besser geht es wohl irgendwie immer noch

Ein Kennzeichen solcher Betriebe ist es, dass sie nie aufhören, alles immer noch etwas besser machen zu wollen, sich nie auf Lorbeeren auszuruhen. Das war auch der Hintergrund für ein Großprojekt zur Jahrtausendwende, bei dem die gesamte Kelleranlage neu strukturiert und komplett modernisiert wurde. Heute können die Trauben mit modernster Technik effektiv vinifiziert werden, ohne dabei ihren Charakter zu verlieren oder an Qualität einzubüßen.

Das Sortiment von Campagnola fängt gut an für alle, die haushalten müssen oder wollen. Im unteren Preissegment werden sehr anständige Weine aus internationalen Rebsorten angeboten, die es in praktischen Literflaschen gibt. Sie sind als Tischwein für jeden Tag, für die Mahlzeiten mit der Familie und den Freunden gedacht. Typisch italienisch eben.

Wenn es ein klein wenig mehr kosten darf, dann wartet das Weingut Campagnola mit Tropfen auf, in denen autochthone Rebsorten vom Gardasee und seinem Hinterland bis nach Verona glänzen dürfen. Längst haben die Sorten Trebbiano und Rondinella, Molinara und Gargagno nicht mehr nur Heimspiele, sondern werden in alle Welt exportiert. Der Erfolg der sortenreinen Tropfen hält sich die Waage mit der Beliebtheit von Cuvées, die ebenfalls typisch für Venetien sind. Als Beispiel sei hier der „Valpolicella Blend“ genannt, für den die Rebsorten Corvina, Corvinone und Rondinella zugelassen sind.

Natürlich gibt es auch ein paar Extras

Selbstverständlich gibt es bei diesem Weingut auch Spezialitäten und Tropfen von ganz besonders erlesener Qualität. Sie tragen dann die Namen der frühen Familienmitglieder. So ist etwa der tapferen Catarina ein wunderbarer Amarone gewidmet. Apropos: Vom Weingut sind auch ein Grappa Amarone sowie ein feines Olivenöl erhältlich. Versteht sich, dass es aus erster und kalter Pressung stammt.

Filter schließen
von bis
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
Für die Filterung wurden keine Ergebnisse gefunden!

Nicht nur die Rebstöcke sind in der Erde verwurzelt – auch die Winzer

Eine lange Tradition verbindet die Familie Campagnola mit dem Wein, mit Venetien und vor allem mit der Gegend, aus der sie stammen und heute noch ansässig sind. Carlo Campagnola ist der Stammvater dieser Winzerfamilie, die ihren Sitz in der Kleinstadt Marano di Valpolicella hat. Seine Passion für „Vino“ führte 1886 zur Gründung eines Weinkellers, in der er die Trauben befreundeter Weinbergsbesitzer verarbeitete. Alles wurde schon damals sorgfältig geprüft; von der Zuverlässigkeit der Zulieferer über die Qualität ihrer Trauben bis hin zu den eigenen Vinifizierungsmethoden. So erwarb man sich früh einen guten Ruf und wurzelte tiefer und tiefer in der heimischen Weinindustrie. Selbst als Carlo viel zu früh verstarb, konnte das den Aufstieg der Kellerei nicht behindern. Seine Witwe Catarina übernahm beherzt die Geschäfte und überzeugte auf ganzer Linie. 1907 erhielt sie bei einer Messe in Verona einen Preis für den besten „Recioto“, einen Süßwein, der Region.

Nach dem Krieg wurde aus dem Kellerbetrieb ein Weingut

Es war ihr Sohn Giuseppe, der 1946 nach den Wirren des Krieges aus der Kellerei ein Weingut mit eigenen Lagen gründete. Nach und nach erweiterte sich der Landbesitz der Familie und damit des Weinguts; die guten Beziehungen zu den lokalen Weinbauern störte das jedoch nicht. Bis heute bilden sie das Rückgrat für die hohen Flaschenzahlen, die Jahr für Jahr von „Campagnola“ produziert werden. Doch es blieb nicht „nur“ bei den Kooperationen mit den Weinbauern aus der Region Valpolicella. Nach und nach erweiterte sich der Radius. Heute kommen von Campagnola auch Weine der DOC Bardolino, aus Soave, aus Julisch Friaul und sogar aus Apulien. Es ist ein kleines Imperium geworden, das die Familie sich über die Jahrzehnte mit zäher Arbeit und einem hohen, aber bezahlbaren Qualitätsanspruch geschaffen hat.

Besser geht es wohl irgendwie immer noch

Ein Kennzeichen solcher Betriebe ist es, dass sie nie aufhören, alles immer noch etwas besser machen zu wollen, sich nie auf Lorbeeren auszuruhen. Das war auch der Hintergrund für ein Großprojekt zur Jahrtausendwende, bei dem die gesamte Kelleranlage neu strukturiert und komplett modernisiert wurde. Heute können die Trauben mit modernster Technik effektiv vinifiziert werden, ohne dabei ihren Charakter zu verlieren oder an Qualität einzubüßen.

Das Sortiment von Campagnola fängt gut an für alle, die haushalten müssen oder wollen. Im unteren Preissegment werden sehr anständige Weine aus internationalen Rebsorten angeboten, die es in praktischen Literflaschen gibt. Sie sind als Tischwein für jeden Tag, für die Mahlzeiten mit der Familie und den Freunden gedacht. Typisch italienisch eben.

Wenn es ein klein wenig mehr kosten darf, dann wartet das Weingut Campagnola mit Tropfen auf, in denen autochthone Rebsorten vom Gardasee und seinem Hinterland bis nach Verona glänzen dürfen. Längst haben die Sorten Trebbiano und Rondinella, Molinara und Gargagno nicht mehr nur Heimspiele, sondern werden in alle Welt exportiert. Der Erfolg der sortenreinen Tropfen hält sich die Waage mit der Beliebtheit von Cuvées, die ebenfalls typisch für Venetien sind. Als Beispiel sei hier der „Valpolicella Blend“ genannt, für den die Rebsorten Corvina, Corvinone und Rondinella zugelassen sind.

Natürlich gibt es auch ein paar Extras

Selbstverständlich gibt es bei diesem Weingut auch Spezialitäten und Tropfen von ganz besonders erlesener Qualität. Sie tragen dann die Namen der frühen Familienmitglieder. So ist etwa der tapferen Catarina ein wunderbarer Amarone gewidmet. Apropos: Vom Weingut sind auch ein Grappa Amarone sowie ein feines Olivenöl erhältlich. Versteht sich, dass es aus erster und kalter Pressung stammt.